Nachlass Gerda Uhthoff (1896 - 1988)
Zur Biographie:
Die Tochter eines Amtmanns in der Domanialverwaltung und Landrentmeisters, Ehefrau des Arztes Dr. Kurt Uhthoff (1891-1980) lebte seit 1930 in Schwerin. Seit 1940 schrieb sie, zunächst intuitiv, Gedichte. Ein wesentlicher Impuls für ihr dichterisches Schaffen war die Trauerarbeit nach dem Kriegstod der beiden Söhne Klaus (1921-1941) und Dietrich (1924-1944). Weltanschaulich wurde sie dadurch zur Pazifistin. Gedankenaustausch pflegte sie nach 1945 u. a. mit dem kommunistischen Schriftsteller Adam Scharrer. Seit 1953 war sie Mitglied des Schriftstellerverbands der DDR im Bezirk Schwerin. Gerda Uhthoff starb mit 92 Jahren in Schwerin.
Bibliographie:
Uhthoff, Gerda: Leiw' Plattdüütsch. Niederdeutsche Lyrik der Gegenwart, Schwerin 1964. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien und Kalendern.
Grewolls, Grete: Gerda Uhthoff, in: Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern, Rostock 2011.
Passig, Willi: Gerda Uhthoff, in: Sie sollten nicht vergessen sein, Elmenhorst 2013, S. 114-117.
Nachlass:
Der Nachlass kam 2008 durch eine Schenkung von Anne Moser in die Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern. Er enthält etwa 650 von Uhthoff verfasste Gedichte. Es handelt sich mehrheitlich um Kopien von Typoskripten und von Handschriften.


