Rostock-Dierkow: Vortrag im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden

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Rostock-Dierkow: Was macht der Spant an Land? Foto: DAI, S. Messal
Rostock-Dierkow: Was macht der Spant an Land? Foto: DAI, S. Messal
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10.02.2020  | LA  | LAKD - Landesarchäologie

Am 4. März um 19.30 Uhr präsentiert Dr. Sebastian Messal (Deutsches Archäologisches Institut) unter dem Titel "Interaktion und Mobilität im Frühmittelalter – Rostock-Dierkow und seine Nachbarn" die Ergebnisse der jüngsten Ausgrabungen auf dem frühmittelalterlichen Seehandelsplatz.

Im Laufe des 8. Jahrhunderts entwickelten sich im gesamten Ostseeraum Siedlungen, deren wirtschaftliche Basis auf Handel und Handwerk beruhten. Diese so genannten Emporien waren zentrale Plätze für den Austausch von Waren und Wissen, aber auch für die Mobilität von Menschen in einem Interaktions- und Wirtschaftsnetzwerk, das sich von Russland über die Nord- und Ostsee bis in das angelsächsische England erstreckte. Zu diesen Emporien gehört der in den letzten Jahren intensiv erforschte Seehandelsplatz Rostock-Dierkow. Die bis 2018 durchgeführten Untersuchungen hatten das Ziel, die Geschichte des Handelsplatzes zu rekonstruieren sowie den Hafen und Markt zu lokalisieren. Die wichtigsten neuen Erkenntnisse, die aufwendige Baumaßnahmen im Hafen- und Marktviertel, umfangreiche Handwerksgewerbe und weitreichende Handelskontakte belegen, werden im Rahmen des Vortrages vorgestellt.

Der Vortrag wird gemeinsam vom Verein der Freunde und Förderer des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden e. V. und der Abteilung Landesarchäologie des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Er findet im Hauptgebäude des Archäologischen Freilichtmuseums, Kastanienallee 49, 19406 Groß Raden, statt. Der Eintritt beträgt 3,50 € (ermäßigt 2 €).

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