Auf dem Weg zur Reuterstadt. Kreistag Malchin beantragt am 3. Juni 1949 Namenszusatz für Stavenhagen
Archivalie des Monats Juni 2024


Abb. 1: Einladung des Rates der Stadt Stavenhagen zum Fritz-Reuter-Gedenktag am 12. Juli 1949
(LHAS, 6.11-11, Nr. 3244)
Abb. 1: Einladung des Rates der Stadt Stavenhagen zum Fritz-Reuter-Gedenktag am 12. Juli 1949
(LHAS, 6.11-11, Nr. 3244)
Der Kreistag Malchin nahm am 3. Juni 1949 unter „Verschiedenes“ zur Kenntnis, dass im kreisangehörigen Stavenhagen vom 10. bis 14. Juli anlässlich des 75. Todestages des ebendort geborenen Fritz Reuter eine Gedenkwoche stattfände. Die Abgeordneten seien am 12. zu einer „Gedenkfeierstunde“ eingeladen. Die Einladung nahmen sie an mit der Bemerkung: „Es ist ein Antrag an die Regierung in Schwerin zu richten, der Stadt Stavenhagen den Zusatz ʿReuterstadtʾ zu geben.“ Einen entsprechenden Auftrag hatte der Kreisrat der Abteilung Innere Verwaltung im Übrigen bereits am 25. Mai 1949 erteilt.
Unter genanntem Datum versammelten sich 42 der 47 Kreistagsmitglieder um 9.30 Uhr auf dem Markt in Stavenhagen. Offiziell fand eine öffentliche Sitzung des Gremiums statt, aber tatsächlich fokussierte sich alles auf das erwähnte Jubiläum. Daher nahmen den Termin weitere Persönlichkeiten mit Rederecht wahr – Stavenhagens Bürgermeister begrüßte Landtagspräsident Carl Moltmann, Volksbildungsminister Gottfried Grünberg, die Landräte des Kreises Malchin und der Nachbarkreise, städtische Bürgermeister, den Oberbürgermeister der Stadt Eisenach und andere Ehrengäste. Im Anschluss an die Rede des Malchiner Landrates, auf die zurückzukommen sein wird, verlas der Kreistagsvorsitzende einen Fernspruch der Landesregierung, „worin zum Ausdruck kommt, dass die Stadt Stavenhagen für die Zukunft Reuterstadt-Stavenhagen heißen soll.“ In der Abstimmung wurde dieser „Antrag“ einstimmig angenommen. Nach Übergabe der offiziellen Urkunde über die Umbenennung in „Reuterstadt Stavenhagen“ durch den Volksbildungsminister geriet der weitere Festakt zu einem kleinen Festival der Absurditäten.
Erwartbar war eine betonte Stilisierung Fritz Reuters zum antibürgerlichen Vorkämpfer für die Einheit des deutschen Vaterlandes und die Freiheit des Volkes. Selbstredend müsse das, so Gottfried Grünberg, beispielhaft für „unseren“ schweren Kampf der Gegenwart „um ein einheitliches Deutschland“ und „gegen den Imperialismus der Welt“ sein: „Wir erkennen die grosse Verantwortung, die auf uns in der Ostzone liegt.“ Die Stavenhagens berühmtem Dichtersohn im internationalen Klassenkampf des Jahres 1949 beigemessene Rolle und Bedeutung seien hier aber nicht weiter thematisiert. Festgehalten sei jedoch, dass der Minister es sich ebenso wenig wie Landrat Emil Knappe verkneifen konnte zu akzentuieren, der preußische König Friedrich Wilhelm III. habe Fritz Reuter zum Tode verurteilt bzw. zu Festungshaft begnadigt. Ungesagt blieb, dass der preußische König ihn nach sieben Jahren amnestierte, und zwar des Vorgenannten Sohn Friedrich Wilhelm IV. nach dem Tod seines Vaters 1840. Der Landrat blendete die Amnestie aus und reduzierte das Geschehen auf: Fritz Reuter „verlässt nach 7jähriger Haft den Kerker als Magenkranker und mit schwachen Augen.“


Abb. 2: Das Fritz-Reuter-Denkmal in Stavenhagen. Walter Bedau, Kontaktpositiv, 1952
(LHAS, 13.3-2, Nr. 366/3)
Abb. 2: Das Fritz-Reuter-Denkmal in Stavenhagen. Walter Bedau, Kontaktpositiv, 1952
(LHAS, 13.3-2, Nr. 366/3)
Ideologische Scheuklappen verstellten an diesem Tage weitere Blicke. Euphorisiert von der Bedeutung des Tages für seine Stadt überkam Bürgermeister Paul Funck noch eine „besondere Freude“. Er legte das „schönste Bild Reuters“, das bis zum Zweiten Weltkrieg im Schweriner Museum hing und seitdem verschollen geglaubt wurde, zurück in die „schirmenden Hände“ des Regierungsrepräsentanten Gottfried Grünberg. Gemeint war das sogenannte Reuter-Oval aus dem Jahre 1866, gemalt von Fritz Reuters „Freunde, Hofmaler Professor Theodor Sch[l]öpke in Schwerin.“ Im Übrigen hätte der Porträtierte das Projekt lieber an „einen andern Künstler […], mit dem ich nicht so sehr bekannt bin“ vergeben, aber das Ergebnis stimmte ihn sehr zufrieden und seine Frau habe schließlich gar nicht mehr gewusst, „ob sie lieber das Bild oder das Original behalten wollte.“ Unerwähnt blieb, auch wenn „Hofmaler“ im Grunde darauf hindeutete, der Auftraggeber – Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin passte 1949 selbstredend nicht in die Zeit.
Gleich dem Bürgermeister erzählte der Minister, der das Bildnis in Stavenhagen am besten platziert wähnte und es daher der Stadt zurückverlieh, ebenfalls eine Geschichte dazu. Kriegsbedingt sei es gleich anderen Kunstschätzen nach Ivenack ausgelagert gewesen. Als das dortige Schloss 1945 brannte, rettete ein sowjetischer Offizier das Reuter-Gemälde, das „nun geradezu internationalen Wert besitzt, weil ein russischer Offizier es vor dem Untergang bewahrte.“ Angemerkt sei, dass die eigentliche Dramatik des Kriegsendes in Ivenack nicht in einem etwas ominös anmutenden Schlossbrand lag, sondern im Freitod von 29 Menschen infolge unvorstellbar grausamer Übergriffe der sowjetischen Besatzungstruppen.
Doch zurück zum bunten Reigen des 12. Juli 1949, an dessen Ende Bürgermeister Friedrich Schwarzer aus Neubrandenburg stand. Er räsonierte zunächst, „die Stavenhägener hätten den Sinn der Reuter-Gedenkfeier nicht recht verstanden.“ Bürgermeister, Landrat, Kreistagsvorsitzender, Volksbildungsminister – alle hielten ihre Reden in Hochdeutsch, aber Landtagspräsident Carl Moltmann mit seiner plattdeutschen Rede „hat das nun wieder gut gemacht.“ Und er mischte weiter Wasser in den Wein. In seiner Stadt nämlich habe Fritz Reuter „die fruchtbarsten Jahre seines Schaffens verbracht, dann hätte doch Neubrandenburg auch ein Anrecht darauf, sich Reuterstadt zu nennen.“ Er wolle aber, so schloss er generös, „nicht streiten. Reuter gehört nicht den Stavenhagenern, nicht nach Eisenach, er gehört der ganzen Welt.“
Dr. Matthias Manke
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