Das Buswartehäuschen in Buschvitz – ein Kleinod im Werk von Ulrich Müther
Denkmal des Monats Juli 2023


Abb. 2. Buschvitz, Landkreis Vorpommern-Rügen, Am Bodden, Buswartehäuschen von Südwesten, 2019
Foto: LAKD MV/LD, T. Seeböck
Abb. 2. Buschvitz, Landkreis Vorpommern-Rügen, Am Bodden, Buswartehäuschen von Südwesten, 2019
Foto: LAKD MV/LD, T. Seeböck
Östlich von Bergen auf Rügen befindet sich in der etwas versteckt am Kleinen Jasmunder Bodden gelegenen Ortschaft Buschvitz ein Buswartehäuschen, das jegliche Vorstellungen von einer Bushaltestelle übertrifft. Unvermittelt stößt der ahnungslose Passant, der den von Fischerkaten und Siedlungshäusern geprägten Ort durchwandert, auf ein ausnehmend futuristisch wirkendes, kugeliges Häuschen, das von den Einwohnern liebevoll auch „Taucherhelm“ genannt wird.
Erbaut wurde diese skurrile Konstruktion im Jahr 1974 von Ulrich Müther (1934-2007), dem heute international bekannten Schalenbaumeister aus Binz auf Rügen. Und da sich Ulrich Müthers Geburtstag am 21. Juli zum 89. Mal jährt, sei ihm dieser Aufsatz gewidmet. Müther hatte nach seinem Studium zum Bauingenieur den Baubetrieb seines Vaters übernommen und sich zusätzlich zum normalen Baugeschäft auf die Anfertigung von Schalentragwerken im Betonspritzverfahren spezialisiert. Überwiegend im staatlichen Auftrag der DDR errichtete er seit den frühen 1960er Jahren über 70 Betonschalenbauten, zunächst in vielen Gemeinden des eigenen Landes und seit den späten 1970er Jahren auch im Ausland.
Diese fast schwerelos wirkenden Solitäre aus Beton, Stahl und Glas wurden als moderne städtebauliche Gestaltungsmittel eingesetzt. Viele von ihnen bildeten auflockernde Kontraste im stadträumlichen Gefüge des industriellen Wohnungsbaus und wirkten mit ihrer dynamischen Form wie Großplastiken zwischen den typisierten Wohnblöcken, andere wiederum wurden an hervorgehobener Stelle am Strand, am See oder im Park platziert und setzten dort weithin sichtbare Blickpunkte.
Überwiegend handelte es sich dabei um größere Anlagen wie Gaststätten und Mehrzweckhallen, Planetarien, Sport- oder Sakralbauten. Im Ausland baute Müther vor allem Planetarien und Radrennbahnen, zum Beispiel in Libyen, Finnland, auf Kuba oder in der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus schuf Müther auch etliche Kleinarchitekturen für ganz unterschiedliche Zwecke, etwa Buswartehäuschen, Musikpavillons oder Kioske, die einen eher experimentellen Charakter besitzen.
Zu diesen Miniaturen zählt das Buswartehäuschen in der Dorfgemeinde Buschvitz. Es handelt sich um eine frei modellierte Betonschalenkonstruktion auf Drahtnetz über annähernd halbkreisförmigem Grundriss von circa vier mal fünf Metern. In der Höhe misst das Bauwerk etwa 2,60 Meter. Seine Form gleicht einer zusammengedrückten Kugel oder Blase, die an der Straßenseite senkrecht abgeschnitten wurde. Als Hauptfront wurde hier eine Wand mit kniehoher Betonbrüstung und einer darüberliegenden Holzlamellenkonstruktion eingesetzt, in der sich der flachbogige Zugang befindet. Der zellenartige Raum dahinter wird durch vier ovale Fensteröffnungen belichtet, die an Bullaugen erinnern. Alle Öffnungen haben nach außen gestülpte Ränder, die aus Beton anmodelliert wurden (Abb. 1-3). Sie verleihen dem Objekt organische Züge und geben dieser begehbaren Skulptur eine äußerst individuelle Note.
Müthers Schalenbauten entstanden fast alle in Zusammenarbeit mit Architekten, die den architektonischen Entwurf maßgeblich entwickelten beziehungsweise großen Anteil an ihm hatten. Basierend auf dem Entwurf konzipierte und berechnete Müther hauptverantwortlich die Schalenkonstruktion, und seine Firma übernahm die Herstellung des Schalentragwerks. Die architektonische Formfindung dieser Schalen ist demnach nicht ausschließlich als Leistung Müthers zu bewerten, aber genauso wenig als reine Architektenleistung. Allerdings leitete und betreute Müther mit „seinem Betrieb“ die Projekte normalerweise hauptverantwortlich von der Planung über den Entwurf bis zur Fertigstellung der Tragwerke. Als Spezialist für die Planung, Konstruktion und Durchführung dieser Sonderbauten behielt er stets die Kontrolle und die Autorenschaft über die Schalenkonstruktion. Somit hatte er eine ähnliche Stellung inne wie ein heutiges projektleitendes Architektur- oder Planungsbüro. Dies war in der DDR eine außergewöhnliche Position, waren doch die meisten Baubetriebe und Architekturbüros in Kombinate eingegliedert worden.1
Die Idee zum außergewöhnlichen Entwurf, der in Buschvitz realisiert wurde, hatte der Architekt Dietrich Otto (geboren 1943), der aus Waren an der Müritz stammt und damals in Müthers Firma arbeitete. Er entwarf die Form, für die ihm ein aufgeschnittener Brotlaib, ein „Bauernbrot“, als Inspiration diente. Die nach außen gestülpten Ränder an den Öffnungen hatten vor allem praktische Gründe, damit bei Sturm nicht so schnell Sand ins Innere geweht wurde.2
Das Grundgerüst wurde auf dem Hof der PGH Bau Binz – wie der Betrieb Müthers damals hieß – zusammengesetzt (Abb. 4). Aus gebogenen Bewehrungsmatten bauten die Mitarbeiter einen Drahtkorb und verschweißten ihn. Anschließend luden sie den Korb auf einen Bagger und brachten ihn nach Buschvitz an seinem zukünftigen Standort (Abb. 5). Dort wurde er mit feinmaschigem Drahtgeflecht umhüllt und schalungslos in Spritzbeton betoniert. Die Aufstellung der Schale erfolgte auf Wunsch der Gemeinde, da in Buschvitz das alte Buswartehäuschen durch einen Sturm verloren gegangen war. Der Neubau sollte in erster Linie den Schutz der Kinder gewährleisten, die täglich mit dem Bus zur Schule nach Bergen pendelten, aber auch einen eigenen Charakter besitzen.3
Müthers Miniaturbauten wie etwa der 1981 erbaute Rettungsturm am Binzer Strand (Abb. 6), der ebenfalls auf einem Entwurf von Dietrich Otto basiert, der von Professor Dietmar Kuntzsch aus Berlin entworfene und 1986-88 erbaute Musikpavillon in Sassnitz (Abb. 7) oder eben die Buswartehalle in Buschvitz wecken Assoziationen an die Science-Fiction-Ästhetik der 1960er Jahre, die auf konstruktiven Experimenten und utopischen Entwürfen basierte. Sie spiegeln den optimistischen Fortschrittsglauben jener Zeit. Diese Leichtigkeit und die utopische, organische Formensprache konnten bei den Kleinstarchitekturen wesentlich freier realisiert werden, als bei Müthers Großbauten, die komplexere Nutzungsanforderungen erfüllen mussten. Rettungsturm, Buswartehalle oder Musikpavillon unterlagen solchen äußeren Zwängen in viel geringerem Maße. Die funktionalen Anforderungen beschränkten sich dort auf ein Minimum und ermöglichten somit größere gestalterische Freiheiten.
Die Betonschalenminiaturen zeigen die Essenz von Müthers Werk. In ihnen manifestieren sich der Zeitgeist, die Experimentierfreude und Gestaltungsfreiheit jener kurzen, von Optimismus und Fortschrittsglauben geprägten Epoche freier und klarer, als in seinen Großprojekten, die mitunter auch etwas sperrig und kantig wirken. Die kleinen Solitäre sind ihnen gegenüber deutlich anmutiger, graziler und verspielter.
Sie zählen nicht zu den großen Prestigebauten, mit denen die Regierung die Leistungsfähigkeit des Landes nach außen demonstrieren wollte. Jene, wie etwa die 1968 erbaute Ausflugsgaststätte „Teepott“ in Rostock-Warnemünde (Abb. 8) waren oft mit einer großen, als Staatsakt inszenierten Eröffnungsfeier eingeweiht und durch die Presse überregional bekannt gemacht worden. Im Gegensatz dazu sind die Miniaturschalen eher als spielerische Experimentalbauten zu betrachten, die im öffentlichen Raum ihren Platz fanden und von der Allgemeinheit angenommen wurden.
Auch die kleine Buswartehalle in Buschvitz war von Müthers Firma für ein anderes Projekt in Bergen auf Rügen entworfen worden und konnte dann bei der konkreten Anfrage aus der Gemeinde Buschwitz umgehend realisiert werden, da sie passend erschien. Diese Initiativbauten, die auf Müthers Veranlassung oder auf Wunsch einzelner Gemeindemitglieder zunächst ohne staatliche Genehmigung auch in abgelegenen Gegenden errichtet wurden, sind eher als ‚Stimmungsbauten‘ zu verstehen, die gerade in kleinen Gemeinden Anklang fanden, weil sie den Geschmack der Zeit trafen und etwas Besonderes, Kurioses darstellten.
Dr. Tanja Seeböck
1 Von „Müthers Betrieb“ wird nur sinngemäß gesprochen. Müther war kein Bauunternehmer im eigentlichen Sinne oder Eigentümer einer Firma, da es diese Wirtschaftsformen in der DDR nicht mehr gab. Müther stand aber zeitlebens seinem verstaatlichten Betrieb, der erst in eine Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH), dann in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) umgewandelt worden war, vor und leitete ihn. Zu Müthers Position im Bauwesen der DDR vgl. Seeböck 2016, S. 147-153.
2 Gespräch von Tanja Seeböck mit Dietrich Otto am 13.09.2012.
3 Mahlke 2023.
Literatur
- Seeböck, Tanja: Schwünge in Beton. Die Schalenbauten von Ulrich Müther. Schwerin 2016.
- Mahlke, Ingo: Buswartehäuschen Buschvitz. Homepage der Gemeinde Buschvitz. (Stand: 19.06.2023)
Denkmal des Monats Juli 2023
Das Buswartehäuschen in Buschvitz – ein Kleinod im Werk von Ulrich Müther
Abb. 1. Buschvitz, Landkreis Vorpommern-Rügen, Am Bodden, Buswartehäuschen von Westen, 2019
(LAKD MV/LD, T. Seeböck)
Abb. 2. Buschvitz, Landkreis Vorpommern-Rügen, Am Bodden, Buswartehäuschen von Südwesten, 2019
(LAKD MV/LD, T. Seeböck)
Abb. 3. Buschvitz, Landkreis Vorpommern-Rügen, Am Bodden, Buswartehäuschen von Osten, 2019
(LAKD MV/LD, T. Seeböck)
Abb. 4. Binz, Montage des formgebenden Stützskelettes aus Bewehrungsstahl, 1973
(Müther-Archiv, Hochschule Wismar)
Abb. 5. Buschvitz, Landkreis Vorpommern-Rügen, Abladen des Stützkorbes am Aufstellungsort, 1973
(Müther-Archiv, Hochschule Wismar)
Abb. 6. Binz, Landkreis Vorpommern-Rügen, Strandpromenade Ost, Rettungsstation, 2019
(LAKD MV/LD, T. Seeböck)
Abb. 7. Sassnitz, Landkreis Vorpommern-Rügen, Kurplatz, Musikpavillon, 2019
(LAKD MV/LD, T. Seeböck)
Abb. 8. Rostock-Warnemünde, Seepromenade 1, Gaststätte „Teepott“, 2016
(LAKD M-V/LD, A. Bötefür)
2026 - Denkmale des Monats
- Mai: Vom Schulbau auf dem Lande – Die ehemalige Schule in Groß Methling
- April: El Comandante in Pütnitz - Die sowjetische Start- und Landebahn im Spiegel der Staatsbesuche
- März: Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut
- Februar: Das Gutshaus in Zühr und der Verbleib der bemalten Wandbespannungen aus dem Rokoko
- Januar: Jenseits der Planwirtschaft – die Radrennbahn in Rostock
2025 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Wehrmachtsgefängnis in Anklam
- November: Moderne trifft Tradition: Das Kraftfahrzeug-Instandsetzungswerk „Vorwärts“ in Schwerin
- Oktober: Im Reich des „frechen Dachses“ – Der Wohn- und Arbeitsort Hans Falladas in Carwitz
- September: Die Stadtbefestigung in Parchim – mehr als eine grüne Wallanlage
- August: Die Restaurierung der St. Marienkirche Stralsund am Beispiel der nördlichen Westvorhalle
- Juli: Raumwirkung und Wirkungsraum von Gedenkstätten
- Juni: Griechische Mythologie am Alten Garten in Schwerin - Der Portikusgiebel des Galeriegebäudes
- Mai: Der Senkgarten in Ziethen
- April: Die Werke des Herrn H. - Dem Architekten Heinrich Handorf zum 100. Geburtstag
- März: Ein Ungeheuer mitten in Rostock
- Februar: Die „Blaue Scheune“ in Vitte – ein Künstlerhaus auf der Insel Hiddensee
- Januar: Die Hufschmiede in Altenhagen im Landkreis Rostock
2024 - Denkmale des Monats
- Dezember: Vom Denkmalwert der ländlichen Kirchhöfe und die Kirchhofsmauer in Trent auf Rügen
- November: Ad fontes – Der Glashäger Quellentempel bei Bad Doberan und seine Einbindung in die Kulturlandschaft des Hofgutes Glashagen
- Oktober: Das Giebelbild „Florale Formen“ in Rostock-Schmarl: Inge Jastram im Spiegel ihrer architekturbezogenen Kunst
- September: Das Residenzensemble Schwerin – seit dem 27. Juli 2024 UNESCO-Welterbe
- August: Das Epitaph der Sabine Hedwig von Putbus in der Maria-Magdalena Kirche Vilmnitz – Neue Wege zur Korrosionshemmung für eiserne Haltekonstruktionen
- Juli: Weiterbauen am Denkmal – Umbau, Sanierung und Restaurierung des Gutshauses in Broock
- Juni: Das „Haus der Erholung“ in Ahlbeck – Ein etwas anderes Kulturhaus
- Mai: Letzte Grüße in Mukran. Sowjetische Soldaten und ihr Abzug aus Deutschland
- April: Der Aussichtsturm auf Behm’s Höhe und der Luftkurort „Augustabad bei Neubrandenburg“ – Von der Wiederentdeckung eines kulturlandschaftlichen Zusammenhangs
- März: Großbürgerliches Wohnen im Zeitalter des Historismus – ein Stralsunder Traufenhaus mit langer Geschichte
- Februar: Das Haus eines ehemaligen Assessors des schwedischen Tribunals in Wismar, Beguinenstr. 2
- Januar: Wechselwirkungen zwischen Landschaftsraum und Architektur: Das Herrenhaus und der Park Burg Schlitz in der Mecklenburgischen Schweiz
2023 - Denkmale des Monats
- Dezember: „Masel tov“ dem neuen Eigentümer der ehemaligen Synagoge in Bützow
- November: Arboretum oder kein Arboretum – Der Blücherhof bei Klocksin
- Oktober: Schiffskehlen und Wellen aus Backstein am Gutshaus Groß Salitz
- September: Juno und Ceres, zwei Antikenkopien, vervollständigen das Schweriner Schloss
- August: Das Rathaus der Stadt Marlow
- Juli: Das Buswartehäuschen in Buschvitz – ein Kleinod im Werk von Ulrich Müther
- Juni: Das Bankgebäude Tribseer Straße 1 in Stralsund – Ein „Meisterstück Stralsunder Gewerbefleißes und handwerklicher Qualitätsarbeit“
- Mai: „Im tannenumrauschten Gelbensande [...]“ - Das großherzogliche Jagdhaus und sein Wirkungsraum
- April: Ein hoffnungsloser Fall? Die Sanierungsgeschichte des Wasserschlosses von Quilow.
- März: Paul Korff und sein Einfluss auf die Gestaltung der Außenbereiche um die von ihm gestalteten Gutsanlagen in Mecklenburg
- Februar: Die städtebauliche Gestalt der Gutsanlage in Bristow und ein originelles Geflügelhaus
- Januar: Die Stadthalle in Neubrandenburg
2022 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Märchensäule in Neubrandenburg - ein beliebtes Kunstwerk ist zurück
- November: Die Wandmalereien in der Dorfkirche Lohmen
- Oktober: Architektur zwischen Tradition und Moderne - das Landeskinderheim in Güstrow
- September: Das immaterielle Denkmal - Die Burg in Warin
- August: Die gärtnerisch gestalteten Freiflächen des Erich-Steinfurth-Kindererholungsheims in Zinnowitz
- Juli: Vom Fischereischuppen zum Klubhaus - ein Zeugnis der DDR-Erholungskultur am Specker Hofsee
- Juni: Das Tor zum Paradies – Die Restaurierung der Jugendstilkirche Lebbin
- Mai: Die Richtfunkfeuerstation in Mukran – eine Infrastrukturmaßnahme der frühen DDR an der Ostseeküste
- April: Es klapperte einst eine Mühle am rauschenden Bach – In die Wassermühle Roidin zieht neues Leben ein.
- März: Potentiale erkennen – Synergien nutzen. Fünf Jahre Zusammenarbeit mit der Hochschule Neubrandenburg
- Februar: Das Gutshaus in Lüssow. Die Nutzungsgeschichte und eine kunsthistorische Einordnung.
- Januar: Die Fachwerkstadt Parchim
2021 - Denkmale des Monats
- Dezember: Betonplatten und ihre Geschichte - das DDR-Grenzregime an der Ostsee
- November: Die Wandmalereien von Johannes Friedrich Sass in der Kapelle Stretense
- Oktober: Herzog Carl II. baut preisbewusst in Hohenzieritz
- September: "In des Goldes Scheine wie leuchtest du schön!" Die Siegessäule auf dem Alten Garten in Schwerin
- August: Sehen und Gesehen-Werden - auf den Standort des Betrachters kommt es an
- Juli: Von Fischern, Bauern und Büdnern – Die Büdnerei 165/166 in Wustrow auf dem Fischland
- Juni: Die Dorfkirche Buchholz in der Mecklenburgischen Seenplatte – ein bau- und kunsthistorisches Kleinod in mehrfacher Hinsicht
- Mai: Lehrerbildung und Blindenfürsorge in Neukloster. Ein neugotisches Baudenkmal
- April: Der deutsch-deutsche Archimedes – von Berlin über Würzburg nach Güstrow
- März: Die Blutbuche - Gartenkunst im Zeichen des Klimawandels
- Februar: Eine Vision wird Realität. Die Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund hat wieder eine Orgel
- Januar: Der Architekt Paul Bonatz und das Getreidesilo im Rostocker Hafen von 1935. Ein Vorratsbau für den Krieg zwischen Monumentalität und Heimatstil
2020 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Karl-Krull-Grundschule in Steinhagen. Ein Schulbau auf dem Land der etwas anderen Art.
- November: Die Stubnitz-Lichtspiele in Sassnitz
- Oktober: Sie sind wieder da! Der Teepavillon des Schweriner Schlosses hat seinen Skulpturenschmuck zurückerhalten
- September: Die Villa der Gräfin von Schwicheldt - ein Frühwerk von Paul Ludwig Troost in Schwerin
- August: Noch ein vergessener Engel kehrt zurück. Der Taufengel der Kirche in Zahrensdorf
- Juli: "Ein Held [...] im Dienste seiner Kunst" - Das Grabdenkmal für Otto Drewes auf dem Alten Friedhof in Schwerin
- Juni: Verwunschener Gedächtnisort im Karower Gutswald - das Schlutius-Mausoleum
- Mai: Die gotische Kapelle Sankt Georg in Neubrandenburg - Instandsetzung der barocken Dachüberformung
- April: Der Kulturpark in Neubrandenburg - Zeugnis der Nachkriegsmoderne und heutiger Freizeitort
- März: Die Poetisierung der Landschaft - ein ungewöhnliches Wandbild von 1982 sucht einen neuen Standort in Schwerin
- Februar: Vorgestellt. Das Gutshaus in Wolkow bei Demmin.
- Januar: "Gestorben wird immer" - die Trauerhalle auf dem Waldfriedhof in Schwerin
2019 - Denkmale des Monats
- Dezember: Dorfkirche Bütow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte - Die erste nachreformatorische Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns
- November: Der Alte Hafen in Wismar im Wandel der Zeit
- Oktober: Die Restaurierung der Wandmalereien von Willi Schomann im Chor der St.Marienkirche Parchim
- September: Ein Giebelhaus in Parchim - Das Haus Lindenstraße 6 bekommt eine neue Nutzung
- August: "Kubische Klarheit" zwischen historischen Giebelhäusern: Das Bankgebäude von Hans Poelzig in Wolgast - schon vor der Erbauung ein Fall für die Denkmalpflege
- Juli: Der Pultengel aus der Dorfkirche Lüssow
- Juni: Eine Zierde für die Residenz - Anmerkungen zur Geschichte der Kirche in Görslow
- Mai: Klassenfahrten und ein Hauch von Exotik in Dreilützow
- April: Die Instandsetzung des Kirchturmes von Sankt Petri in Altentreptow
- März: Zinzow und Wrechen, zwei Gutsparks von Anders Swensson, einem schwedischen Gartenkünstler in Mecklenburg und Vorpommern
- Februar: Die Jahn-Kapelle in Klein Vielen und die Ästhetik des rückwärtsgewandten Bauens im 19. Jahrhundert
- Januar: Obermützkow. Ein barockes Gutstor und ein authentisch erhaltener Gutshof mit Potential.
2018 - Denkmale des Monats
- Dezember: Nachruf auf ein Kleinod moderner Architektur. Das Söderblom-Haus in Sassnitz - ein Werk von Otto Bartning im Notkirchenprogramm - wurde Opfer der Flammen
- November: Die Wohnsiedlung Riemserort. Eine Kleinhaussiedlung der Nachkriegszeit.
- Oktober: Mittelalterliche Wandmalereien an den Chorgewölben in der Dorfkirche Stoltenhagen
- September: Das Fischerhaus im Tollensesee
- August: Raus an die frische Luft! Das ehem. Kaiser-Wilhelm-Kinderheim in Ahlbeck – heute Ferienpark der Sportjugend Berlin
- Juli: Von Schollen, Blasen, Krakelee - Die Restaurierung des Marienaltars in der Kirche in Recknitz
- Juni: Gotische Kirche am Wasser. Die Schweriner St. Paulskirche als romantisch-programmatisches Symbol
- Mai: Neue Erkenntnisse zur Schmiedestraße 15 in Schwerin
- April: Gutshaus Pinnow, die Zweite.
- März: Von hohen Mauern umgeben – das Untersuchungsgefängnis in Wismar von 1880
- Februar: Ein neues althergebrachtes Farbspiel - die Restaurierung der Uferkapelle in Vitt auf Rügen
- Januar: Das Gutshaus und der Marstall in Broock - ein Werk Friedrich August Stülers in Vorpommern
2017 - Denkmale des Monats
- Dezember: Denkmal in Gefahr: Das Sauerstoffwerk in Peenemünde
- November: Ein Dach über dem Kopf - Behelfsheime für Evakuierte und Ausgebombte im Zweiten Weltkrieg
- Oktober: Der vergessene Engel - Der Taufengel von Stolzenburg und seine Restaurierung
- September: Gleviner Straße 1 in Güstrow - ein Beispiel der gehobenen Bürgerhausausstattungen der ehem. Residenzstadt
- August: Die mittelalterliche Gerichtsvorhalle im Turm der St. Marienkirche in Greifswald
- Juli: Gefangen im Denkmal. Die Sanierung des Sterngebäudes der JVA Bützow-Dreibergen.
- Juni: Der weibliche Wagner - Ein Relief gibt Rätsel auf
- Mai: Die Kultstätte der Neutempler bei Prerow
- April: Aus dem Dornröschenschlaf erweckt - das Gutshaus in Wolkwitz
- März: Zwei Seiten einer Medaille - Die Wiekhäuser der mittelalterlichen Stadtbefestigung in Neubrandenburg und der moderne Städtebau der DDR
- Februar: Auf dem "Scharmützel" - die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit in Ferdinandshof
- Januar: Die „Alte Kirchenbude“ in Grimmen, eine ehemalige Sozialeinrichtung für Ledige und Witwen
2016 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Haus Karusel in Vitte, ein Sommerhaus von Max Taut auf Hiddensee
- November: In vorderster Reihe - Das Warnemünder Seemannshaus Am Strom 48
- Oktober: Altar und Stiftertafel - Der Altar der Klosterkirche Rühn und seine wiederholte Restaurierung
- September: Sonderlösungen der Fachwerksanierung ? - ein Beispiel zur Anwendung von Normen aus der Praxis
- Juli: Ein wilder Stier im Garten - Die Skulptur "Herakles, den kretischen Stier bändigend" im Schweriner Burggarten
- Juni: Revitalisierung einer historischen Seniorenanlage. Das ehemalige Spital in Penkun.
- Mai: Das Herrenhaus in Kaarz
- April: Der hölzerne Kirchturm von St. Marien in Neu Boltenhagen - ältester Holzständerturm Deutschlands entdeckt
- März: Leuchtendes Betonglas und die "Kirche im Sozialismus". Das Gemeindezentrum in Stralsund Knieper West von Christof Grüger und Ulrich Müther, 1975-1977
- Februar: Die Grotte im Park von Gützkow
- Januar: Gut überdeckt – die Dorfkirche Jördenstorf
2015 - Denkmale des Monats
- Dezember: "Licht und Schatten" - Die Gutshäuser in Varchentin, Rossewitz und Falkenhagen - 25 Jahre nach der Wende.
- November: Die Kreideverladebrücke in Wiek auf Rügen
- Oktober: Das versteckte Denkmal - eine Neuentdeckung in Meiersberg
- September: Französische Handdrucktapeten im Welterbebesucherzentrum der Hansestadt Wismar
- August: Der Papenhof in Barth
- Juli: Die Sanierung der Querhausportale der St. Marienkirche in Rostock
- Juni: Das kulturhistorische Zentrum Mecklenburg-Strelitz
- Mai: Die historischen Gewächshäuser der Universität Greifswald – ein national bedeutendes Kleinod der Wissenschaft und Lehre
- April: Vom Scheunenviertel zum Wohngebiet gehobener Mittelschichten – Die westliche Paulsstadt in Schwerin
- März: Ein Bild von Heimat und Nation. Die Lange Straße in Rostock (1953-1958)
- Februar: Neues Dach auf altem Schloss - Dachsanierung am Schloss Kummerow
- Januar: Das Altarretabel der Pfarrkirche St. Marien in Güstrow
2014 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Außenrestaurierung der ehemaligen Gutskirche zu Rothenklempenow im Landkreis Vorpommern-Greifswald
- November: Wismar, Frische Grube 5 – ein "Reihenhaus" von 1394
- Oktober: Das ehemalige Rittergut in Streu und seine jüngere Geschichte
- September: Familienheim und "Showroom" - Die Villa Korff in Laage
- August: Die Rebarockisierung des Gutshauses in Dubkevitz auf Rügen
- Juli: Das Welterbe-Besucherzentrum der Hansestadt Wismar
- Juni: Stein des Anstoßes?! Das "unbequeme" sowjetische Ehrenmal am Neuen Markt in der Hansestadt Stralsund
- Mai: Ein ererbtes bauliches Kleinod mit mehr als 650 Jahre Geschichte - Der "Weinberg" in Wismar
- April: Ein Tempel für den Sport - Die Neptun-Schwimmhalle in Rostock
- März: Das Borwinmonument im Güstrower Dom, Lkr. Rostock
- Februar: Die Dorfkirche von Cammin, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Januar: Fachwerk, Farben und Feuerschutz – Grabow: ein Kunstwerk des barocken Städtebaus
2013 - Denkmale des Monats
- Dezember: Fast aufgegeben und doch gerettet – die ehemalige Synagoge in Stavenhagen
- November: Johann Albrecht und sein Stil – Terrakottaarchitektur des 19. Jahrhunderts in Schwerin
- Oktober: Die Schäferszenen – Ein gemaltes Kleinod im Schloss Mirow und dessen Restaurierung
- September: Die Dorfkirche von Melkof im Spiegel ihrer Instandsetzung und Restaurierung
- August: Jagdschloss Granitz, Rittersaal
- Juli: Schlossanlage Ivenack im Fokus
- Juni: Hoffnungsvolle Perspektive für das Kulturhaus im einstigen sozialistischen Musterdorf Mestlin
- Mai: Der heilige Georg und sein Martyrium – Eine Wandmalerei des 14. Jahrhunderts in der Kirche St. Nikolai zu Stralsund
- April: Das Kraftwerk Peenemünde – ein Denkmal und Museum von internationalem Rang
- März: Alt mit Neu: Die Kirchenausstattung in Nieden von Bruno Taut und Franz Mutzenbecher
- Februar: Thälmann ohne Mauer? Die künstlerische Idee des Ernst-Thälmann-Denkmals in der Hansestadt Stralsund
- Januar: Zum Schutze vor Revolten – Die Gendarmeriekaserne in Schwerin
2012 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Dorfanlage Alt Rehse - eine gebaute Idylle aus der Zeit des Nationalsozialismus
- November: Hansestadt Rostock, Beim Hornschen Hof 6
- Oktober: Das Gutshaus in Pinnow
- September: Weisdin – ein Herrenhaus, würdig eines Herzogs
- August: Die Dorfkirche von Siedenbollenthin, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Juli: Ein wieder entdecktes mittelalterliches Tafelbild in der Rostocker St. Marienkirche
- Juni: Mecklenburg-Strelitzer Parkjuwel strahlt wieder - Der Schlosspark von Hohenzieritz
- Mai: Die ehemalige Landesirrenanstalt Domjüch bei Strelitz-Alt
- April: Die Restaurierung des Apostelfrieses an der Rostocker Marienkirche
- März: Das besondere Feriendomizil: Die mustergültige Umnutzung eines Wasserturms in Waren (Müritz)
- Februar: Der Kampische Hof - klösterliches Erbe in der Hansestadt Stralsund
- Januar: Blockhaus Vollendorf in Eichhof, Landkreis Vorpommern-Greifswald
2011 - Denkmale des Monats
- Dezember: Ein Kleinod der Stadtbaukunst - Der Alte Garten in Schwerin
- November: Lernen und Lehren im Kloster. Seit zehn Jahren belebt die Hochschule für Musik und Theater die Altstadt von Rostock
- Oktober: Schwerin, Schelfmarkt 1
- September: Was wird aus dem Gutshaus in Sommerfeld?
- August: Bäuerliche Baukunst vor den Toren Schwerins - Das Hallenhaus Zu den Eichen 7 in Pampow
- Juli: Reparatur einer zerstörten Stadtsilhouette - Wiederaufrichtung des Daches der Nikolaikirche in Anklam
- Mai: Der Totentanz in der St. Petrikirche zu Wolgast
- April: ... Was wäre das Schloss Schwerin ohne den (Burg-) Garten und die Parklandschaft?
- März: Der herzogliche Theatersaal am Rostocker Universitätsplatz
- Februar: Das Grabmal der Herzogin Dorothea von Dänemark im Dom zu Güstrow
- Januar: Der Sassnitzer Stadthafen
2010 - Denkmale des Monats
- Dezember: Man muss schon genau hinschauen! Ein Plädoyer für die Bauforschung am Beispiel des sogenannten Pförtnerhauses in Bergen auf Rügen, Billrothstraße 20
- November: Sommerfrische auf Hiddensee - Das Ferienhaus von Eckart Muthesius in Kloster
- Oktober: So ein Theater … Das Mecklenburgische Staatstheater – ein bedeutendes Baudenkmal
- September: Ab die Post? Die verspätete Moderne in der DDR und das bauliche Erbe
- August: Beherzt angepackt – Die Turmdachsanierung der Kirche St. Marien zu Rostock
- Juli: In letzter Minute gerettet: Zeugen renaissancezeitlicher Wohnkultur in Rostock
- Juni: Eine bedeutende Gutsanlage in Feldsteinbauweise
- Mai: Angenommene Geschichte: die Sanierung des Gutshauses von Mölln, Landkreis Demmin
- April: Der Denkmalbereich Gartenstraße in Rostock-Warnemünde
- März: Großartige barocke Schnitzkunst – Der Taufbaldachin von St. Nikolai in Stralsund
- Februar: Reizvolles bau- und gartenkünstlerisches Ensemble: Die Parkanlage Hasenwinkel
- Januar: Mittelalterliche Entstehung noch deutlich zu erkennen: das Rathaus von Grimmen
2009 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Kirche St. Katharinen zu Stralsund - Ältestes Hallendachwerk Deutschlands über dem Meeresmuseum entdeckt
- November: Gedenken mit sakralen Mitteln – Die Gedenkstätte an der Chausseestraße in Löcknitz
- Oktober: Eine Besonderheit in St. Jakobi zu Stralsund: Der Bunte Pfeiler
- August: Lebendiges Industriedenkmal: die Forstsamendarre von Jatznick
- Juli: Ein Relikt aus der Zeit der Zisterzienser: die ehemalige Klosterscheune in Greifswald-Eldena
- Juni: Das ehemalige Lehrerseminar in Franzburg - Etappen wechselvoller Nutzung
- Mai: Die Muna Strelitz
- April: Die Fachwerkkirche zu Hildebrandshagen in Mecklenburg-Strelitz
- März: Franzburg: ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude?
- Februar: Eine Herrenhausruine und ein Landschaftspark in Pansevitz auf Rügen
- Januar: Wechselvolle Geschichte: Schloss Ludwigsburg, Lkr. Ostvorpommern
2008 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Orgelpositiv von Schloss Griebenow
- November: Das Flächendenkmal Peenemünde
- Oktober: Das Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg
- September: Vorhaben: Abbruch. Vom Adelspalais zur Mogelpackung? – Das Haus Grunthalplatz 1–2/Wismarsche Straße 170 in Schwerin
- August: Barockes Kleinod: der Orgelprospekt in der Kirche von Serrahn, Lkr. Güstrow
- Juli: Das ehemalige Amtsgericht von Malchow
- Juni: Eine ursprünglich gewollte Einheit: bischöfliche Grabplatten im Dom zu Schwerin
- Mai: Die Klosterkirche in Verchen und ihre Wandmalereien
- April: Einfach abreißen? Abgesang auf ein Kino - die Schauburg in Schwerin
- März: Das Standbild des großen Kurfürsten in Putbus auf Rügen
- Februar: Die Rollklappbrücke in Anklam
- Januar: Ein Relikt des 18. Jahrhunderts: Das Wohnhaus in der Grünstraße 17 in Pasewalk, Lkr. Uecker-Randow
2007 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Stadt Güstrow
- November: 150-jähriges Bestehen des Burggartens auf der Schlossinsel Schwerin
- Oktober: Loitz, Landkreis Demmin: Umnutzung eines Bahnhofempfangsgebäudes mit Güterboden zu einer Gaststätte und zwei Wohnungen
- September: Wechselvolle Geschichte: der Hauptaltar aus der Kirche St. Georgen in Wismar
- August: Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert in der Schweriner Puschkinstraße 36
- Juli: Das Fürstenepitaph im Doberaner Münster
- Juni: Düssin, Gutsanlage, großes Viehhaus (Kuhstall)
- April: Güstrow, Lange Straße 41, Stadtpalais


