Nachlass Gustav Laska (1847 - 1928)

Musiker (Kontrabassist); Komponist; Dirigent; Organist; Kunstmaler; ab 1878 im Schweriner Hoforchester tätig.

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Gustav Laska, geb. 1847 in Prag, gest. 1928 in Schwerin

Gustav Laska, geb. 1847 in Prag, gest. 1928 in Schwerin

Gustav Laska, geb. 1847 in Prag, gest. 1928 in Schwerin

Erwerbung: 1928

Umfang: ca. 1,5 Regalmeter

Zur Biographie:

1861 - 1867 Studium Kontrabass bei Josef Hrabé und Komposition bei Johann Friedrich Kittl und Josef Kreijci am Prager Konservatorium; Kontrabass-Virtuose; Kapellmeister in Kassel; 1872 Kapellmeister in Sondershausen; kurzzeitige Engagements als Operndirigent in Göttingen, Halberstadt, Eisleben und Berlin und nebenbei Kontrabass-Konzerte; 1878 - 1923 Anstellung im Großherzoglich Mecklenburg- Schweriner Hoftheater- Orchester; Opern, Orchesterwerke, katholische Kirchenmusik, Vokalwerke und Kammermusik erweiterten sein Schaffen; 1886 - 1915 Organist und Chorleiter in St. Anna / Schwerin; 1893 - 1898 zwischenzeitlich Dirigent der Schweriner Singakademie; gab auch Klavierunterricht; erhielt zahlreiche Auszeichnungen; 1926 Laska überließ seine Sammlung der jetzigen Landesbibliothek Mecklenburg- Vorpommern

(vgl. Lexikon zur deutschen Musikkultur Böhmen, Mähren, Sudetenschlesien. München / Sudetendeutsches Musikinstitut (Hrsg.), München 2000, Band 1, S. 814)

Nachlass:

Der Nachlass enthält Musikautographe (Noten) und ist verzeichnet in : Nachtrag zur Musikaliensammlung des Grossherzoglich Mecklenburg-Schweriner Fürstenhauses, handschriftliche von Clemens Meyer. - Schwerin.

  • Bd. 1. - 1908. - S. 182a, 182b, 182c, 182d, 182e.

Weitere Laska-Kompositionen sind im alphabetischen und im systematischen Zettelkatalog der Musiksammlung erschlossen.