Steffi Hentschke: „Manchmal würde ich gern schreien. Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt“ – Buchvorstellung und Gespräch in der Landesbibliothek

Eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern

Foto: Illi Yefimovich Details anzeigen
Foto: Illi Yefimovich
Foto: Illi Yefimovich
Foto: Illi Yefimovich
18.03.2026  | LB  | LAKD - Landesbibliothek

2012 reist Steffi Hentschke das erste Mal nach Israel und Palästina. Ihre Reportagen schreibt die junge Journalistin über den Besatzungstourismus, am Strand von Tel Aviv fragt sie sich, warum sie sich hier wohlfühlt – trotz Krieg und Gewalt. Sie reist ins Westjordanland, den Iran, den Libanon, entscheidet sich, Nahostkorrespondentin zu werden.

In ihrem Buch verbindet sie persönliche Erfahrung mit politischer Analyse, beschreibt die Entwicklung vor und nach dem 7. Oktober 2023 und ringt um eine Haltung, die Widersprüche aushält. Ein Buch für alle, die glauben, dass Komplexität kein Hindernis, sondern der einzige Weg ist, über diesen Konflikt zu sprechen.

Am 23. März um 18:30 Uhr stellt Steffi Hentschke in der Landesbibliothek ihr Buch „Manchmal würde ich gern schreien. Mein Ringen um eine Haltung im Nahostkonflikt“ vor. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Journalisten Stefan Koslik. Der Eintritt ist frei.

Steffi Hentschke wurde 1988 geboren und berichtet als Nahostkorrespondentin tagesaktuell für DIE ZEIT. Sie wird für ihre Analysen über den israelisch-palästinensischen Konflikt geschätzt und arbeitet regelmäßig für die Bundeszentrale für politische Bildung, spricht als Expertin und moderiert Diskussionsrunden.