Eigenartigen Grabsitten auf der Spur: Vortrag im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden

Im Geländeeinsatz: Das Forschungsteam der Universität Rostock. Foto: Universität Rostock Details anzeigen
Im Geländeeinsatz: Das Forschungsteam der Universität Rostock. Foto: Universität Rostock
Im Geländeeinsatz: Das Forschungsteam der Universität Rostock. Foto: Universität Rostock
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21.10.2019  | LA  | LAKD - Landesarchäologie

Am 6. November um 19.30 Uhr stellen Prof. Hans-Jörg Karlsen und Dr. Melanie Augstein (Universität Rostock) die Ergebnisse eines Forschungsprojekts vor, das sich mit einem 2000 Jahre alten Bestattungsplatz bei Nienbüttel, Lkr. Uelzen, beschäftigt.
Über 100 Jahre schlummerte das reichhaltige Fundmaterial im Magazin des Niedersächsischen Landesmuseums. Nun zeigt sich, dass auf diesem Gräberfeld nicht nur Krieger bestattet, sondern auch komplexe rituelle Handlungen vollzogen wurden, die wir erst ansatzweise verstehen. Die Phänomene dieses für Norddeutschland einzigartigen Fundorts zu rekonstruieren, ist Aufgabe des laufenden Forschungsprojekts. Dabei ähneln viele der Arbeitsschritte eher kriminalistischer Archivarbeit, aber auch die archäologische Spurensuche kommt nicht zu kurz...

Der Vortrag wird gemeinsam vom Verein der Freunde und Förderer des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden und der Abteilung Landesarchäologie des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern veranstaltet. Er findet im Hauptgebäude des Archäologischen Freilichtmuseums, Kastanienallee 49, 19406 Groß Raden, statt. Der Eintritt beträgt 3,50 € (ermäßigt 2 €).

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