Unhaltbare Zustände. Die Wohnverhältnisse der Flüchtlinge im Gutshaus Kruckow um 1950
Archivalie des Monats September 2025


Abb. 1: Vorderfront der Brandruine des Gutshauses Kruckow, 1950.
Fotografie von Walter Bedau, Schwerin (LAMV, 13.3-2, Nr. 216, bearbeitet)
Abb. 1: Vorderfront der Brandruine des Gutshauses Kruckow, 1950.
Fotografie von Walter Bedau, Schwerin (LAMV, 13.3-2, Nr. 216, bearbeitet)
Vermutlich waren Krukow in Mecklenburg und Kruckow in Pommern ebensolche Landgüter bzw. Gutsdörfer wie viele andere auch. Gemeinsam war Krukow nördlich von Penzlin und Kruckow westlich von Jarmen neben der Namenähnlichkeit, dass sie nach Ende des Zweiten Weltkrieges zum neu gebildeten Land Mecklenburg-Vorpommern gehörten. Ab 1947 hieß es nur noch Mecklenburg, sodass sich Kruckow nunmehr in „Ostmecklenburg“ befand. Aber das nur am Rande.
Mit dem Kriegsende ging eine signifikante Erhöhung der Einwohnerzahl von Kruckow, um das es in der Folge ausschließlich geht, einher. Sie wuchs von 205 im Jahr 1939 auf 520 im Jahr 1946. Ursächlich waren ohne Zweifel Flüchtlinge, nach offiziellem Sprachgebrauch Umsiedler, die untergebracht werden wollten. Anfang August 1945 lautete die amtliche Schätzung für den Kreis Demmin, dem Kruckow angehörig war, zunächst auf 28.000 Flüchtlinge in einer Gesamtbevölkerung von 81.000 Menschen. Erstere Zahl wurde wenig später auf 46.377 „Umquartierte“ nach oben korrigiert. Ebenfalls noch im August 1945 folgte schließlich die – in ihrer Diktion durchaus bemerkenswerte – amtliche Meldung: 84.870 Einwohner, davon 42.027 Einheimische (49,5%) und 28.656 „Flüchtlinge aus den Polen angeschlossenen Gebieten“ (33,8%) sowie 7.796 „aus anderen Gebieten der russischen Okkupationszone“ (9,2%) und 6.391 „aus Westdeutschland“ (7,5%).
Ungeachtet dessen verstieg sich die SED-Fraktion der Gemeindeversammlung Kruckow 1948 darauf, den Bevölkerungszuwachs der Gemeinde als Folge der Bodenreform darzustellen. Die aus dem Zuwachs resultierenden Nöte sowohl der Betroffenen, d.h. Flüchtlinge und Alteingesessene, als auch der für sie zuständigen Verwaltung lassen sich in einer Emotion des zuständigen Landrates Arthur Müller Mitte August 1945 greifen: „Es hat den Anschein, als ob die Flüchtlinge von Ost und West besonders dem Kreis Demmin zugeleitet werden. Es wäre wünschenswert, wenn bejahendenfalls eine gleichmässige Verteilung auf die Kreise veranlasst würde.“ Nicht grundsätzlich, aber doch partiell mag sich die Lage bei seinen Kollegen bisweilen besser dargestellt haben: Beispielsweise waren Mitte August 1945 42.847 der 108.345 Einwohner des Kreises Rostock Flüchtlinge (39,5%), der Landesdurchschnitt belief sich 1946 auf 44 %.
In Kruckow, um dahin zurückzukehren, dürften die Flüchtlinge mindestens zum Großteil im Gutshaus oder „Gutsschloss“, wie es in den Quellen zumeist heißt, untergekommen sein. Von 17 Familien, die hier einmal eine Zuflucht fanden, war späterhin die Rede. Am 18. September 1948 verloren sie unvermittelt ihr Dach über dem Kopf, als eine „Brandkatastrophe“ das Gebäude schwer in Mitleidenschaft zog (Abb. 1). Die Flammen vernichteten neben dem Wohnraum das örtliche „Kolonialwarengeschäft“ und den – Stichwort Erntezeit – „hauptsächlich im Sommer dringend benötigt[en]“ Kindergarten. Genau einen Monat nach dem Feuer, am 18. Oktober 1948, fasste die SED-Fraktion der Gemeindevertretung einen zukunftsorientierten Beschluss zur Schadenbewältigung.


Abb. 2: „Umsiedler“-Wohnung in Kruckow, 1950.
Fotografie von Walter Bedau, Schwerin (LAMV, 13.3-2, Nr. 216, bearbeitet)
Abb. 2: „Umsiedler“-Wohnung in Kruckow, 1950.
Fotografie von Walter Bedau, Schwerin (LAMV, 13.3-2, Nr. 216, bearbeitet)
Mit einem Umbau der Brandruine sollten „die Wohnungsnot in der Gemeinde bedeutend behoben“ und weitere Probleme gelöst werden. Die obere Schlossetage wurde zum Abbruch vorgesehen, um die Steine für Neubauernhöfe zu verwenden. Das noch nutzbare Untergeschoss sollte nach dem Umbau Schule, zweite Lehrerwohnung, Bäckerei, „Kolonialwarengeschäft“ und Kindergarten aufnehmen. Von einem kleinen Gemeindezuschuss abgesehen ließe sich, so die Annahme, der „ungeheure Kostenaufwand“ im Wesentlichen aus der Auszahlung der Feuerversicherung finanzieren.
Womöglich gestaltete sich die Realität komplexer als der ambitionierte, von Gemeinderat und -vorstand gegenzeichnete Plan. Anfang Dezember 1948 stand die Baumaßnahme immerhin schon auf der Agenda der Geschäftsstelle des Kreistages, die den Gemeindebürgermeister bei nächstmöglicher Gelegenheit zur Konsultation bat. Am 5. Januar 1949 beschloss die Gemeindevertretung von Kruckow dann, das ehemalige Gutshaus neu bedachen zu lassen.
Ein Jahr später, am 6. Januar 1950, fand eine Ortsbesichtigung durch Gemeindevertretung und Kreiswohnungsbehörde statt. Spätestens jetzt folgte eine baupolizeiliche Sperrung, die sechs dort noch hausende Familien mit 22 Menschen betraf (Abb. 2). Als im Juli noch immer keine Lösung gefunden worden war, stellte die Gemeinde einen Dringlichkeitsantrag zur „sofortige[n] Beschaffung“ einer Ersatzbaracke und „sofortige[n] Vorbereitung“ der Errichtung von Neubauernhäusern im kommenden Frühjahr. Die Benennung von Problemen und die Anmahnung ihrer Behebung sind zweifelsohne Schritte in die richtige Richtung. Dennoch scheitert ihre Lösung manchmal an objektiven Umständen, wie sich am 30. November 1951 im Kreistag verdeutlichte. Zum einen beklagte die Kruckower Bürgermeisterin, dass die Neubauernhäuser nicht fertiggestellt werden konnten, weil den Maurern der beauftragten Firma keine Auslöse gezahlt und keine Verpflegung gestellt werden konnte. Zum anderen war Kruckow kein Einzelfall: 11 der 68 Gemeinden des Kreises Demmin mussten als Schwerpunktgemeinden zum vordringlichen Bau von Neubauernhäusern im Jahr 1952 deklariert werden, am 30. Mai 1952 wurde diese Zahl auf zwei – darunter Kruckow – reduziert.
Dr. Matthias Manke
2026
2025
- Dezember: Welch ein Studium für den Landschaftszeichner. Die ersten Darstellungen der Ivenacker Eichen
- November: Als in Groß Laasch die Scheunen brannten. Die Bauerngehöfte Nr. 23 und Nr. 24 in den Jahren 1945/46
- Oktober: Mit Verboten gegen die Demokratie. Der Reformverein Neustrelitz protestierte gegen das Versammlungsverbot von Großherzog Georg vom 6. März 1849
- September: Unhaltbare Zustände. Die Wohnverhältnisse der Flüchtlinge im Gutshaus Kruckow um 1950
- August: „Etlich oldt tuch unde boke, alle nicht van werde“: Was vom letzten Antoniter aus Lennewarden in Wismar ankam
- Juli: Warum das alte lauenburgische Amt Neuhaus 1945 für 47 Jahre zu Mecklenburg kam
- Juni: Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg fährt 1902 in den Schacht der Kohlenzeche „Constantin IV“ ein
- Mai: Als der 1. Mai in Mecklenburg-Schwerin Feiertag war
- April: Warum Flüchtlinge und Vertriebene in Mecklenburg-Vorpommern 1946 Umsiedler wurden
- März: Die zweite Hauptlandesteilung von 1621
- Februar: Die Fahrenholzer Ämterteilung von 1611
- Januar: In kürzester Frist. Die Vereinigung zwischen Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz zum 1. Januar 1934
2024
- Dezember: Wette mit Folgen - Ein Mann in Frauenkleidern in der Kirche von Kalkhorst
- November: Als Mecklenburg seinen Stiefel verlor. 1950 wurde der Fürstenberger Zipfel brandenburgisch
- Oktober: Mit bestem Dank zum Tag der Deutschen Einheit. Ein Geschenk des Mecklenburger Münzkontors
- September: Ein neuerlicher Traum von Carl Gantzel oder wie ein Malermeister aus Lübz 1912 beinahe ein Aeroplan erfand
- August: Ein Hauch von Exotik. König Chulalongkorn von Siam besucht Herzogregent Johann Albrecht 1897 in Schwerin und 1907 in Braunschweig
- Juli: Achter mit Steuermann. Ruderregatten auf dem Medeweger See bei Schwerin
- Juni: Auf dem Weg zur Reuterstadt. Kreistag Malchin beantragt am 3. Juni 1949 Namenszusatz für Stavenhagen
- Mai: Als der 1. Mai in Mecklenburg-Strelitz Feiertag werden sollte
- April: Warum die Äbtissin von Ribnitz 1499 das Kloster wechseln wollte. Eine Urkunde Papst Alexanders VI. (1492-1503) wirft Fragen auf
- März: Als Mecklenburg-Vorpommern Geschichte ward oder: Wie Vorpommern 1947 von der politischen Landkarte verschwand
- Februar: „Pommern“ und Karenz. Was 1909 einen Ballon aus Greifswald mit einer mecklenburgischen Häuslerei verband
- Januar: Der Geist der Bücher und der Menschen ist unantastbar. Dritte Rede von Adolf Glaßbrenner, gehalten am 11. Dezember 1847 im Gewerbeverein Neustrelitz
2023
- Dezember: Umgehende Drahtantwort. Wie Hans Wendt 1918 die Neustrelitzer Regierung unter Druck setzte
- November: Das letzte Lebensjahr des letzten regierenden Großherzogs von Mecklenburg
- Oktober: Grundrechte für das mecklenburgische Volk. Das Staatsgrundgesetz für Mecklenburg-Schwerin vom 10. Oktober 1849
- September: Eine Luftaufnahme aus dem Jahre 1903? Die Warnemünder Hafeneinfahrt aus der Vogelperspektive
- August: Der Reuterstein in Findenwirunshier
- Juli: Zur Buße eheliche Enthaltsamkeit: Johann IV., Herzog von Mecklenburg (1384-1422), und Katharina von Sachsen-Lauenburg (†1450) hatten unerlaubt geheiratet
- Juni: Der Traum von Carl Gantzel oder wie ein Malermeister aus Lübz 1899 beinahe das Luftschiff erfand
- Mai: Die Entführung eines Königs
- April: Durch Feindeinwirkung zerstört. Der Flugzeugabsturz in Roggow am 11. April 1944
- März: Amouren des Herzogs Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin: Friederike Saal und ihre Töchter
- Februar: Ein Todesfall und zwei Heiraten - Herzog Magnus II. von Mecklenburg (1441–1503) und Herzogin Sophie von Pommern (†1504) gingen lieber auf Nummer sicher
- Januar: "Empörende Entwürdigung des Hauses". Rauchende Militärs, ausschweifende Flüchtlinge und sowjetische Besatzer im Geheimen und Hauptarchiv Schwerin
2022
- Dezember: Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin beim Eishockey
- November: Die Inszenierung des Fotografen. Eggert Hansen und das Fährschiff „Friedrich Franz IV.“
- Oktober: Hinter den Kulissen: Archivarische Magazinarbeit im Wandel der Zeit
- September: 2.000 Mark für einen Fürsten - Anastasia von Mecklenburg versucht 1287, ihren Gemahl aus mamlukischer Gefangenschaft freizukaufen
- August: Der wesentliche Grundstock der ehemaligen Landesbibliothek Neustrelitz: Urkunden zur Schulenburgschen Büchersammlung
- Juli: Die Alterspräsidentin eröffnet den Landtag. Die DNVP-Politikerin Klara Schleker
- Juni: In Teterow am Tag nach Mai? Die Landung des Zeppelins "Hansa" am 21. Juni 1914
- Mai: Die Hebung des Segelschulschiffs "Gorch Fock" vor Stralsund 1947
- April: Von ‘ner Dicke sondergleichen … Ein Laiengedicht über die Ivenacker Eichen aus dem Jahr 1899
- März: Mehr als Worte: Der mecklenburgische NS-Staatsminister Friedrich Scharf in der bildlichen Überlieferung
- Februar: Der zerstörte jüdische Friedhof Schwerin im Jahr 1945
- Januar: Die Erbverzichtserklärung der britischen Königin Sophie Charlotte
2021
- Dezember: Sommer und Winter. Zwei Fotografien des Gutshauses Niekrenz aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts
- November: Bildbriefköpfe der Großherzogin Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin
- Oktober: Als Landtag im Theater war. Der Plan des Lehrers Willi Ruhe für die mecklenburg-schwerinschen Landtage 1919-1933
- September 2021: Domweihe in "wüster Einöde"
- August: Der Bevollmächtigte des Präsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern für Vorpommern
- Juli: Als die Recknitz-Brücke zum Bindestrich wurde. Die unfreiwillige Fusion zwischen dem mecklenburgischen Ribnitz und dem pommerschen Damgarten
- Juni: Der Erbprinz steigt auf den Thron. 1785 folgt Friedrich Franz I. in Mecklenburg-Schwerin auf Herzog Friedrich den Frommen
- Mai: 300 Jahre Tiergarten Neustrelitz: Vom herzoglichen Jagdrevier zur öffentlichen Erholungslandschaft
- April: "Auf einem Schild mittlerer Größe gemahlt". Das Hoheitszeichen des großherzoglich mecklenburg-schwerinschen Konsulates in Bremen
- März: Die älteste Karte der Stadt Schwerin aus dem Jahr 1740
- Februar: Der grobe Gottlieb zu Dannenwalde. Was einen flüchtigen Strafgefangenen mit einer toten Preußenkönigin und sowjetischen Raketen verbindet
- Januar: Wiederentdeckung einer alten Innovation: Das Flettner-Rotorschiff in Mecklenburgs Vergangenheit und Gegenwart
2020
- Dezember: Macht die Betriebe winterfest! DDR-Gewerkschaft plakatiert 1963 die Unbilden des Winters
- November: Das Photographische Album aus Mecklenburg von A. Mencke & Co. Wandsbek
- Oktober: "Geburtsurkunde" des Landes Mecklenburg-Vorpommern? Wilhelm Höckers Protokollnotiz zum 8. Juli 1945
- September: 800 Jahre Kloster Dobbertin. Die erste evangelische Klosterordnung stammt von 1572
- August: Einer der schönsten Prospecte. Der Rostocker Hafen vom Ballastplatz aus, gezeichnet um 1847
- Juli: Der Große Stadtbrand 1842. Hamburgs Dank für Mecklenburgs Hilfe
- Juni: Theodor Ackermanns mecklenburgischer Cholera-Atlas von 1859: Das Beispiel Dargun
- Mai: Kriegsende 1945: Massensuizid in Stavenhagen
- April: Register des Grauens. Das Sterbezweitbuch des Standesamtes Ivenack 1945
- März: In 120 Jahren: Vom Hirschgarten am Forstgehöft zum europäischen Spitzenzoo in Rostock
- Februar: Unter Kreuzband. Kommunikation des großherzoglichen Konsulates Riga
- Januar: "das wirksamste Mittel": Juden als Lotterieeinnehmer in Mecklenburg-Schwerin
2019
- Dezember: Als die Kirche Recht sprach - Die Stiftung des herzoglichen Konsistoriums in Rostock am 8. Februar 1571
- November: 1419: Papst Martin V. erlaubt die Stiftung einer Universität in Rostock und stattet sie mit Privilegien aus
- Oktober: "Wichtig für die Identität des Landes". Die Verfassung Mecklenburg-Vorpommerns
- September: Seltenes Bilddokument einer mecklenburgischen NS-Formation
- August: "Papa Frahm": Die mecklenburgischen Wurzeln eines deutschen Bundeskanzlers
- Juli: Liste der Schande? „Franzosenkinder“ in Mecklenburg-Vorpommern
2015
2014
2013
2012
- November: Maßnahmen zur Abwehr der Cholera
- September: Es bimmelt! - Ein Hilferuf an die Bevölkerung, bei der Bergung der Kartoffelernte zu helfen
- Juli: Die Bombardierung Ratzeburgs 1693
- Juni: "Ein güste Kindelbier" – Wenn Laien Taufe spielen
- Mai: Aus dem Tagebuch einer Hebamme
- April: Sportplätze für den Frieden – Wie der Fußball auf die Güter Mecklenburgs kam
- März: Wertvolles Salz
- Februar: Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen
- Januar: Spionageabwehr in der mecklenburgischen Provinz
2011
- Dezember: Tilgung des Wolfes
- November: Von Blutsaugern und Geisterbeschwörern
- Oktober: Das Gebäude des Landeshauptarchivs in Schwerin wird 100 Jahre alt
- September: Königliche Hochzeit in Mecklenburg-Strelitz vor 170 Jahren
- August: Blitzeinschlag in der Schweriner Schelfkirche anno 1717
- Juli: Das Landeshauptarchiv in Schwerin - 100 Jahre in Bildern
- Juni: Tanzen verboten - Das ausschweifende Leben des Schulzen Godejohann
- Mai: Ehm Welk und der beschwerliche Aufbau der Volkshochschule Schwerin vor 65 Jahren
- April: Abschied vom Amt
- März: Teterow - eine Ansicht aus dem Jahr 1845
- Februar: Du bist, wo du in der Kirche sitzt
- Januar: Hieroglyphen im Landeshauptarchiv Schwerin. Historische Sensation oder originelle Momentaufnahme?
2010
- Dezember: Über Stock und über Stein … Guthendorfer Vieh im Brünkendorfer Roggen
- November: Eine Prachtausgabe für den Oberst Baron Gerhard von Langermann
- Oktober: Restaurierung eines Transparentobjekts aus den Schlossmappen des Landeshauptarchivs Schwerin
- September: Farbige Zeichnungen dänischer Militäruniformen im Nachlass eines Mecklenburgers
- August: Austernzucht in der Ostsee
- Juli: Bunt und kreativ versus Staub und Aktenmief - Das Beerdigungsbuch von Klütz
- Juni: Der Feldzug gegen Mirow
- Mai: Der älteste Stadtplan der Schweriner Vorstadt von 1804
- April: Von Protektoren, hohen Beförderern und ordentlichen Mitgliedern - Matrikelbücher des Vereins für mecklenburgische Geschichte
- März: Die Schweriner Stadtsiegel
- Februar: Verordnung gegen Holzdiebereien in den Königlich Schwedischen Waldungen des Amtes Neukloster
- Januar: Schmuggel an Pommerns Küste - Die Beschlagnahmung der Schiffe "Orion" und "Goede Hoop" im Mai 1808 in Kolberg
2009
- Dezember: Friedrich Wilhelm Buttel - Ein Zeitgefährte von Adolph Demmler
- November: Der Heilige Antonius von Sülten
- Oktober: Neue Plätze für die Toten – Grabkultur in Picher im 18. Jahrhundert
- September: Vineta, die versunkene Metropole des Nordens auf einer Karte schwedischer Landmesser
- August: Der Bau einer "Klein-Kinder-Schule" – Ein Projekt von Hermann Willebrand
- Juli: Die Ostsee muss ein Meer des Friedens sein – die Ostseewochen im Bezirk Rostock
- Juni: Großherzog Friedrich Franz IV. in seinem ersten Automobil im Jahr 1901
- Mai: Zuflucht im Pfarrhaus
- April: Patent gegen die Prozesssucht – Herzog Friedrich wehrt sich 1776 gegen zudringliche Untertanen
- März: TERRA- Schlepper, das Pferd der Zukunft
- Februar: Die Macht der Bilder. Der 30000. Heimkehrer aus sowjetische Kriegsgefangenschaft
- Januar: Schwerin wird verkauft
2008
- Dezember: Elektronische Akten im Archiv der Zukunft
- November: Der lange Weg zum Wiederaufbau von St. Marien in Neubrandenburg
- Oktober: Mecklenburg und die deutschen Währungsreformen im 20. Jahrhundert
- September: Schicksalsjahr 1866 – Das Ende der mecklenburgischen Selbständigkeit
- August: 2.23-4 Kriminalkollegium Bützow (1812-1879) Nr. 647
- Juli: Der Landesgrundgesetzliche Erbvergleich von 1755
- Juni: Der "Löwe aus Mitternacht" streckt seine Pranke nach Mecklenburg aus
- Mai: Mecklenburg im 16. Jahrhundert
- April: Sternberg 1492 und die Folgen
- März: Ein Schatz im Landesarchiv Schwerin
- Februar: Ossenköpp – zur Geschichte der mecklenburgischen Wappenfigur
- Januar: 1158: Papst Hadrian IV. bestätigt das Bistum Ratzeburg
2007
- Dezember: Kuriose Postkarten
- November: 1812 – November: Anweisung der Militärverpflegungsdirektion Rostock
- Oktober: Zeitkritische Dichtung oder "Spottlied über die heutige demokratische Bewegung"?
- September: Die letzte Fürstenhochzeit im regierenden Haus Mecklenburg
- August: Der Ernstfall war vorbereitet - Ein Dokument zum 13. August 1961
- Juli: Unter dem Dach des Landeshauptarchivs
- Juni: Tagebuch einer Reise nach Brasilien im Jahre 1824
- Mai: Stiftung eines Ordens für die Konventualinnen der Landesklöster Dobbertin, Malchow und Ribnitz




