"Von Städten, Gütern und Dörfern - Kommunale Strukturen in Mecklenburg-Schwerin 1918-1945"

Band 14 der "Quellen und Studien aus den Landesarchiven Mecklenburg-Vorpommerns" erschienen

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Titel Von Städten, Gütern und Dörfern Kommunale Strukturen in Mecklenburg-Schwerin 1918-1945
Titel Von Städten, Gütern und Dörfern Kommunale Strukturen in Mecklenburg-Schwerin 1918-1945
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25.11.2013  | LA  | LAKD - Landesarchiv

Unter dem Titel "Von Städten, Gütern und Dörfern - Kommunale Strukturen in Mecklenburg-Schwerin 1918-1945" ist Band 14 der Schriftenreihe "Quellen und Studien aus den Landesarchiven Mecklenburg-Vorpommerns" erschienen.

Trotz der einheitlichen Städte-, Landgemeinde- und Amtsordnung erhielt sich in Mecklenburg-Schwerin die den Ständestaat bis 1918 prägende Dreiteilung des Landes. Anders als vor 1921 beruhte sie freilich nicht auf verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Unterschieden, sondern dokumentierte sich in der Umsetzung und Ausgestaltung der parlamentarisch-demokratischen Ordnung.

Den Haushalt der Landgemeinden hauptsächlich auf Zuschlägen zur Grundsteuer aufbauend, wurde der Guts- bzw. Hofbesitzer in der Regel zum alleinigen Finanzier der Gemeinde erklärt. Dies führte dort, wo er schließlich auch sämtliche Gemeindelasten übernahm, zu einer Auflösung der gemeindlichen Verfassung. Das Scheitern der Selbstverwaltung ist jedoch nicht nur im ungelösten Widerspruch zwischen politischem Auftrag und finanzieller Ausstattung der Kommunen zu sehen, sondern lag auch in der tiefgreifenden und im reichsweiten Vergleich vorzeitigen Transformation vom Ständestaat zum Parlamentarismus selbst begründet.

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