Grundsätze für die Transkription

(in Anlehnung an die Richtlinien der Archivschule Marburg)

Der Text wird zeilengetreu übertragen. Er wird vom Buchstabenbestand ausgehend gemäßigt normalisiert geschrieben, das heißt: Satzanfänge, Namen und alle Bezeichnungen für Gott werden stets groß geschrieben. Die Buchstaben "u" und "v" sowie "i" und "j" werden nach ihrem Lautwert transkribiert. Wenn sie sich nicht klar unterscheiden lassen, werden "c" und "t" in deutschen Texten einheitlich im ganzen Text nach ihrem Lautwert transkribiert, in lateinischen Texten nach der klassischen Schreibung. Wenn sie nicht eindeutig zu unterscheiden sind, werden "cz" und "tz" für den ganzen Text einheitlich transkribiert. Die Getrennt- oder Zusammenschreibung einzelner Worte erfolgt nach der Vorlage. Die Interpunktion erfolgt in Anlehnung an den heutigen Gebrauch, um das Textverständnis zu erleichtern. Kürzungen und Zerschreibungen werden stillschweigend aufgelöst. Klammerzeichen der Vorlage werden als runde Klammern wiedergegeben. Eckige Klammern bedeuten Ergänzungen des Bearbeiters. Streichungen, Verschreibungen und Korrekturen im Text sind in ihrer letztgültigen Form in die Abschrift übernommen und im textkritischen Apparat kenntlich gemacht worden.