Sonderausstellung Blutiges Gold

Blutiges Gold - Macht und Gewalt in der Bronzezeit

Sonderausstellung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern, Landesarchäologie

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden, 6. Oktober 2017 bis 10. September 2018

Knochenfunde im Tollense-Tal Details anzeigen

Foto: S. Sauer für das Tollensetal-Projekt

Knochenfunde im Tollense-Tal

Foto: S. Sauer für das Tollensetal-Projekt

Bis vor wenigen Jahren erschien die Bronzezeit als eine Zeit tiefen Friedens. Dann wurden im Tal der Tollense bei Altentreptow die Reste eines Schlachtfeldes aus der Zeit um 1250 v. Chr. entdeckt. Dadurch änderte sich das Bild der Bronzezeit grundlegend.

In dem großen Konflikt standen sich hunderte von jungen Männern gegenüber. Am Ende waren viele von ihnen tot – getroffen von Pfeilen, Lanzen, Schwertern und Keulen. Neue Fragen drängen sich auf: Wer hatte damals die Macht, Kriege zu führen – mit vielleicht tausenden Beteiligten? Und wie ist dieses Ausmaß von Gewalt zu erklären?

Die Funde aus dem Tollensetal und andere spektakuläre Funde aus Mecklenburg-Vorpommern öffnen den Blick in eine Welt, die von der Ostsee bis an das Mittelmeer vernetzt war. Goldgeschmückte Männer und Frauen mit kiloschwerer Bronzetracht treten auf, dazu eine Dame mit Seidenschleier. Wie gelangten sie an diesen Reichtum und welche Rolle spielten sie in der Gesellschaft?

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Birgit Hesse - Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Die Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Birgit Hesse

Birgit Hesse - Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Die Archäologie in Mecklenburg-Vorpommern fördert regelmäßig große Schätze zu Tage. Einige der wertvollsten sind in der Ausstellung ‚Blutiges Gold‛ zu sehen. Noch wertvoller als das Gold sind aber die Einsichten in die Bronzezeit, die sie uns gewähren: So zeugen sie von ungeahnt gewalttätigen Auseinandersetzungen und von den frühzeitlichen Vorläufern der Globalisierung. Lassen Sie sich durch die Ausstellung in eine faszinierende Welt vor unserer Zeit entführen. Es gibt viel zu entdecken!

 Kulturministerin Birgit Hesse