Fotografie als Dialog

Ausstellung mit Arbeiten von Timm Stütz

Berlin 1990, Foto: Timm Stütz Details anzeigen
Berlin 1990, Foto: Timm Stütz
Berlin 1990, Foto: Timm Stütz
Berlin 1990, Foto: Timm Stütz
07.10.2019  | LB  | LAKD - Landesbibliothek

Mit Schwarz-Weiß-Bildern des deutsch-polnischen Fotografen Timm Stütz erinnert die Landesbibliothek derzeit an die Solidarność-Bewegung und den Mauerfall vor dreißig Jahren.

Timm Stütz wurde 1938 in Dresden geboren und war u.a. im Rostocker Schiffbau tätig. Seit seinem Umzug nach Polen Anfang der 1980er Jahre erkundet er seine Wahlheimat Stettin mit der Kamera und dokumentiert gesellschaftliche Veränderungen. Viele der eingefangenen Szenen sind künstlerische Werke über das Motiv hinaus.

Die Ausstellung möchte den Betrachter neugierig machen und ihn nicht zuletzt dazu einladen, sich in einen der vielen Bildbände des Fotografen zu vertiefen, von denen sich etliche auch im Bestand der Landesbibliothek befinden. Neben Aufnahmen aus Polen wie etwa Zeesenboote auf dem Stettiner Haff zeigen diese auch Bilder aus dem fernen Peru.

Timm Stütz begreift Fotografie stets als einen Dialog. Diesen, so der Künstler über sich selbst, führe er mit einer Vorliebe zum Surrealismus, zur hintergründigen Verfremdung und zu zweideutigem Humor.

Für sein Schaffen wurde Stütz bereits vielfach ausgezeichnet, so etwa durch den Internationalen Dachverband für Fotografie (FIAP). Sein fotografisches Werk verwahrt inzwischen die Pommersche Bibliothek in Stettin, die die Ausstellungsexponate zur Verfügung stellt.

Die Fotografien sind noch bis zum 14. November 2019 in der Landesbibliothek zu sehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!