Denkmal des Monats Juni 2026
Zünftige Handwerker und Unternehmer – Eine Familiengrabstätte in Warin erinnert an zwei bedeutende Handwerksmeister


Abb. 1. Warin, Lkr. Nordwestmecklenburg, Friedensstraße, Friedhof, Familiengrabstätte Nieske, 2026.
(LAKD M-V/LD, D. Handorf)
Abb. 1. Warin, Lkr. Nordwestmecklenburg, Friedensstraße, Friedhof, Familiengrabstätte Nieske, 2026.
(LAKD M-V/LD, D. Handorf)
Friedhöfe sind Orte der Ruhe, des Gedenkens und der Besinnung. Sie sind kulturgeschichtlich von Bedeutung, weil entweder die ganze Anlage oder einzelne Gräber künstlerische Werte besitzen oder aber für die lokale Geschichte des Ortes, die regionale und überregionale Geschichte wichtige Persönlichkeiten hier Ihre letzte Ruhestätte fanden. Eine solche Grabstätte ist auch auf dem Friedhof in Warin, Lkr. Nordwestmecklenburg, zu finden. Sie befindet sich im Zentrum des Friedhofs, unmittelbar an der Friedhofskapelle und nur wenige Meter vom südwestlichen Friedhofseingang entfernt. Bestattet wurden hier acht Familienmitglieder der Familie Nieske, für die sieben Gedenksteine aufgestellt worden sind (Abb. 1).
Die Grabstätte wurde an einer ehemaligen Weggabelung auf dreieckiger Fläche angelegt. Die Spitze dieses Dreiecks weist in nordöstliche Richtung zur Kapelle. Eingefasst wird sie von zwölf obeliskartigen Begrenzungssteinen auf den beiden langen Seiten. Auf der kurzen Seite bilden drei Grabkreuze gleichzeitig die Abgrenzung der Grabstelle. Diese sind mittels Eisenketten miteinander verbunden. Auch die Begrenzungssteine besitzen noch die Haken zum Einhängen der Ketten. Die Ketten selbst fehlen. Eine große Eibe markiert die südwestliche Ecke der Grabstelle.
Die hintere Reihe bilden die drei Grabkreuze aus Granit. Auf der vorderen Seite tragen sie die Namens- und Dateninschriften der hier bestatteten Personen, darunter ein lateinisches Kreuz. Die Rückseite jedes Grabkreuzes ist wiederum mit einem lateinischen Kreuz versehen. Bei den bestatteten Personen handelt es sich um Johann Nieske (1832-1900), Rudolfine Nieske, geb. Oldach (1837-1876), die erste Frau von Johann Nieske und um Christina Oldach (1807-1874), die Mutter von Rudolfine Nieske. Links neben dem Grabkreuz für Johann Nieske, unmittelbar an der Eibe, liegt ein kleiner rechteckiger Grabstein aus Granit für Ernst Nieske (1881-1883), das erste Kind aus zweiter Ehe Johann Nieskes.
Zwei aus rötlichem Granit bestehende Gedenksteine bilden das Zentrum der Grabstätte. Der linke und etwas kleinere Stein steht auf einem als natürlicher Stein anmutenden Betonsockel. Er selbst wurde naturbelassen. Lediglich das Feld für die Inschrift wurde geglättet und poliert. Beigesetzt ist hier Marie Nieske, geb. Mumm (1848-1903), die zweite Frau von Johann Nieske.
Rechts neben ihm, auf einem Granitsockel, steht der größere Stein, dessen vordere Fläche gänzlich geglättet und poliert ist. Seine Inschriften waren teilweise vergoldet, wovon noch deutliche Reste erhalten sind. An seinem unteren Ende erscheint ein Bibelspruch (Jer 31,3). Der Grabstein erinnert an den Hofmaurermeister Friedrich Nieske (1862-1909), einen Sohn von Johann Nieske aus dessen erster Ehe, und Friedrich Nieskes Ehefrau Marie, geb. Scheel (1867-1940).
Vorn, im spitzen Winkel der Anlage, befindet sich ein weiterer kleiner und rechteckiger Grabstein für Friedrich Carl Nieske (1902-1902). Er war ein Neffe Friedrich Nieskes.
Doch was hat es mit dieser Familie auf sich? Wer waren die Nieskes?
Johann Nieske gründete um 1859 sein eigenes Baugeschäft in Warin. 1872 stiftete er das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges in Warin im heutigen August-Cords-Park (Abb. 2-3). Ab 1874 war er am Bau der Stiftskirche in Warin, die nach einem Entwurf von Theodor Krüger entstand, maßgeblich beteiligt (Abb. 4). 1890 siedelte er nach Schwerin über und gründete dort ein neues Baugeschäft. 1891/92 war er mit der Planung und der Ausführung des neuen Spritzenhauses für die Haupt- und Residenzstadt befasst (Mecklenburgstraße 55, 2013 abgebrochen). Eine große Bauaufgabe für ihn war die Erbauung des Nordflügels des neuen von Ernst Hake entworfenen Postgebäudes zwischen der heutigen Mecklenburgstraße und der Bischofstraße ab 1892 (Abb. 5). Auf seine Initiative entstand ab 1894 die Villenkolonie Ostorf, an deren Errichtung er maßgeblich beteiligt war (Abb. 6). Er erwarb den Grund und Boden, errichtete die Wohngebäude auf den parzellierten Grundstücken und verkaufte sie wieder. Bis 1897 waren die Gebäude an der Lutherstraße vollendet. Parallel dazu beteiligte er sich an den Bauarbeiten für Schloss Wiligrad. Schließlich übernahm er 1896 die Ausführung des von Regierungsbaumeister Ernst Möller entworfenen Baus des Verwaltungsgebäudes der Großherzoglichen Friedrich-Franz-Eisenbahn in Schwerin, Zum Bahnhof 15/17 (Abb. 7).
Friedrich Nieske absolvierte eine Maurerlehre im väterlichen Betrieb, welchen er mit der Übersiedlung seines Vaters nach Schwerin übernahm. Sein Hauptwerk ist die Errichtung des Schlosses Wiligrad nach Entwürfen von Albrecht Haupt ab 1895, bei dem er Unterstützung durch die Schweriner Firma seines Vaters erhielt (Abb. 8). 1899 wurde ihm dafür der Titel eines Hofmaurermeisters verliehen. 1906 war er am Durchbau des Großherzoglichen Amtshauses in Warin beteiligt (Burgstraße 23, 2022 abgebrochen).
Bei der Familiengrabstätte handelt es sich um die letzte Ruhestätte von Angehörigen der für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der beiden Städte Warin und Schwerin im 19. und frühen 20. Jahrhundert bedeutenden Familie Nieske. Die Tatsache, dass Friedrich Nieske mit dem Titel des Hofmaurermeisters geehrt wurde, was auf dem Grabstein vermerkt ist (Abb. 9), bezeugt einerseits die gesellschaftlichen Verhältnisse um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert, die von einem ständischen System geprägt waren. Gleichzeitig entwirft sie ein Bild der gesellschaftlichen Struktur dieser Zeit. Andererseits ist sie Beleg für die Leistungsfähigkeit und qualitative Hochwertigkeit der handwerklichen Arbeit des Baugeschäfts. Dieser Titel durfte nicht vererbt werden, sondern wurde vom Landesfürsten aufgrund der besonderen Verdienste und der hohen Qualität der Erzeugnisse an den jeweiligen Firmeninhaber verliehen.
Die Größe der Grabstätte, deren Lage fast im Zentrum des Friedhofs und die Art und Weise ihrer Gestaltung mit zum Teil vergoldeten Inschriften und der symbolträchtigen Eibe, die für Beständigkeit und ewiges Leben steht, bezeugt den sozialen Stand der Verstorbenen, die der gehobenen bürgerlichen Mittelschicht entstammten und eine allseits anerkannte Lebensleistung aufzuweisen hatten, weshalb sie zu den privilegierteren Schichten ihrer Zeit gehörten. Die Anlage verzichtet jedoch weitgehend auf jegliche beigegebene Symbolik, die diese Leistungen veranschaulichen könnten. Nur der Titel „Hofmaurermeister“ weist auf das anerkannte Schaffen Friedrich Nieskes hin. Kreuze und Bibelspruch offenbaren die Verankerung der Verstorbenen im christlichen Glauben. Aufgrund der hier ebenfalls bestatteten zwei Kinder zeigt sie, dass von der Kindersterblichkeit als gesellschaftliche Erscheinung in dieser Zeit auch begüterte Familien betroffen waren. Somit handelt es sich bei dieser Grabstätte auch um ein sozialgeschichtliches Dokument.
Die Grabstätte ist ein aufschlussreiches Zeugnis für die bürgerliche Friedhofs- und Gedächtniskultur um 1900.
Auch auf anderen Friedhöfen gibt es derartiges zu entdecken. Der Besuch eines historischen Friedhofes lohnt sich also, gerade jetzt in der warmen Jahreszeit.
Dirk Handorf
Literatur
Christian Nieske, „… habe ich mir einen bedeutenden, festen Kundenkreis erworben“. Der Weg einer Mecklenburger Handwerkerfamilie in den Jahren 1790 bis 1950. Schwerin 2012.
Denkmal des Monats Juni 2026
Zünftige Handwerker und Unternehmer – Eine Familiengrabstätte in Warin erinnert an zwei bedeutende Handwerksmeister
Abb. 1. Warin, Lkr. Nordwestmecklenburg, Friedensstraße, Friedhof, Familiengrabstätte Nieske, 2026.
(LAKD M-V/LD, D. Handorf)
Abb. 2. Warin, Lkr. Nordwestmecklenburg, August-Cords-Park, Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges, 2026.
(LAKD M-V/LD, D. Handorf)
Abb. 3. Warin, Lkr. Nordwestmecklenburg, August-Cords-Park, Kriegerdenkmal des Deutsch-Französischen Krieges, Inschrift auf der Rückseite „J. Nieske 1872“, 2006.
(LAKD M-V/LD, D. Handorf)
Abb. 4. Warin, Lkr. Nordwestmecklenburg, Stiftskirche, 2026.
(LAKD M-V/LD, D. Handorf)
Abb. 5. Landeshauptstadt Schwerin, Bischofstraße, Postgebäude, Nordflügel, 2020.
(LAKD M-V/LD, A. Krug)
Abb. 6. Landeshauptstadt Schwerin, Lutherstraße, Villenkolonie Ostorf, 2026.
(LAKD M-V/LD, D. Handorf)
Abb. 7. Landeshauptstadt Schwerin, Zum Bahnhof 15/17, ehem. Verwaltungsgebäude der Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn, 2021.
(LAKD M-V/LD, A. Bötefür)
Abb. 8. Lübstorf, Lkr. Nordwestmecklenburg, Schloss Wiligrad, 2015.
(LAKD M-V/LD, A. Bötefür)
Abb. 9. Warin, Lkr. Nordwestmecklenburg, Friedensstraße, Friedhof, Familiengrabstätte Nieske, Grabstein für Hofmaurermeister Friedrich Nieske und seine Gattin Marie, 2026.
(LAKD M-V/LD, D. Handorf)
2026 - Denkmale des Monats
- Juni: Zünftige Handwerker und Unternehmer – Eine Familiengrabstätte in Warin erinnert an zwei bedeutende Handwerksmeister
- Mai: Vom Schulbau auf dem Lande – Die ehemalige Schule in Groß Methling
- April: El Comandante in Pütnitz - Die sowjetische Start- und Landebahn im Spiegel der Staatsbesuche
- März: Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut
- Februar: Das Gutshaus in Zühr und der Verbleib der bemalten Wandbespannungen aus dem Rokoko
- Januar: Jenseits der Planwirtschaft – die Radrennbahn in Rostock
2025 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Wehrmachtsgefängnis in Anklam
- November: Moderne trifft Tradition: Das Kraftfahrzeug-Instandsetzungswerk „Vorwärts“ in Schwerin
- Oktober: Im Reich des „frechen Dachses“ – Der Wohn- und Arbeitsort Hans Falladas in Carwitz
- September: Die Stadtbefestigung in Parchim – mehr als eine grüne Wallanlage
- August: Die Restaurierung der St. Marienkirche Stralsund am Beispiel der nördlichen Westvorhalle
- Juli: Raumwirkung und Wirkungsraum von Gedenkstätten
- Juni: Griechische Mythologie am Alten Garten in Schwerin - Der Portikusgiebel des Galeriegebäudes
- Mai: Der Senkgarten in Ziethen
- April: Die Werke des Herrn H. - Dem Architekten Heinrich Handorf zum 100. Geburtstag
- März: Ein Ungeheuer mitten in Rostock
- Februar: Die „Blaue Scheune“ in Vitte – ein Künstlerhaus auf der Insel Hiddensee
- Januar: Die Hufschmiede in Altenhagen im Landkreis Rostock
2024 - Denkmale des Monats
- Dezember: Vom Denkmalwert der ländlichen Kirchhöfe und die Kirchhofsmauer in Trent auf Rügen
- November: Ad fontes – Der Glashäger Quellentempel bei Bad Doberan und seine Einbindung in die Kulturlandschaft des Hofgutes Glashagen
- Oktober: Das Giebelbild „Florale Formen“ in Rostock-Schmarl: Inge Jastram im Spiegel ihrer architekturbezogenen Kunst
- September: Das Residenzensemble Schwerin – seit dem 27. Juli 2024 UNESCO-Welterbe
- August: Das Epitaph der Sabine Hedwig von Putbus in der Maria-Magdalena Kirche Vilmnitz – Neue Wege zur Korrosionshemmung für eiserne Haltekonstruktionen
- Juli: Weiterbauen am Denkmal – Umbau, Sanierung und Restaurierung des Gutshauses in Broock
- Juni: Das „Haus der Erholung“ in Ahlbeck – Ein etwas anderes Kulturhaus
- Mai: Letzte Grüße in Mukran. Sowjetische Soldaten und ihr Abzug aus Deutschland
- April: Der Aussichtsturm auf Behm’s Höhe und der Luftkurort „Augustabad bei Neubrandenburg“ – Von der Wiederentdeckung eines kulturlandschaftlichen Zusammenhangs
- März: Großbürgerliches Wohnen im Zeitalter des Historismus – ein Stralsunder Traufenhaus mit langer Geschichte
- Februar: Das Haus eines ehemaligen Assessors des schwedischen Tribunals in Wismar, Beguinenstr. 2
- Januar: Wechselwirkungen zwischen Landschaftsraum und Architektur: Das Herrenhaus und der Park Burg Schlitz in der Mecklenburgischen Schweiz
2023 - Denkmale des Monats
- Dezember: „Masel tov“ dem neuen Eigentümer der ehemaligen Synagoge in Bützow
- November: Arboretum oder kein Arboretum – Der Blücherhof bei Klocksin
- Oktober: Schiffskehlen und Wellen aus Backstein am Gutshaus Groß Salitz
- September: Juno und Ceres, zwei Antikenkopien, vervollständigen das Schweriner Schloss
- August: Das Rathaus der Stadt Marlow
- Juli: Das Buswartehäuschen in Buschvitz – ein Kleinod im Werk von Ulrich Müther
- Juni: Das Bankgebäude Tribseer Straße 1 in Stralsund – Ein „Meisterstück Stralsunder Gewerbefleißes und handwerklicher Qualitätsarbeit“
- Mai: „Im tannenumrauschten Gelbensande [...]“ - Das großherzogliche Jagdhaus und sein Wirkungsraum
- April: Ein hoffnungsloser Fall? Die Sanierungsgeschichte des Wasserschlosses von Quilow.
- März: Paul Korff und sein Einfluss auf die Gestaltung der Außenbereiche um die von ihm gestalteten Gutsanlagen in Mecklenburg
- Februar: Die städtebauliche Gestalt der Gutsanlage in Bristow und ein originelles Geflügelhaus
- Januar: Die Stadthalle in Neubrandenburg
2022 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Märchensäule in Neubrandenburg - ein beliebtes Kunstwerk ist zurück
- November: Die Wandmalereien in der Dorfkirche Lohmen
- Oktober: Architektur zwischen Tradition und Moderne - das Landeskinderheim in Güstrow
- September: Das immaterielle Denkmal - Die Burg in Warin
- August: Die gärtnerisch gestalteten Freiflächen des Erich-Steinfurth-Kindererholungsheims in Zinnowitz
- Juli: Vom Fischereischuppen zum Klubhaus - ein Zeugnis der DDR-Erholungskultur am Specker Hofsee
- Juni: Das Tor zum Paradies – Die Restaurierung der Jugendstilkirche Lebbin
- Mai: Die Richtfunkfeuerstation in Mukran – eine Infrastrukturmaßnahme der frühen DDR an der Ostseeküste
- April: Es klapperte einst eine Mühle am rauschenden Bach – In die Wassermühle Roidin zieht neues Leben ein.
- März: Potentiale erkennen – Synergien nutzen. Fünf Jahre Zusammenarbeit mit der Hochschule Neubrandenburg
- Februar: Das Gutshaus in Lüssow. Die Nutzungsgeschichte und eine kunsthistorische Einordnung.
- Januar: Die Fachwerkstadt Parchim
2021 - Denkmale des Monats
- Dezember: Betonplatten und ihre Geschichte - das DDR-Grenzregime an der Ostsee
- November: Die Wandmalereien von Johannes Friedrich Sass in der Kapelle Stretense
- Oktober: Herzog Carl II. baut preisbewusst in Hohenzieritz
- September: "In des Goldes Scheine wie leuchtest du schön!" Die Siegessäule auf dem Alten Garten in Schwerin
- August: Sehen und Gesehen-Werden - auf den Standort des Betrachters kommt es an
- Juli: Von Fischern, Bauern und Büdnern – Die Büdnerei 165/166 in Wustrow auf dem Fischland
- Juni: Die Dorfkirche Buchholz in der Mecklenburgischen Seenplatte – ein bau- und kunsthistorisches Kleinod in mehrfacher Hinsicht
- Mai: Lehrerbildung und Blindenfürsorge in Neukloster. Ein neugotisches Baudenkmal
- April: Der deutsch-deutsche Archimedes – von Berlin über Würzburg nach Güstrow
- März: Die Blutbuche - Gartenkunst im Zeichen des Klimawandels
- Februar: Eine Vision wird Realität. Die Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund hat wieder eine Orgel
- Januar: Der Architekt Paul Bonatz und das Getreidesilo im Rostocker Hafen von 1935. Ein Vorratsbau für den Krieg zwischen Monumentalität und Heimatstil
2020 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Karl-Krull-Grundschule in Steinhagen. Ein Schulbau auf dem Land der etwas anderen Art.
- November: Die Stubnitz-Lichtspiele in Sassnitz
- Oktober: Sie sind wieder da! Der Teepavillon des Schweriner Schlosses hat seinen Skulpturenschmuck zurückerhalten
- September: Die Villa der Gräfin von Schwicheldt - ein Frühwerk von Paul Ludwig Troost in Schwerin
- August: Noch ein vergessener Engel kehrt zurück. Der Taufengel der Kirche in Zahrensdorf
- Juli: "Ein Held [...] im Dienste seiner Kunst" - Das Grabdenkmal für Otto Drewes auf dem Alten Friedhof in Schwerin
- Juni: Verwunschener Gedächtnisort im Karower Gutswald - das Schlutius-Mausoleum
- Mai: Die gotische Kapelle Sankt Georg in Neubrandenburg - Instandsetzung der barocken Dachüberformung
- April: Der Kulturpark in Neubrandenburg - Zeugnis der Nachkriegsmoderne und heutiger Freizeitort
- März: Die Poetisierung der Landschaft - ein ungewöhnliches Wandbild von 1982 sucht einen neuen Standort in Schwerin
- Februar: Vorgestellt. Das Gutshaus in Wolkow bei Demmin.
- Januar: "Gestorben wird immer" - die Trauerhalle auf dem Waldfriedhof in Schwerin
2019 - Denkmale des Monats
- Dezember: Dorfkirche Bütow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte - Die erste nachreformatorische Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns
- November: Der Alte Hafen in Wismar im Wandel der Zeit
- Oktober: Die Restaurierung der Wandmalereien von Willi Schomann im Chor der St.Marienkirche Parchim
- September: Ein Giebelhaus in Parchim - Das Haus Lindenstraße 6 bekommt eine neue Nutzung
- August: "Kubische Klarheit" zwischen historischen Giebelhäusern: Das Bankgebäude von Hans Poelzig in Wolgast - schon vor der Erbauung ein Fall für die Denkmalpflege
- Juli: Der Pultengel aus der Dorfkirche Lüssow
- Juni: Eine Zierde für die Residenz - Anmerkungen zur Geschichte der Kirche in Görslow
- Mai: Klassenfahrten und ein Hauch von Exotik in Dreilützow
- April: Die Instandsetzung des Kirchturmes von Sankt Petri in Altentreptow
- März: Zinzow und Wrechen, zwei Gutsparks von Anders Swensson, einem schwedischen Gartenkünstler in Mecklenburg und Vorpommern
- Februar: Die Jahn-Kapelle in Klein Vielen und die Ästhetik des rückwärtsgewandten Bauens im 19. Jahrhundert
- Januar: Obermützkow. Ein barockes Gutstor und ein authentisch erhaltener Gutshof mit Potential.
2018 - Denkmale des Monats
- Dezember: Nachruf auf ein Kleinod moderner Architektur. Das Söderblom-Haus in Sassnitz - ein Werk von Otto Bartning im Notkirchenprogramm - wurde Opfer der Flammen
- November: Die Wohnsiedlung Riemserort. Eine Kleinhaussiedlung der Nachkriegszeit.
- Oktober: Mittelalterliche Wandmalereien an den Chorgewölben in der Dorfkirche Stoltenhagen
- September: Das Fischerhaus im Tollensesee
- August: Raus an die frische Luft! Das ehem. Kaiser-Wilhelm-Kinderheim in Ahlbeck – heute Ferienpark der Sportjugend Berlin
- Juli: Von Schollen, Blasen, Krakelee - Die Restaurierung des Marienaltars in der Kirche in Recknitz
- Juni: Gotische Kirche am Wasser. Die Schweriner St. Paulskirche als romantisch-programmatisches Symbol
- Mai: Neue Erkenntnisse zur Schmiedestraße 15 in Schwerin
- April: Gutshaus Pinnow, die Zweite.
- März: Von hohen Mauern umgeben – das Untersuchungsgefängnis in Wismar von 1880
- Februar: Ein neues althergebrachtes Farbspiel - die Restaurierung der Uferkapelle in Vitt auf Rügen
- Januar: Das Gutshaus und der Marstall in Broock - ein Werk Friedrich August Stülers in Vorpommern
2017 - Denkmale des Monats
- Dezember: Denkmal in Gefahr: Das Sauerstoffwerk in Peenemünde
- November: Ein Dach über dem Kopf - Behelfsheime für Evakuierte und Ausgebombte im Zweiten Weltkrieg
- Oktober: Der vergessene Engel - Der Taufengel von Stolzenburg und seine Restaurierung
- September: Gleviner Straße 1 in Güstrow - ein Beispiel der gehobenen Bürgerhausausstattungen der ehem. Residenzstadt
- August: Die mittelalterliche Gerichtsvorhalle im Turm der St. Marienkirche in Greifswald
- Juli: Gefangen im Denkmal. Die Sanierung des Sterngebäudes der JVA Bützow-Dreibergen.
- Juni: Der weibliche Wagner - Ein Relief gibt Rätsel auf
- Mai: Die Kultstätte der Neutempler bei Prerow
- April: Aus dem Dornröschenschlaf erweckt - das Gutshaus in Wolkwitz
- März: Zwei Seiten einer Medaille - Die Wiekhäuser der mittelalterlichen Stadtbefestigung in Neubrandenburg und der moderne Städtebau der DDR
- Februar: Auf dem "Scharmützel" - die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit in Ferdinandshof
- Januar: Die „Alte Kirchenbude“ in Grimmen, eine ehemalige Sozialeinrichtung für Ledige und Witwen
2016 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Haus Karusel in Vitte, ein Sommerhaus von Max Taut auf Hiddensee
- November: In vorderster Reihe - Das Warnemünder Seemannshaus Am Strom 48
- Oktober: Altar und Stiftertafel - Der Altar der Klosterkirche Rühn und seine wiederholte Restaurierung
- September: Sonderlösungen der Fachwerksanierung ? - ein Beispiel zur Anwendung von Normen aus der Praxis
- Juli: Ein wilder Stier im Garten - Die Skulptur "Herakles, den kretischen Stier bändigend" im Schweriner Burggarten
- Juni: Revitalisierung einer historischen Seniorenanlage. Das ehemalige Spital in Penkun.
- Mai: Das Herrenhaus in Kaarz
- April: Der hölzerne Kirchturm von St. Marien in Neu Boltenhagen - ältester Holzständerturm Deutschlands entdeckt
- März: Leuchtendes Betonglas und die "Kirche im Sozialismus". Das Gemeindezentrum in Stralsund Knieper West von Christof Grüger und Ulrich Müther, 1975-1977
- Februar: Die Grotte im Park von Gützkow
- Januar: Gut überdeckt – die Dorfkirche Jördenstorf
2015 - Denkmale des Monats
- Dezember: "Licht und Schatten" - Die Gutshäuser in Varchentin, Rossewitz und Falkenhagen - 25 Jahre nach der Wende.
- November: Die Kreideverladebrücke in Wiek auf Rügen
- Oktober: Das versteckte Denkmal - eine Neuentdeckung in Meiersberg
- September: Französische Handdrucktapeten im Welterbebesucherzentrum der Hansestadt Wismar
- August: Der Papenhof in Barth
- Juli: Die Sanierung der Querhausportale der St. Marienkirche in Rostock
- Juni: Das kulturhistorische Zentrum Mecklenburg-Strelitz
- Mai: Die historischen Gewächshäuser der Universität Greifswald – ein national bedeutendes Kleinod der Wissenschaft und Lehre
- April: Vom Scheunenviertel zum Wohngebiet gehobener Mittelschichten – Die westliche Paulsstadt in Schwerin
- März: Ein Bild von Heimat und Nation. Die Lange Straße in Rostock (1953-1958)
- Februar: Neues Dach auf altem Schloss - Dachsanierung am Schloss Kummerow
- Januar: Das Altarretabel der Pfarrkirche St. Marien in Güstrow
2014 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Außenrestaurierung der ehemaligen Gutskirche zu Rothenklempenow im Landkreis Vorpommern-Greifswald
- November: Wismar, Frische Grube 5 – ein "Reihenhaus" von 1394
- Oktober: Das ehemalige Rittergut in Streu und seine jüngere Geschichte
- September: Familienheim und "Showroom" - Die Villa Korff in Laage
- August: Die Rebarockisierung des Gutshauses in Dubkevitz auf Rügen
- Juli: Das Welterbe-Besucherzentrum der Hansestadt Wismar
- Juni: Stein des Anstoßes?! Das "unbequeme" sowjetische Ehrenmal am Neuen Markt in der Hansestadt Stralsund
- Mai: Ein ererbtes bauliches Kleinod mit mehr als 650 Jahre Geschichte - Der "Weinberg" in Wismar
- April: Ein Tempel für den Sport - Die Neptun-Schwimmhalle in Rostock
- März: Das Borwinmonument im Güstrower Dom, Lkr. Rostock
- Februar: Die Dorfkirche von Cammin, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Januar: Fachwerk, Farben und Feuerschutz – Grabow: ein Kunstwerk des barocken Städtebaus
2013 - Denkmale des Monats
- Dezember: Fast aufgegeben und doch gerettet – die ehemalige Synagoge in Stavenhagen
- November: Johann Albrecht und sein Stil – Terrakottaarchitektur des 19. Jahrhunderts in Schwerin
- Oktober: Die Schäferszenen – Ein gemaltes Kleinod im Schloss Mirow und dessen Restaurierung
- September: Die Dorfkirche von Melkof im Spiegel ihrer Instandsetzung und Restaurierung
- August: Jagdschloss Granitz, Rittersaal
- Juli: Schlossanlage Ivenack im Fokus
- Juni: Hoffnungsvolle Perspektive für das Kulturhaus im einstigen sozialistischen Musterdorf Mestlin
- Mai: Der heilige Georg und sein Martyrium – Eine Wandmalerei des 14. Jahrhunderts in der Kirche St. Nikolai zu Stralsund
- April: Das Kraftwerk Peenemünde – ein Denkmal und Museum von internationalem Rang
- März: Alt mit Neu: Die Kirchenausstattung in Nieden von Bruno Taut und Franz Mutzenbecher
- Februar: Thälmann ohne Mauer? Die künstlerische Idee des Ernst-Thälmann-Denkmals in der Hansestadt Stralsund
- Januar: Zum Schutze vor Revolten – Die Gendarmeriekaserne in Schwerin
2012 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Dorfanlage Alt Rehse - eine gebaute Idylle aus der Zeit des Nationalsozialismus
- November: Hansestadt Rostock, Beim Hornschen Hof 6
- Oktober: Das Gutshaus in Pinnow
- September: Weisdin – ein Herrenhaus, würdig eines Herzogs
- August: Die Dorfkirche von Siedenbollenthin, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Juli: Ein wieder entdecktes mittelalterliches Tafelbild in der Rostocker St. Marienkirche
- Juni: Mecklenburg-Strelitzer Parkjuwel strahlt wieder - Der Schlosspark von Hohenzieritz
- Mai: Die ehemalige Landesirrenanstalt Domjüch bei Strelitz-Alt
- April: Die Restaurierung des Apostelfrieses an der Rostocker Marienkirche
- März: Das besondere Feriendomizil: Die mustergültige Umnutzung eines Wasserturms in Waren (Müritz)
- Februar: Der Kampische Hof - klösterliches Erbe in der Hansestadt Stralsund
- Januar: Blockhaus Vollendorf in Eichhof, Landkreis Vorpommern-Greifswald
2011 - Denkmale des Monats
- Dezember: Ein Kleinod der Stadtbaukunst - Der Alte Garten in Schwerin
- November: Lernen und Lehren im Kloster. Seit zehn Jahren belebt die Hochschule für Musik und Theater die Altstadt von Rostock
- Oktober: Schwerin, Schelfmarkt 1
- September: Was wird aus dem Gutshaus in Sommerfeld?
- August: Bäuerliche Baukunst vor den Toren Schwerins - Das Hallenhaus Zu den Eichen 7 in Pampow
- Juli: Reparatur einer zerstörten Stadtsilhouette - Wiederaufrichtung des Daches der Nikolaikirche in Anklam
- Mai: Der Totentanz in der St. Petrikirche zu Wolgast
- April: ... Was wäre das Schloss Schwerin ohne den (Burg-) Garten und die Parklandschaft?
- März: Der herzogliche Theatersaal am Rostocker Universitätsplatz
- Februar: Das Grabmal der Herzogin Dorothea von Dänemark im Dom zu Güstrow
- Januar: Der Sassnitzer Stadthafen
2010 - Denkmale des Monats
- Dezember: Man muss schon genau hinschauen! Ein Plädoyer für die Bauforschung am Beispiel des sogenannten Pförtnerhauses in Bergen auf Rügen, Billrothstraße 20
- November: Sommerfrische auf Hiddensee - Das Ferienhaus von Eckart Muthesius in Kloster
- Oktober: So ein Theater … Das Mecklenburgische Staatstheater – ein bedeutendes Baudenkmal
- September: Ab die Post? Die verspätete Moderne in der DDR und das bauliche Erbe
- August: Beherzt angepackt – Die Turmdachsanierung der Kirche St. Marien zu Rostock
- Juli: In letzter Minute gerettet: Zeugen renaissancezeitlicher Wohnkultur in Rostock
- Juni: Eine bedeutende Gutsanlage in Feldsteinbauweise
- Mai: Angenommene Geschichte: die Sanierung des Gutshauses von Mölln, Landkreis Demmin
- April: Der Denkmalbereich Gartenstraße in Rostock-Warnemünde
- März: Großartige barocke Schnitzkunst – Der Taufbaldachin von St. Nikolai in Stralsund
- Februar: Reizvolles bau- und gartenkünstlerisches Ensemble: Die Parkanlage Hasenwinkel
- Januar: Mittelalterliche Entstehung noch deutlich zu erkennen: das Rathaus von Grimmen
2009 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Kirche St. Katharinen zu Stralsund - Ältestes Hallendachwerk Deutschlands über dem Meeresmuseum entdeckt
- November: Gedenken mit sakralen Mitteln – Die Gedenkstätte an der Chausseestraße in Löcknitz
- Oktober: Eine Besonderheit in St. Jakobi zu Stralsund: Der Bunte Pfeiler
- August: Lebendiges Industriedenkmal: die Forstsamendarre von Jatznick
- Juli: Ein Relikt aus der Zeit der Zisterzienser: die ehemalige Klosterscheune in Greifswald-Eldena
- Juni: Das ehemalige Lehrerseminar in Franzburg - Etappen wechselvoller Nutzung
- Mai: Die Muna Strelitz
- April: Die Fachwerkkirche zu Hildebrandshagen in Mecklenburg-Strelitz
- März: Franzburg: ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude?
- Februar: Eine Herrenhausruine und ein Landschaftspark in Pansevitz auf Rügen
- Januar: Wechselvolle Geschichte: Schloss Ludwigsburg, Lkr. Ostvorpommern
2008 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Orgelpositiv von Schloss Griebenow
- November: Das Flächendenkmal Peenemünde
- Oktober: Das Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg
- September: Vorhaben: Abbruch. Vom Adelspalais zur Mogelpackung? – Das Haus Grunthalplatz 1–2/Wismarsche Straße 170 in Schwerin
- August: Barockes Kleinod: der Orgelprospekt in der Kirche von Serrahn, Lkr. Güstrow
- Juli: Das ehemalige Amtsgericht von Malchow
- Juni: Eine ursprünglich gewollte Einheit: bischöfliche Grabplatten im Dom zu Schwerin
- Mai: Die Klosterkirche in Verchen und ihre Wandmalereien
- April: Einfach abreißen? Abgesang auf ein Kino - die Schauburg in Schwerin
- März: Das Standbild des großen Kurfürsten in Putbus auf Rügen
- Februar: Die Rollklappbrücke in Anklam
- Januar: Ein Relikt des 18. Jahrhunderts: Das Wohnhaus in der Grünstraße 17 in Pasewalk, Lkr. Uecker-Randow
2007 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Stadt Güstrow
- November: 150-jähriges Bestehen des Burggartens auf der Schlossinsel Schwerin
- Oktober: Loitz, Landkreis Demmin: Umnutzung eines Bahnhofempfangsgebäudes mit Güterboden zu einer Gaststätte und zwei Wohnungen
- September: Wechselvolle Geschichte: der Hauptaltar aus der Kirche St. Georgen in Wismar
- August: Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert in der Schweriner Puschkinstraße 36
- Juli: Das Fürstenepitaph im Doberaner Münster
- Juni: Düssin, Gutsanlage, großes Viehhaus (Kuhstall)
- April: Güstrow, Lange Straße 41, Stadtpalais


