Erbgroßherzogin Auguste von Mecklenburg-Schwerin: „Verliebt in Hölderlin, verheiratet in Ludwigslust“
Am 6. März 2026 um 18 Uhr findet im Ludwigsluster Schlosscafé ein Vortrag über Leben und Werk der Erbgroßherzogin Auguste von Mecklenburg-Schwerin statt. Unter dem Titel „Verliebt in Hölderlin, verheiratet in Ludwigslust“ beleuchtet Dr. René Wiese, Archivdirektor im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern (Abteilung Landesarchiv), die Persönlichkeit und Bedeutung der vor 250 Jahren geborenen Fürstin.
Auguste von Mecklenburg-Schwerin galt als eine der einflussreichsten Impulsgeberinnen der christlichen Erweckungsbewegung – weit über das Haus Mecklenburg hinaus. Geistig und wissenschaftlich auf der Höhe ihrer Zeit, hinterließ sie eine umfangreiche Sammlung von Briefen, Exzerpten, Notizen sowie eine bemerkenswerte Bibliothek. Diese Quellen eröffnen aufschlussreiche Einblicke in die Epoche von 1776 bis 1871 – eine Zeit tiefgreifender Umbrüche, die auch in Ludwigslust als „Verwandlung der Welt“ erfahren wurde.
Der Eintritt beträgt 5 Euro, Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Einlass ist ab 17.30 Uhr.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern (SSGK MV) und des Förderverein Schloss Ludwigslust.