„Arkona – Glaube, Macht und Krieg im Ostseeraum“ erschienen

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Titelbild Fred Ruchhöft: Arkona – Glaube, Macht und Krieg im Ostseeraum
Titelbild Fred Ruchhöft: Arkona – Glaube, Macht und Krieg im Ostseeraum
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15.03.2019  | LA  | LAKD - Landesarchäologie

Burg und Heiligtum Arkona gehören zu den „mythischen Orten“ des Ostseeraumes, seitdem sie vor 850 Jahren durch ein Herr des dänischen Königs zerstört wurden. Die mittelalterlichen Chroniken prägen das Bild der Ereignisse bis heute. Dabei sind Zweifel durchaus angebracht, berichteten die Chronisten doch keineswegs neutral, sondern aus der Perspektive des siegreichen Christentums. Den archäologischen Quellen kommt deshalb besondere Bedeutung zu. Doch obwohl bereits seit Jahrhunderten Grabungen in der Burg stattfinden, blieb der Erkenntniswert lange Zeit gering – was zweifellos mit der Fixierung vieler Ausgräber auf das Ziel zusammenhing, den in den Chroniken beschriebenen Tempel zu finden. Diese „Jagd nach dem Tempel“ führte teils zu absurden Ergebnissen. Inzwischen sind große Teile der Burg durch den Küstenabbruch verloren. Die noch vorhandenen Flächen werden seit einigen Jahren systematisch archäologisch untersucht, um zu retten, was noch zu retten ist. In dem vorliegenden Buch fasst Dr. Fred Ruchhöft  die Ergebnisse dieser Rettungsgrabungen zusammen und stellt sie in ihren archäologischen und historischen Kontext.

Das Buch kostet 25,00 Euro und ist hier erhältlich.