Haus der Wirtschaft in Szczecin

Seidel: Kontakte werden zu Wirtschaftsbeziehungen – wachsender Außenhandel

Nr.283/09  | 06.10.2009  | WM  | Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
Das Haus der Wirtschaft in Szczecin hat sich zu einem wichtigen Ansprechpartner für deutsche und polnische Unternehmen in der Grenzregion entwickelt. "Das Angebot in Szczecin überzeugt deutsche wie polnische Unternehmen", sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Jürgen Seidel am Dienstag in Schwerin. "Die Nachfrage an Beratungsleistungen, Seminaren und Kooperationsvermittlungen durch die Wirtschaft beiderseits der Grenze steigt."

Der Anlaufpunkt für die Wirtschaft war im Jahr 2000 auf Initiative der IHK zu Neubrandenburg gegründet worden. Das Wirtschaftsministerium fördert die Einrichtung auch in diesem Jahr mit einem Zuschuss in Höhe von 15.300 Euro. Insbesondere Unternehmen aus den Branchen Dienstleistungen, Handel, und Handwerk wenden sich mit Anfragen an die deutschen und polnischen Mitarbeiter des Hauses der Wirtschaft. "Hierbei geht es zunächst um die Vermittlung von Kontakten zu Geschäftspartnern und Behörden", sagte Seidel. "Genauso groß ist das Interesse an Kooperationsbörsen und Firmenvermittlungen." 2008 wurden an das Haus der Wirtschaft rund 1.200 Anfragen zur Weitervermittlung an Kooperationsbörsen und Firmen gerichtet. 140 Anfragen bezogen sich allein auf Unternehmensgründungen in Polen sowie in Deutschland.

"Mit dem Beitritt Polens zur Europäischen Union ist für unsere Unternehmen vieles einfacher geworden", sagte Seidel. "In dieser Region ist die grenzüberschreitende wirtschaftliche Zusammenarbeit normaler Arbeitsalltag." Dies spiegelt sich auch im Handelsaustausch zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Polen wider. So hat sich das Handelsvolumen mit rund 650 Millionen Euro im Jahr 2008 im Vergleich zum Jahr 2003 mehr als verdoppelt.

In der Außenhandelsbilanz des Landes MV liegt Polen auf dem fünften Platz. Die Einfuhren aus Polen nach Mecklenburg-Vorpommern beliefen sich 2008 auf rund 362 Millionen Euro (16 Prozent mehr als im Vorjahr). Haupteinfuhrgüter aus Polen waren Nahrungsgüter sowie Eisen-, Blech- und Metall-waren sowie Getreide. Die Ausfuhren von Mecklenburg-Vorpommern nach Polen betrugen in 2008 rund 286 Millionen Euro (12 Prozent mehr als im Vorjahr). Ausgeführt wurden Maschinen, Fahrgestelle, Getreide sowie chemische Erzeugnisse.

Das Haus der Wirtschaft in Szczecin wird durch zweisprachige Mitarbeiter geführt und durch die IHK zu Neubrandenburg betreut. Neben Fachseminaren organisieren die Mitarbeiter monatlich den deutsch-polnischen Wirtschaftskreis in Szczecin.

Publikationen

Alles Platte? Architektur im Norden der DDR als kulturelles Erbe

Ch.Links Verlag
Berlin 2018
ISBN 978-3-96289-001-8
Preis: 30,00 Euro


Inhalt:

Vorwort, S. 10


Einleitung

Jörg Kirchner, S. 14
Alles Platte?
Architektur im Norden der DDR als kulturelles Erbe


Region, Stadt und Land

Jörg Kirchner, S. 26
Kurze Geschichte der Architektur im Norden der DDR

Peter Writschan, S. 47
Von Backstein bis Beton
Rostock in der DDR

Brigitte Raschke, S. 56
Von Mangel und Handlungsspielraum
Wie die Bezirkshauptstadt Neubrandenburg aufgebaut wurde

Alexander Schacht, S. 65
DDR-Architektur unter Denkmalschutz
Beispiele aus dem Landkreis Rostock


Wohnen und Arbeiten

Roman Hillmann, S. 82
Für Varianz im Zentralismus!
Wie Rostock die Berliner Plattenserien weiterentwickelte

Kirsten Angermann, S. 95
Zwischen Neo-Hanse-Gotik und Ost-Postmoderne
Bauten der 1980er-Jahre in den Nordbezirken der DDR

Jessica Hänsel, S. 106
Mehr als Werften und Häfen
Industriebau in den Nordbezirken der DDR


In Gesellschaft: von Freizeit bis zu innerer Einkehr

Daniela Spiegel, S. 120
Platte am Strand?
Das touristische Erbe der DDR in Mecklenburg-Vorpommern

Tanja Seeböck, S. 134
Bauen mit Schwung
Die Betonschalen von Ulrich Müther und der Gesellschaftsbau in der DDR

Jens Amelung, S. 143
Anspruch durch Bescheidenheit
Kirchenneubauten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 1949 und 1989


Formen der
Repression

Stefan Stadtherr Wolter, S. 158
Auferstanden aus KdF-Ruinen
Der stalinistische Kasernengroßbau Prora und seine heutige Rezeption

Jana Frank, S. 173
Die Sperranlagen der innerdeutschen Grenze
Neue Herausforderungen für die Denkmalpflege


Engagement fürs Erbe

Knut Wiek, S. 184
Der Ostsee-Grenzturm Kühlungsborn

Claudia Stauß, S. 193
Das Kulturhaus Mestlin
Wie ein Verein Kunst und Lebendigkeit ins Dorf (zurück)holt

Gottreich Albrecht und Annette Jawi, S. 202

Die Volksschwimmhalle Schwerin-Lankow
Über die Rettung eines Denkmals der Ostmoderne


Sanierung und Weiterbauen

Uta Jahnke, S. 210
Der Lichtenhäger Brink
Städtebauliche Visionen für das grüne Herz eines Rostocker Wohngebietes

Maik Buttler, S. 215
Die Tragfähigkeit einer Idee
Die Kunsthalle Rostock und ihre Erweiterung


Anhang

Bildnachweis, S.228

Ortsregister, S. 229

Personenregister, S. 231

Dank, S. 234

Autorinnen und Autoren, S. 235


Hinweis

Die Publikation ist im Verlag Ch.Links erschienen. Sie kostet 30,00 Euro und kann nur über den Buchhandel oder den Verlag bezogen werden.

Denkmalschutz­behörden

Untere_Denkmalschutzbehoerden.jpg (Interner Link: Untere Denkmalschutzbehörden)

Ihre Ansprechpartner in den Landkreisen, kreisfreien und großen kreisangeh..

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Infobox welterbe-bewerbung-schweriner-schloss-370x206.jpg (Externer Link: www.welterbe-bewerbung-schwerin.de)

"Residenzensemble Schwerin - Kulturlandschaft des romantischen Historismus"

www.welterbe-bewerbung-schwerin.de

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