Landesbibliothek erhält den Namen Günther Uecker

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Plakat Uecker
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03.03.2015  | LB  | LAKD - Landesbibliothek

Am Dienstag, den 10. März verleiht Bildungsminister Mathias Brodkorb der Landesbibliothek den Ehrennamen Günther Uecker. Die Festveranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Bibliotheksgebäude Johannes-Stelling-Straße 29. Parallel zu der Namensgabe wird im Foyer eine Ausstellung mit Plakaten und Fotobänden Ueckers eröffnet, die bis zum 30. Mai 2015 zu besichtigen ist.
 
Buchgestalterisch hat sich Günther Uecker durch mehr als 200 bibliophile Arbeiten einen Namen gemacht. Aber auch künstlerische Plakate und Fotobände bilden einen interessanten Aspekt seines Schaffens. Die im Foyer gezeigten Arbeiten, umspannen  einen Zeitraum von 50 Jahren. Sie stehen für Ereignisse, die z.T. Kunstgeschichte schrieben, wie etwa die literarische Performance "Sintflut der Nägel" von 1963 oder die Ausstellung in Moskau von 1988. Ueckers Chronisten waren Fotografen wie Lothar Wolleh, Peter Dibke, Bernd Jansen oder Rolf Schroeter, welche den Aktionen Ueckers Dauerhaftigkeit gaben. Titel wie "Bildrituale", "Muttermord in der Diamantenwüste", "Baum im Glarnerland" u.a.m. werden im Bibliotheksfoyer vorgestellt. Die Bände entstanden als Verlagswerke (oft in limitierter Auflage) und lassen Günther Uecker als Büchermenschen zu uns sprechen.