Gedächtnis des Tanzes

Virtuelle Ausstellung in der Deutschen Digitalen Bibliothek

Abb. aus der "Tanzschreibkunst" von F. A. Zorn, um 1880 Details anzeigen
Abb. aus der "Tanzschreibkunst" von F. A. Zorn, um 1880
Abb. aus der "Tanzschreibkunst" von F. A. Zorn, um 1880
Abb. aus der "Tanzschreibkunst" von F. A. Zorn, um 1880
08.10.2014  | LB  | LAKD - Landesbibliothek

Die Deutsche Digitale Bibliothek eröffnete am 7. Oktober eine zweite virtuelle Ausstellung, die unter dem Thema steht "Das Gedächtnis des Tanzes".

Das immaterielle Kulturerbe des Tanzes aufzuzeichnen und zu bewahren, bedeutet seit jeher eine besondere Herausforderung. Welche Möglichkeiten tun sich auf, die Facetten dieser Kunstform zu erfassen? Die Kuratorin der Ausstellung äußert sich in einem Interview.

Das am häufigsten verlinkte Objekt der Ausstellung ist die "Tanzschreibekunst" von Friedrich Albert Zorn (ca. 1880), deren reich illustrierter Atlas sich im Bestand der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern befindet (Signatur Mus 25281). Ein Szene daraus liefert das Schlüsselmotiv für die Auftaktseite zur Ausstellung. Es veranschaulicht Tanzschritte bis hin zu Kopf-, Arm- und Körperhaltungen.

Das Thema "Archivierung von Tanz" bietet sich an, so die Kuratorin der Ausstellung, um die Möglichkeiten der Deutschen Digitalen Bibliothek anhand einer Kunstform, die eben kein Objekt bietet sondern vergänglich ist und "nur" Spuren hinterlässt, zu nutzen und zu präsentieren.