Groß Raden: Tempel bald ohne Dach

Abb. 1: Der Nachbau des Tempels in seinem bisherigen Zustand. Foto: LAKD M-V/LA, 2008. Details anzeigen
Abb. 1: Der Nachbau des Tempels in seinem bisherigen Zustand. Foto: LAKD M-V/LA, 2008.
Abb. 1: Der Nachbau des Tempels in seinem bisherigen Zustand. Foto: LAKD M-V/LA, 2008.
Abb. 1: Der Nachbau des Tempels in seinem bisherigen Zustand. Foto: LAKD M-V/LA, 2008.
19.10.2018  | LA  | LAKD - Landesarchäologie

Gab es im 10. Jahrhundert schon Dachrinnen aus Zink? Nein, ganz sicher nicht… Aber als der Tempel, dessen Grundriss bei den Ausgrabungen in Groß Raden entdeckt worden war, in den 1980er Jahren nachgebaut wurde, brauchte man ein Gebäude auf dem Freigelände, in dem sich auch größere Besuchergruppen bei Regen unterstellen konnten. Deshalb erhielt der Tempel ein Dach, obwohl es archäologisch nicht nachgewiesen war. Das Problem, dass das vom Dach kommende Wasser hinter der Fassade abgeleitet werden musste, löste man mit einer Zinkdachrinne.

Inzwischen gibt es ein festes Gebäude am Eingang zum Freigelände, in dem sich Besucher bei plötzlichen Regengüssen unterstellen können, und ein Tunneltor, das ebenfalls Schutz bietet. Außerdem hat das in den 1980er Jahren errichtete Tempeldach seine maximale Nutzungsdauer erreicht. So ist es nur konsequent, dass das Dach in den kommenden Wochen ersatzlos abgetragen wird. Danach wird das Aussehen des Tempels dem Ergebnis der Ausgrabungen entsprechen...

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