El Comandante in Pütnitz - Die sowjetische Start- und Landebahn im Spiegel der Staatsbesuche
Denkmal des Monats April 2026


Abb. 6. Bogendeckungen (so genannte Shelter) an der deutschen Start- und Landebahn, 2024.
(A. Bötefür, Schwerin)
Abb. 6. Bogendeckungen (so genannte Shelter) an der deutschen Start- und Landebahn, 2024.
(A. Bötefür, Schwerin)
Die sowjetische Start- und Landebahn ist als Einzeldenkmal innerhalb der Sachgesamtheit „Deutscher See- und Landfliegerhorst sowie sowjetisches Aerodrom Pütnitz“ in die Denkmalliste des Landkreises Vorpommern-Rügen eingetragen. Sie bildet das Herzstück des sowjetischen Aerodroms, zu dem der 1936-1945 bestehende deutsche See- und Landfliegerhorst für die GSSD (Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland) umgebaut wurde. Im Rahmen der angestrebten touristischen Nutzung soll die Bahn umgestaltet, in ihrer Substanz reduziert und klimatisch angepasst werden. Aus diesem Grund sei an ihre wenig bekannte außermilitärische Bedeutung erinnert, die sie auch hatte.
Die sowjetische Start- und Landebahn liegt südlich und parallel zur Flugplatzallee, die das weiträumige ehem. Militärareal von der östlichen Saaler Chaussee bis zum westlichen Hafen der Halbinsel Pütnitz erschließt (Abb. 1-3). Sie entstand 1952, noch bevor die Sowjetarmee den ehem. See- und Landfliegerhorst bezog. Sie erstreckte sich in einer Länge von 2.250 m und wurde in den 1960er Jahren mehrfach erweitert. Materiell besteht die Start- und Landebahn aus einzelnen, vor Ort gegossenen Betonplatten, deren formgebende Schalbretter nach Entfernung mit elastischem Teer ausgegossen, die bestehenden Kreuzfugen bilden (Abb. 4-5). Ihre Belebtheit aus der Vogelperspektive rührt aus dieser handwerklichen Fertigung, die die Platten in den Maßen von 3,4 - 3,6 Meter Breite und 2,6 - 4,9 Meter Länge bei 20 cm Höhe aufweisen.1
Mit dem Bau der sowjetischen Start- und Landebahn, Ringrollbahn, Rollbahn und -gassen, Vorstartlinie und Stellflächen wurde aus dem ehem. Fliegerhorst mit einer Piste das sowjetische Aerodrom mit zwei Start- und Landebahnen sowie militärischer Flugdienstinfrastruktur (Abb. 6-9). Mit der letzten Erweiterung auf 2.600 Meter Länge bei einer Breite von 60 Metern und 25 t Tragfähigkeit wurde es zu einem Flugplatz 1. Klasse heraufgestuft.
In der DDR war das insgesamt ca. 650 ha große Militärareal des ehem. See- und Landfliegerhorstes Pütnitz so geheim, dass Flugfeld sowie Start- und Landebahnen in Karten gar nicht auftauchten (Abb. 10-11). Das Geheimnisvolle, das diesen Ort und dessen bauliche Zeugnisse noch heute umgibt, ist seine bis heute authentische Struktur, die im Rahmen der Orts-, Landes- und der Weltgeschichte seine einstige Bedeutung widerspiegelt.2
Militärflugplatz für Staatsgäste


Abb. 12. Geländeskizze des sowjetischen Aerodroms mit Route für die Staatsbesuche.
(BArch MfS BV Rostock)
Abb. 12. Geländeskizze des sowjetischen Aerodroms mit Route für die Staatsbesuche.
(BArch MfS BV Rostock)
Neben der militärischen Nutzung gab es im Norden der Republik noch eine Besonderheit. Trotz Geheimhaltung und Auslöschung aus topografischen Karten, diente der Militärflugplatz in Pütnitz in mindestens zwei Fällen als Empfangsflugplatz für Staatsgäste im Bezirk Rostock: Für den Besuch von Fidel Castro und der kubanischen Partei- und Regierungsdelegation in der Zeit vom 16. – 18. Juni 1972 und für die Delegation aus der ČSSR unter Leitung des Slowaken und Chefs der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei, Gustáv Husák vom 20. – 22. September 1972.
Der Besuch Fidel Castros und seiner 14-köpfigen Delegation, die insgesamt acht Tage in der DDR und Städten wie Berlin, Halle, Dresden und Rostock weilten, fand elf Jahre nach der Invasion in der Schweinebucht statt und gilt als späte Antwort auf den Besuch J.F. Kennedys in Westberlin.3 Wie dieser besuchte auch Castro die innerdeutsche Grenze in Berlin-Treptow. Zu den Begleitern der Delegation gehörten Werner Lamberz, der als Nachfolger Erich Honeckers galt und 1978 bei einem Flugzeugunglück in Libyen ums Leben kam, Georg Stibi, der Chefredakteur des Neuen Deutschland und stellvertretende Außenminister und Joachim Naumann, der Botschafter der DDR in Kuba u.a.
Gustáv Husák besuchte mehrfach die DDR, so auch 1972, vier Jahre nach der Niederschlagung des Prager Frühlings, dem die Rückabwicklung marktwirtschaftlicher Reformen und die zentralistische Planwirtschaft folgten. Die Regierung unter Gustav Husák versuchte, die Bevölkerung durch eine verbesserte Versorgungslage und den Ausbau der Sozialpolitik zu gewinnen.
Beide Besuche riefen die Staatssicherheit auf den Plan. Für den Besuch der kubanischen Delegation wurde der Einsatzstab „Comandante“ gebildet. Für den tschechoslowakischen Besuch gab es einen Einsatzbefehl, der teilweise über 100 Sicherheitskräfte auf den einzelnen Strecken einteilte und als Rahmen festsetzte: „Am 20.9.1972 um 18:30 Uhr wird der Generalsekretär der Kommunistischen Partei der ČSSR, Genosse Gustáv Husák in Begleitung einer Partei- und Regierungsdelegation auf dem Flugplatz der Sowjetarmee in Pütnitz mit einer Sondermaschine landen und am 22.9.1972 auf gleichem Wege wieder verlassen.“4
Im Bundesarchiv für Stasiunterlagen befinden sich Akten, die das Protokoll beider Staatsbesuche minutiös dokumentieren.5 Dabei war der Besuch der kubanischen Delegation in jeder Hinsicht der aufwendigere, während der von Husák, der zu einem Arbeitsbesuch im Norden der DDR weilte und an der landwirtschaftlichen Produktion interessiert war, vergleichsweise sparsam ablief.
Überraschend sind die den Akten beigefügten Skizzen „Flugplatz Pütnitz“ (Abb. 12-13) und „Sonderskizze“. Dabei handelt es sich nicht um präzises, für Staatsbesuche erwartbares Kartenmaterial, sondern um grobe, mit Hand durchgezeichnete Skizzen ohne Maßstab. Lediglich eine kreisförmige Markierung auf der Hauptskizze und der bezeichnete „Bunker“ auf der Detaildarstellung zeigen an, dass es sich bei der Stellfläche für die fahnengeschmückte Tribüne und den Regierungsflieger um den westlichen Bereich der Start- und Landebahn handelt. Im Vergleich mit amerikanischen Satellitenaufnahmen, die 1966 – 1969 teilweise durch lichte Wolkenschichten hindurch eine detailgenaue Kenntnis des Militärflugplatzes und dessen Infrastruktur dokumentieren, scheint aus heutiger Sicht mitten im Kalten Krieg die Diskrepanz zwischen den technischen Möglichkeiten einerseits und den handskizzierten Orientierungsplänen andererseits elementar.
Die Skizze der Fahrtroute zeigt ein mit Stacheldraht umzäuntes Gelände, das im Westen und Süden an die Ribnitzer See grenzt und nur die Verkehrsinfrastruktur ohne Gebäude zeigt. Einziger Orientierungspunkt ist das Oval des Sportplatzes. Weder sind die ehem. Fliegerhorstsiedlungen nördlich der Flugplatzallee noch die großen Seehallen im Westen dargestellt, nicht einmal das Fliegerdenkmal sowjetischer Gardeflieger direkt an der Route. Stattdessen sind schematische Umrisse von Betonwegen mit Flugplatzallee, deutscher und sowjetischer Start- und Landebahn, Haupt- und Ringrollbahn sowie Rollwegen zu sehen. Statt auf präzises kartographisches Material setzte man auf Manpower. Die Streckenführung durch das Militärgelände sicherten sowjetische Verkehrsregler der Garnison.
Fidels Empfang


Abb. 13. Sonderskizze mit Ausgestaltung des Flugplatzes Pütnitz für den Staatsbesuch.
(BArch MfS BV Rostock)
Abb. 13. Sonderskizze mit Ausgestaltung des Flugplatzes Pütnitz für den Staatsbesuch.
(BArch MfS BV Rostock)
Ende Mai 1972 stand der „Maßnahmeplan zur Sicherung eines würdigen Empfangs des Genossen Fidel Castro im Kreis Ribnitz-Damgarten“ mit strenger Terminierung bis zum Besuch fest. Er umfasste neben der „Politisch-ideologischen Vorbereitung“ auch „Maßnahmen zur Ausschmückung der Kreisstadt und zur Mobilisierung der Werktätigen“.6 Zum einen wurden die Grundorganisationen des Kreises darauf vorbereitet, „die wachsende Zusammenarbeit des sozialistischen Lagers und die Rolle Kubas im lateinamerikanischen Raum zu behandeln“, gleichzeitig hatten die Parteileitungen die einheitliche massenpolitische Arbeit der Gewerkschaften, FDJ, GST u.a. Organisationen […] zu sichern“. In den Monaten Juni und Juli 1972 sollte die Gesellschaft Urania verstärkt ihre Referenten einsetzen, um vor Brigaden, Arbeitskollektiven, Einwohnerversammlungen u.a. Veranstaltungen die positive Entwicklung der Republik Kuba und des südamerikanischen Kontinents darzulegen. In den Schulen sollte der Besuch Fidel Castros in den Unterricht sowie in FDJ- und Pionierversammlungen einbezogen werden. Die Ostsee-Zeitung sollte „rechtzeitig und zielgerichtet“ informieren und darauf hinweisen, „an welchen Punkten der Streckenführung sich die Werktätigen der einzelnen Betriebe treffen, wo Kapellen und Singegruppen eingesetzt werden.“7
Nach dem Empfang auf dem Flugplatz Pütnitz durch den Fanfarenzug der EOS Barth war die weitere Protokollstrecke musikalisch durchgetaktet mit dem Orchester „Ostseetrans“, der Singegruppe der EOS Ribnitz an der Abzweigung Freudenberg – Marlow, mit dem Fanfarenzug der Friedrich-Engels-Oberschule auf dem Weg bis zum Markt, mit dem Pionierblasorchester der Juri-Gagarin-Oberschule Ribnitz an der Auffahrt zum Markt, dem Fanfarenzug des VEB Faserplattenwerks an der Kreuzung Körkwitzer Weg und schließlich mit dem Fanfarenzug der Semlower Oberschule in Altheide auf dem Weg nach Rostock.
Im Detail bot der Besuch Fidel Castros organisatorisch einige Überraschungen: Der Fremdsprachendienst Intertext Rostock war für die spanische Übersetzung verantwortlich und über die Schiffsversorgung Rostock wurden mindestens 20 kubanische Staatsflaggen beschafft. Außerdem sollten 10.000 Fähnchen und 2000 Luftballons bis 10.6.1972 zur Verfügung stehen und Amateur- und Berufsfotografen der Kreisstadt am 16.6.1972 auf die Konzentrationspunkte der Durchfahrtstraße verteilt werden, „um die Stimmung vom Empfang des Genossen Castro durch die Ribnitzer Bevölkerung festzuhalten“.8 Diese Aufnahmen plante man Fidel Castro in einem Album bei seinem Rückflug zu überreichen.
Zu den Stationen Fidel Castros, nachdem er am 16. Juni 1972 um 21:00 Uhr auf dem Flugplatz in Pütnitz gelandet war, gehörte das gerade fertig gestellte Hotel „Neptun“ in Warnemünde, das als Flaggschiff der Moderne und des sozialistischen Luxus der ganze Stolz der DDR im Norden war und im Focus des Ministeriums für Staatssicherheit stand. Offizieller Höhepunkt seines Besuchs im Norden war die Großkundgebung auf dem Ernst-Thälmann-Platz in Rostock am 17. Juni um 11:00 Uhr, wo den Kubanern ein nicht nur staatlich verordneter herzlicher Empfang bereitet wurde.9 Um 12:40 Uhr sollte eine dreistündige Ostseerundfahrt auf der MS „Ostseeland I“ vom Alten Stadthafen aus starten. Am Abend war eine Jagd in Born geplant. Am nächsten Tag, den 18. Juni 1972, stand um 11:00 Uhr der Besuch des Marinestützpunkts der 4. Flottille Hohe Düne auf der Agenda, wo dem Comandante Minenräumboote vorgeführt wurden.10 Um 13:30 Uhr war das nächste Ziel das Forschungszentrum für Tierproduktion Dummerstorf wo nur ein sehr kurzer Aufenthalt eingeplant war. Schon eine Stunde später wurden die Lateinamerikaner in der Garnison erwartet, wo das Pionierblasorchester Ribnitz-Damgarten zum Abschluss Beethovens „Yorkscher Marsch“ spielte. Es folgte die Meldung der Pioniere und die Überreichung des Erinnerungsgeschenks: ein Bilderalbum über die Ankunft in Ribnitz-Damgarten, ein Thälmannbild mit Widmung und ein Pionierhalstuch mit Pionierabzeichen. Ca. 21.00 Uhr startete der Regierungsflieger von der sowjetischen Start- und Landebahn in Pütnitz Richtung Berlin.
Der Besuch Gustáv Husáks


Abb. 9. Tower mit Dienstgebäude am östlichen Flugfeld in Resten der Camouflage-Farbfassung, 2024.
(A. Bötefür, Schwerin)
Abb. 9. Tower mit Dienstgebäude am östlichen Flugfeld in Resten der Camouflage-Farbfassung, 2024.
(A. Bötefür, Schwerin)
Fünf Tage vor dem Besuch der tschechoslowakischen Partei- und Regierungsdelegation charakterisierte die Kreisdienststelle (KD) Ribnitz-Damgarten den Flugplatz Pütnitz als „einen modernen Flugplatz der Sowjetarmee, auf dem sämtliche Flugzeugtypen starten und landen können. Das Objekt spielt eine bedeutende Rolle im Rahmen des Warschauer Vertrages und hat in diesem Zusammenhang bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Gegenwärtig sind hier vorwiegend moderne Allwetterabfangjäger stationiert. Außerdem befindet sich im Objekt der Divisionsstab der 16. Gardeluftdivision.“11
Für die innere Absicherung war die sowjetische Militärabwehr verantwortlich und im Objekt eine stationierte Operativgruppe. Die Flugzeugeinsatzplanung sah vier Flugzeuge des Typs TU 134 (TU 134 DM-SCF, TU 134A DM-SCL, TU 134A DM-SCK und TU 134A DM-SCE) vor, die im Viertelstundentakt zwischen 17:45 und 18:10 Uhr auf den Flugplatz Pütnitz landen sollten. Die Tupolew TU 134 die bis zu 80 Personen Platz bot, wurde zu diesem Besuch etwa nur zur Hälfte mit Voraustruppe, Presse, Mitgliedern des Politbüros und Gästen belegt.
Am 20.9.1972 sollte die Sondermaschine mit der kubanischen Delegation und der Ehrenbegleitung auf dem Flugplatz Pütnitz ankommen, wo sie durch Harry Tisch, der damals Kandidat des Politbüros und SED-Spitzenfunktionär in Rostock war, und Willi Marlow, dem Vorsitzenden des Rates des Bezirkes Rostock, begrüßt werden. Wieder ist der Fanfarenzug der EOS Barth im Begrüßungszeremoniell fest eingeplant, ebenso wie 15 Leninpioniere und 15 Thälmannpioniere, die Blumen überreichen. Durch ein Spalier von Angehörigen der sowjetischen Garnison gelangen die Gäste zu den Fahrzeugen.
Auch die tschechoslowakische Delegation und Gustáv Husák wohnen während ihres Aufenthaltes im Bezirk Rostock im Hotel „Neptun“, wo sie vom damaligen Oberbürgermeister der Stadt Rostock Heinz Koch und Wilhelm Ehm, dem Chef der Volksmarine und stellvertretenden Verteidigungsminister bei einem Abendessen im Seemannskrug des Hotels empfangen wurden. Für 21:00 Uhr war der „Beginn eines gemütlichen Abends mit Unterhaltungsprogramm maritimen Charakters“ in der Bar des Hotels vorgesehen.
Am 21. September 1972 besuchte Husák am Vormittag den Marinestützpunkt der 4. Flottille Hohe Düne, worauf wieder eine Ostseerundfahrt folgte, die diesmal jedoch nur eine Stunde dauern sollte. Am Nachmittag ging es zum VEG Zingst, wo Direktor Malzahn die Gäste aus dem Nachbarland im Kälberaufzuchtzentrum Dierhagen begrüßte. Die zweistündige Besichtigung der Anlage mit Informationen zur Betriebsstruktur und zu Problemen der Entwicklung des VEG umfasste Stationen wie das Meliorationsobjekt und das Neulandgebiet “Werre“, die Jungrinderaufzuchtanlage Born sowie das Trockenwerk „Sundische Wiese“. Eine Jagd wie bei Fidel Castro stand nicht auf dem Plan.
Im Hotel „Neptun“ hatte Harry Tisch um 20:30 Uhr in den von Inge Jastram gestalteten Bernsteinsaal zu einem abschließenden gemeinsamen Abendessen geladen, bei dem ein Gastgeschenk überreicht wurde. Discothek und kleine Bar wurden aus diesem Anlass freigehalten. Am nächsten Tag hob der Regierungsflieger nach Verabschiedung der Gäste wieder von Pütnitz in Richtung Berlin ab.
Beide Staatsbesuche wurden von Presseteams begleitet, die zwar Stationen der Reise bildlich dokumentiert haben, insbesondere die Kundgebung in Rostock, nicht aber die Ankunft auf dem Flugplatz Pütnitz. War man beim ersten Besuch bezüglich des Fotografierens lt. Protokoll noch unentschieden, wurde für den zweiten Staatsbesuch durch den Kommandeur der Einheit mehrmals darauf hingewiesen, dass auf dem Flugplatz absolutes Fotografierverbot bestehe. So sind Bildzeugnisse vom Militärflugplatz Pütnitz sehr rar und die Fotografen, die die Staatsbesuche auf Pütnitz dokumentierten, waren Angehörige der dort stationierten Truppen.
Silke Dähmlow
Fußnoten
1 Gemessen wurde eine Fläche von 12 x 12 Platten am östlichen Ende der Bahn, nahe des Towers.
2 Vgl. Jürgen Zapf: Flugplätze der Luftwaffe 1934-1945 und was davon übrig blieb, Bd. 5 Mecklenburg-Vorpommern, Zweibrücken 2006, Lutz Freundt, Stefan Büttner: Rote Plätze, Russische Militärflugplätze, Deutschland 1945-1994, Fliegerhorste, Aerodrome, Militärbrachen, Aerolit 2007, Edwin Sternkiker: Der Flughafen Pütnitz unter Hakenkreuz und Sowjetstern 1935 bis 1994, Rostock 2014.
3 Vgl. Luis Báez: Als Fidel Castro in Berlin Basketball spielte und über die Ostsee fuhr, in: https://amerika21.de/analyse/165318/fidel-castro-ddr-besuch-1972, abgerufen 26.03.2026
4 BArch MfS BV Rostock, Leiter der BV Nr. 215, Einsatzbefehl, Kreisdienststelle Ribnitz-Damgarten, 15. 09.1972, BSTU 0051
5 BArch MfS BV Rostock, Leiter der BV Nr. 214 - Kubanische Delegation in Rostock (1972) und Leiter der BV Nr. 215 Regierungsdelegation aus der CSSR in Rostock (1972)
6 Ebd. BSTU 0107 – 0121, Kreisleitung Ribnitz-Damgarten der SED, 29.5.72.
7 Ebd., Plan für den Aufenthalt einer Partei- und Regierungsdelegation aus Kuba unter der Leitung des 1. Sekretärs der Kommunistischen Partei Kubas, Gen. Fidel Castro, im Bezirk Rostock in der Zeit vom 16.6. – 18.6.1972, BSTU 0098-0099
8 Ebd. BSTU 0120. Die Einweisung der Fotografen und die Zusammenstellung erfolgt durch den Rat des Kreises Abt. Kultur.
9 Zur Großkundgebung siehe auch: Sebastian Eichler: „Die Schranken des Protokolls durchbrochen“. Fidel Castro im Juni 1972 in Rostock, in: Zeitgeschichte regional. Mitteilungen aus Mecklenburg-Vorpommern, 28. Jg., Heft ½ 2024, S. 138-141.
10 Vgl. Báez, Anm. 3
11 BStU Archiv der Außenstelle Rostock, BSTU0056, Kreisdienststelle Ribnitz-Damgarten, Auskunftsbericht, 15.9.1972
Denkmal des Monats April 2026
El Comandante in Pütnitz - Die sowjetische Start- und Landebahn im Spiegel der Staatsbesuche
Abb. 1. Die Karte der Preußischen Landesvermessung von 1885 weist das Gelände des späteren deutschen Fliegerhorstes und sowjetischen Aerodroms als unbebaute Fläche aus. Ein Weg führte vom Ort Pütnitz abgewinkelt über das heutige Flugfeld bis zur Meierei Steinort am Pütnitzer Holz im Norden.
(Geoportal M-V)
Abb. 2. Luftbild des sowjetischen Militärflugplatzes 1953 mit der neuen Start- und Landebahn zwischen der deutschen Piste im Süden (dunkel) und dem nördlichen Abschluss der Ringrollbahn. Nördlich und südlich befinden sich Splitterboxen.
(Geoportal M-V)
Abb. 3. Luftbild 1993 mit erweiterter Start- und Landebahn sowie Hauptrollbahn, Rollgassen und Vorstartlinie. An der deutschen Start- und Landebahn im Süden sowie an der Rollbahn im Norden sind nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 statt Splitterboxen geschlossene Bogendeckungen des Typs AU 11 zum Schutz der Flugzeuge gebaut worden.
(Geoportal M-V)
Abb. 4. Die sowjetische Start- und Landebahn: Die zebrastreifenförmige weiße Schwellenmarkierung bezeichnet den Beginn Touch-down-Zone. Darüber steht die Landebahnkennung (07), die sich an den Gradzahlen der Kompassrose orientiert, 2024.
(LAKD M-V/LD, S. Dähmlow)
Abb. 5. Sowjetische Start- und Landebahn: Betonplatten im Detail, 2024.
(LAKD M-V/LD, S. Dähmlow)
Abb. 6. Bogendeckungen (so genannte Shelter) an der deutschen Start- und Landebahn, 2024.
(A. Bötefür, Schwerin)
Abb. 7. Die Bogendeckung des Typs AU 11 mit einer Stellfläche von 10,8 x 20 m war zum Schutz für sowjetische Jagdflugzeuge bis zum Typ MIG 23 ausreichend, aber nicht geeignet für die wesentlich größere MIG 29, 2024.
(A. Bötefür, Schwerin)
Abb. 8. Bogendeckung AU 11, Detail, Konstruktion aus viertelkreisförmigen Stahlbeton-Fertigteilen, 2024.
(LAKD M-V/LD, S. Dähmlow)
Abb. 9. Tower mit Dienstgebäude am östlichen Flugfeld in Resten der Camouflage-Farbfassung, 2024.
(A. Bötefür, Schwerin)
Abb. 10. Plan des Aerodroms.
(STALU M-V)
Abb. 11. Auf der Karte (1981-87) fehlen die Start- und Landebahnen und die gesamte Flugdienstinfrastruktur. Auch der Seeflugplatz mit Ablaufbahnen und Flugzeughallen ist nicht dargestellt.
(Geoportal M-V)
Abb. 12. Geländeskizze des sowjetischen Aerodroms mit Route für die Staatsbesuche.
(BArch MfS BV Rostock)
Abb. 13. Sonderskizze mit Ausgestaltung des Flugplatzes Pütnitz für den Staatsbesuch.
(BArch MfS BV Rostock)
2026 - Denkmale des Monats
- April: El Comandante in Pütnitz - Die sowjetische Start- und Landebahn im Spiegel der Staatsbesuche
- März: Das Rookhus in Göhren – ein historisches Fischerhaus mit Zuckerhut
- Februar: Das Gutshaus in Zühr und der Verbleib der bemalten Wandbespannungen aus dem Rokoko
- Januar: Jenseits der Planwirtschaft – die Radrennbahn in Rostock
2025 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Wehrmachtsgefängnis in Anklam
- November: Moderne trifft Tradition: Das Kraftfahrzeug-Instandsetzungswerk „Vorwärts“ in Schwerin
- Oktober: Im Reich des „frechen Dachses“ – Der Wohn- und Arbeitsort Hans Falladas in Carwitz
- September: Die Stadtbefestigung in Parchim – mehr als eine grüne Wallanlage
- August: Die Restaurierung der St. Marienkirche Stralsund am Beispiel der nördlichen Westvorhalle
- Juli: Raumwirkung und Wirkungsraum von Gedenkstätten
- Juni: Griechische Mythologie am Alten Garten in Schwerin - Der Portikusgiebel des Galeriegebäudes
- Mai: Der Senkgarten in Ziethen
- April: Die Werke des Herrn H. - Dem Architekten Heinrich Handorf zum 100. Geburtstag
- März: Ein Ungeheuer mitten in Rostock
- Februar: Die „Blaue Scheune“ in Vitte – ein Künstlerhaus auf der Insel Hiddensee
- Januar: Die Hufschmiede in Altenhagen im Landkreis Rostock
2024 - Denkmale des Monats
- Dezember: Vom Denkmalwert der ländlichen Kirchhöfe und die Kirchhofsmauer in Trent auf Rügen
- November: Ad fontes – Der Glashäger Quellentempel bei Bad Doberan und seine Einbindung in die Kulturlandschaft des Hofgutes Glashagen
- Oktober: Das Giebelbild „Florale Formen“ in Rostock-Schmarl: Inge Jastram im Spiegel ihrer architekturbezogenen Kunst
- September: Das Residenzensemble Schwerin – seit dem 27. Juli 2024 UNESCO-Welterbe
- August: Das Epitaph der Sabine Hedwig von Putbus in der Maria-Magdalena Kirche Vilmnitz – Neue Wege zur Korrosionshemmung für eiserne Haltekonstruktionen
- Juli: Weiterbauen am Denkmal – Umbau, Sanierung und Restaurierung des Gutshauses in Broock
- Juni: Das „Haus der Erholung“ in Ahlbeck – Ein etwas anderes Kulturhaus
- Mai: Letzte Grüße in Mukran. Sowjetische Soldaten und ihr Abzug aus Deutschland
- April: Der Aussichtsturm auf Behm’s Höhe und der Luftkurort „Augustabad bei Neubrandenburg“ – Von der Wiederentdeckung eines kulturlandschaftlichen Zusammenhangs
- März: Großbürgerliches Wohnen im Zeitalter des Historismus – ein Stralsunder Traufenhaus mit langer Geschichte
- Februar: Das Haus eines ehemaligen Assessors des schwedischen Tribunals in Wismar, Beguinenstr. 2
- Januar: Wechselwirkungen zwischen Landschaftsraum und Architektur: Das Herrenhaus und der Park Burg Schlitz in der Mecklenburgischen Schweiz
2023 - Denkmale des Monats
- Dezember: „Masel tov“ dem neuen Eigentümer der ehemaligen Synagoge in Bützow
- November: Arboretum oder kein Arboretum – Der Blücherhof bei Klocksin
- Oktober: Schiffskehlen und Wellen aus Backstein am Gutshaus Groß Salitz
- September: Juno und Ceres, zwei Antikenkopien, vervollständigen das Schweriner Schloss
- August: Das Rathaus der Stadt Marlow
- Juli: Das Buswartehäuschen in Buschvitz – ein Kleinod im Werk von Ulrich Müther
- Juni: Das Bankgebäude Tribseer Straße 1 in Stralsund – Ein „Meisterstück Stralsunder Gewerbefleißes und handwerklicher Qualitätsarbeit“
- Mai: „Im tannenumrauschten Gelbensande [...]“ - Das großherzogliche Jagdhaus und sein Wirkungsraum
- April: Ein hoffnungsloser Fall? Die Sanierungsgeschichte des Wasserschlosses von Quilow.
- März: Paul Korff und sein Einfluss auf die Gestaltung der Außenbereiche um die von ihm gestalteten Gutsanlagen in Mecklenburg
- Februar: Die städtebauliche Gestalt der Gutsanlage in Bristow und ein originelles Geflügelhaus
- Januar: Die Stadthalle in Neubrandenburg
2022 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Märchensäule in Neubrandenburg - ein beliebtes Kunstwerk ist zurück
- November: Die Wandmalereien in der Dorfkirche Lohmen
- Oktober: Architektur zwischen Tradition und Moderne - das Landeskinderheim in Güstrow
- September: Das immaterielle Denkmal - Die Burg in Warin
- August: Die gärtnerisch gestalteten Freiflächen des Erich-Steinfurth-Kindererholungsheims in Zinnowitz
- Juli: Vom Fischereischuppen zum Klubhaus - ein Zeugnis der DDR-Erholungskultur am Specker Hofsee
- Juni: Das Tor zum Paradies – Die Restaurierung der Jugendstilkirche Lebbin
- Mai: Die Richtfunkfeuerstation in Mukran – eine Infrastrukturmaßnahme der frühen DDR an der Ostseeküste
- April: Es klapperte einst eine Mühle am rauschenden Bach – In die Wassermühle Roidin zieht neues Leben ein.
- März: Potentiale erkennen – Synergien nutzen. Fünf Jahre Zusammenarbeit mit der Hochschule Neubrandenburg
- Februar: Das Gutshaus in Lüssow. Die Nutzungsgeschichte und eine kunsthistorische Einordnung.
- Januar: Die Fachwerkstadt Parchim
2021 - Denkmale des Monats
- Dezember: Betonplatten und ihre Geschichte - das DDR-Grenzregime an der Ostsee
- November: Die Wandmalereien von Johannes Friedrich Sass in der Kapelle Stretense
- Oktober: Herzog Carl II. baut preisbewusst in Hohenzieritz
- September: "In des Goldes Scheine wie leuchtest du schön!" Die Siegessäule auf dem Alten Garten in Schwerin
- August: Sehen und Gesehen-Werden - auf den Standort des Betrachters kommt es an
- Juli: Von Fischern, Bauern und Büdnern – Die Büdnerei 165/166 in Wustrow auf dem Fischland
- Juni: Die Dorfkirche Buchholz in der Mecklenburgischen Seenplatte – ein bau- und kunsthistorisches Kleinod in mehrfacher Hinsicht
- Mai: Lehrerbildung und Blindenfürsorge in Neukloster. Ein neugotisches Baudenkmal
- April: Der deutsch-deutsche Archimedes – von Berlin über Würzburg nach Güstrow
- März: Die Blutbuche - Gartenkunst im Zeichen des Klimawandels
- Februar: Eine Vision wird Realität. Die Kulturkirche St. Jakobi in Stralsund hat wieder eine Orgel
- Januar: Der Architekt Paul Bonatz und das Getreidesilo im Rostocker Hafen von 1935. Ein Vorratsbau für den Krieg zwischen Monumentalität und Heimatstil
2020 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Karl-Krull-Grundschule in Steinhagen. Ein Schulbau auf dem Land der etwas anderen Art.
- November: Die Stubnitz-Lichtspiele in Sassnitz
- Oktober: Sie sind wieder da! Der Teepavillon des Schweriner Schlosses hat seinen Skulpturenschmuck zurückerhalten
- September: Die Villa der Gräfin von Schwicheldt - ein Frühwerk von Paul Ludwig Troost in Schwerin
- August: Noch ein vergessener Engel kehrt zurück. Der Taufengel der Kirche in Zahrensdorf
- Juli: "Ein Held [...] im Dienste seiner Kunst" - Das Grabdenkmal für Otto Drewes auf dem Alten Friedhof in Schwerin
- Juni: Verwunschener Gedächtnisort im Karower Gutswald - das Schlutius-Mausoleum
- Mai: Die gotische Kapelle Sankt Georg in Neubrandenburg - Instandsetzung der barocken Dachüberformung
- April: Der Kulturpark in Neubrandenburg - Zeugnis der Nachkriegsmoderne und heutiger Freizeitort
- März: Die Poetisierung der Landschaft - ein ungewöhnliches Wandbild von 1982 sucht einen neuen Standort in Schwerin
- Februar: Vorgestellt. Das Gutshaus in Wolkow bei Demmin.
- Januar: "Gestorben wird immer" - die Trauerhalle auf dem Waldfriedhof in Schwerin
2019 - Denkmale des Monats
- Dezember: Dorfkirche Bütow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte - Die erste nachreformatorische Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns
- November: Der Alte Hafen in Wismar im Wandel der Zeit
- Oktober: Die Restaurierung der Wandmalereien von Willi Schomann im Chor der St.Marienkirche Parchim
- September: Ein Giebelhaus in Parchim - Das Haus Lindenstraße 6 bekommt eine neue Nutzung
- August: "Kubische Klarheit" zwischen historischen Giebelhäusern: Das Bankgebäude von Hans Poelzig in Wolgast - schon vor der Erbauung ein Fall für die Denkmalpflege
- Juli: Der Pultengel aus der Dorfkirche Lüssow
- Juni: Eine Zierde für die Residenz - Anmerkungen zur Geschichte der Kirche in Görslow
- Mai: Klassenfahrten und ein Hauch von Exotik in Dreilützow
- April: Die Instandsetzung des Kirchturmes von Sankt Petri in Altentreptow
- März: Zinzow und Wrechen, zwei Gutsparks von Anders Swensson, einem schwedischen Gartenkünstler in Mecklenburg und Vorpommern
- Februar: Die Jahn-Kapelle in Klein Vielen und die Ästhetik des rückwärtsgewandten Bauens im 19. Jahrhundert
- Januar: Obermützkow. Ein barockes Gutstor und ein authentisch erhaltener Gutshof mit Potential.
2018 - Denkmale des Monats
- Dezember: Nachruf auf ein Kleinod moderner Architektur. Das Söderblom-Haus in Sassnitz - ein Werk von Otto Bartning im Notkirchenprogramm - wurde Opfer der Flammen
- November: Die Wohnsiedlung Riemserort. Eine Kleinhaussiedlung der Nachkriegszeit.
- Oktober: Mittelalterliche Wandmalereien an den Chorgewölben in der Dorfkirche Stoltenhagen
- September: Das Fischerhaus im Tollensesee
- August: Raus an die frische Luft! Das ehem. Kaiser-Wilhelm-Kinderheim in Ahlbeck – heute Ferienpark der Sportjugend Berlin
- Juli: Von Schollen, Blasen, Krakelee - Die Restaurierung des Marienaltars in der Kirche in Recknitz
- Juni: Gotische Kirche am Wasser. Die Schweriner St. Paulskirche als romantisch-programmatisches Symbol
- Mai: Neue Erkenntnisse zur Schmiedestraße 15 in Schwerin
- April: Gutshaus Pinnow, die Zweite.
- März: Von hohen Mauern umgeben – das Untersuchungsgefängnis in Wismar von 1880
- Februar: Ein neues althergebrachtes Farbspiel - die Restaurierung der Uferkapelle in Vitt auf Rügen
- Januar: Das Gutshaus und der Marstall in Broock - ein Werk Friedrich August Stülers in Vorpommern
2017 - Denkmale des Monats
- Dezember: Denkmal in Gefahr: Das Sauerstoffwerk in Peenemünde
- November: Ein Dach über dem Kopf - Behelfsheime für Evakuierte und Ausgebombte im Zweiten Weltkrieg
- Oktober: Der vergessene Engel - Der Taufengel von Stolzenburg und seine Restaurierung
- September: Gleviner Straße 1 in Güstrow - ein Beispiel der gehobenen Bürgerhausausstattungen der ehem. Residenzstadt
- August: Die mittelalterliche Gerichtsvorhalle im Turm der St. Marienkirche in Greifswald
- Juli: Gefangen im Denkmal. Die Sanierung des Sterngebäudes der JVA Bützow-Dreibergen.
- Juni: Der weibliche Wagner - Ein Relief gibt Rätsel auf
- Mai: Die Kultstätte der Neutempler bei Prerow
- April: Aus dem Dornröschenschlaf erweckt - das Gutshaus in Wolkwitz
- März: Zwei Seiten einer Medaille - Die Wiekhäuser der mittelalterlichen Stadtbefestigung in Neubrandenburg und der moderne Städtebau der DDR
- Februar: Auf dem "Scharmützel" - die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit in Ferdinandshof
- Januar: Die „Alte Kirchenbude“ in Grimmen, eine ehemalige Sozialeinrichtung für Ledige und Witwen
2016 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Haus Karusel in Vitte, ein Sommerhaus von Max Taut auf Hiddensee
- November: In vorderster Reihe - Das Warnemünder Seemannshaus Am Strom 48
- Oktober: Altar und Stiftertafel - Der Altar der Klosterkirche Rühn und seine wiederholte Restaurierung
- September: Sonderlösungen der Fachwerksanierung ? - ein Beispiel zur Anwendung von Normen aus der Praxis
- Juli: Ein wilder Stier im Garten - Die Skulptur "Herakles, den kretischen Stier bändigend" im Schweriner Burggarten
- Juni: Revitalisierung einer historischen Seniorenanlage. Das ehemalige Spital in Penkun.
- Mai: Das Herrenhaus in Kaarz
- April: Der hölzerne Kirchturm von St. Marien in Neu Boltenhagen - ältester Holzständerturm Deutschlands entdeckt
- März: Leuchtendes Betonglas und die "Kirche im Sozialismus". Das Gemeindezentrum in Stralsund Knieper West von Christof Grüger und Ulrich Müther, 1975-1977
- Februar: Die Grotte im Park von Gützkow
- Januar: Gut überdeckt – die Dorfkirche Jördenstorf
2015 - Denkmale des Monats
- Dezember: "Licht und Schatten" - Die Gutshäuser in Varchentin, Rossewitz und Falkenhagen - 25 Jahre nach der Wende.
- November: Die Kreideverladebrücke in Wiek auf Rügen
- Oktober: Das versteckte Denkmal - eine Neuentdeckung in Meiersberg
- September: Französische Handdrucktapeten im Welterbebesucherzentrum der Hansestadt Wismar
- August: Der Papenhof in Barth
- Juli: Die Sanierung der Querhausportale der St. Marienkirche in Rostock
- Juni: Das kulturhistorische Zentrum Mecklenburg-Strelitz
- Mai: Die historischen Gewächshäuser der Universität Greifswald – ein national bedeutendes Kleinod der Wissenschaft und Lehre
- April: Vom Scheunenviertel zum Wohngebiet gehobener Mittelschichten – Die westliche Paulsstadt in Schwerin
- März: Ein Bild von Heimat und Nation. Die Lange Straße in Rostock (1953-1958)
- Februar: Neues Dach auf altem Schloss - Dachsanierung am Schloss Kummerow
- Januar: Das Altarretabel der Pfarrkirche St. Marien in Güstrow
2014 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Außenrestaurierung der ehemaligen Gutskirche zu Rothenklempenow im Landkreis Vorpommern-Greifswald
- November: Wismar, Frische Grube 5 – ein "Reihenhaus" von 1394
- Oktober: Das ehemalige Rittergut in Streu und seine jüngere Geschichte
- September: Familienheim und "Showroom" - Die Villa Korff in Laage
- August: Die Rebarockisierung des Gutshauses in Dubkevitz auf Rügen
- Juli: Das Welterbe-Besucherzentrum der Hansestadt Wismar
- Juni: Stein des Anstoßes?! Das "unbequeme" sowjetische Ehrenmal am Neuen Markt in der Hansestadt Stralsund
- Mai: Ein ererbtes bauliches Kleinod mit mehr als 650 Jahre Geschichte - Der "Weinberg" in Wismar
- April: Ein Tempel für den Sport - Die Neptun-Schwimmhalle in Rostock
- März: Das Borwinmonument im Güstrower Dom, Lkr. Rostock
- Februar: Die Dorfkirche von Cammin, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Januar: Fachwerk, Farben und Feuerschutz – Grabow: ein Kunstwerk des barocken Städtebaus
2013 - Denkmale des Monats
- Dezember: Fast aufgegeben und doch gerettet – die ehemalige Synagoge in Stavenhagen
- November: Johann Albrecht und sein Stil – Terrakottaarchitektur des 19. Jahrhunderts in Schwerin
- Oktober: Die Schäferszenen – Ein gemaltes Kleinod im Schloss Mirow und dessen Restaurierung
- September: Die Dorfkirche von Melkof im Spiegel ihrer Instandsetzung und Restaurierung
- August: Jagdschloss Granitz, Rittersaal
- Juli: Schlossanlage Ivenack im Fokus
- Juni: Hoffnungsvolle Perspektive für das Kulturhaus im einstigen sozialistischen Musterdorf Mestlin
- Mai: Der heilige Georg und sein Martyrium – Eine Wandmalerei des 14. Jahrhunderts in der Kirche St. Nikolai zu Stralsund
- April: Das Kraftwerk Peenemünde – ein Denkmal und Museum von internationalem Rang
- März: Alt mit Neu: Die Kirchenausstattung in Nieden von Bruno Taut und Franz Mutzenbecher
- Februar: Thälmann ohne Mauer? Die künstlerische Idee des Ernst-Thälmann-Denkmals in der Hansestadt Stralsund
- Januar: Zum Schutze vor Revolten – Die Gendarmeriekaserne in Schwerin
2012 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Dorfanlage Alt Rehse - eine gebaute Idylle aus der Zeit des Nationalsozialismus
- November: Hansestadt Rostock, Beim Hornschen Hof 6
- Oktober: Das Gutshaus in Pinnow
- September: Weisdin – ein Herrenhaus, würdig eines Herzogs
- August: Die Dorfkirche von Siedenbollenthin, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Juli: Ein wieder entdecktes mittelalterliches Tafelbild in der Rostocker St. Marienkirche
- Juni: Mecklenburg-Strelitzer Parkjuwel strahlt wieder - Der Schlosspark von Hohenzieritz
- Mai: Die ehemalige Landesirrenanstalt Domjüch bei Strelitz-Alt
- April: Die Restaurierung des Apostelfrieses an der Rostocker Marienkirche
- März: Das besondere Feriendomizil: Die mustergültige Umnutzung eines Wasserturms in Waren (Müritz)
- Februar: Der Kampische Hof - klösterliches Erbe in der Hansestadt Stralsund
- Januar: Blockhaus Vollendorf in Eichhof, Landkreis Vorpommern-Greifswald
2011 - Denkmale des Monats
- Dezember: Ein Kleinod der Stadtbaukunst - Der Alte Garten in Schwerin
- November: Lernen und Lehren im Kloster. Seit zehn Jahren belebt die Hochschule für Musik und Theater die Altstadt von Rostock
- Oktober: Schwerin, Schelfmarkt 1
- September: Was wird aus dem Gutshaus in Sommerfeld?
- August: Bäuerliche Baukunst vor den Toren Schwerins - Das Hallenhaus Zu den Eichen 7 in Pampow
- Juli: Reparatur einer zerstörten Stadtsilhouette - Wiederaufrichtung des Daches der Nikolaikirche in Anklam
- Mai: Der Totentanz in der St. Petrikirche zu Wolgast
- April: ... Was wäre das Schloss Schwerin ohne den (Burg-) Garten und die Parklandschaft?
- März: Der herzogliche Theatersaal am Rostocker Universitätsplatz
- Februar: Das Grabmal der Herzogin Dorothea von Dänemark im Dom zu Güstrow
- Januar: Der Sassnitzer Stadthafen
2010 - Denkmale des Monats
- Dezember: Man muss schon genau hinschauen! Ein Plädoyer für die Bauforschung am Beispiel des sogenannten Pförtnerhauses in Bergen auf Rügen, Billrothstraße 20
- November: Sommerfrische auf Hiddensee - Das Ferienhaus von Eckart Muthesius in Kloster
- Oktober: So ein Theater … Das Mecklenburgische Staatstheater – ein bedeutendes Baudenkmal
- September: Ab die Post? Die verspätete Moderne in der DDR und das bauliche Erbe
- August: Beherzt angepackt – Die Turmdachsanierung der Kirche St. Marien zu Rostock
- Juli: In letzter Minute gerettet: Zeugen renaissancezeitlicher Wohnkultur in Rostock
- Juni: Eine bedeutende Gutsanlage in Feldsteinbauweise
- Mai: Angenommene Geschichte: die Sanierung des Gutshauses von Mölln, Landkreis Demmin
- April: Der Denkmalbereich Gartenstraße in Rostock-Warnemünde
- März: Großartige barocke Schnitzkunst – Der Taufbaldachin von St. Nikolai in Stralsund
- Februar: Reizvolles bau- und gartenkünstlerisches Ensemble: Die Parkanlage Hasenwinkel
- Januar: Mittelalterliche Entstehung noch deutlich zu erkennen: das Rathaus von Grimmen
2009 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Kirche St. Katharinen zu Stralsund - Ältestes Hallendachwerk Deutschlands über dem Meeresmuseum entdeckt
- November: Gedenken mit sakralen Mitteln – Die Gedenkstätte an der Chausseestraße in Löcknitz
- Oktober: Eine Besonderheit in St. Jakobi zu Stralsund: Der Bunte Pfeiler
- August: Lebendiges Industriedenkmal: die Forstsamendarre von Jatznick
- Juli: Ein Relikt aus der Zeit der Zisterzienser: die ehemalige Klosterscheune in Greifswald-Eldena
- Juni: Das ehemalige Lehrerseminar in Franzburg - Etappen wechselvoller Nutzung
- Mai: Die Muna Strelitz
- April: Die Fachwerkkirche zu Hildebrandshagen in Mecklenburg-Strelitz
- März: Franzburg: ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude?
- Februar: Eine Herrenhausruine und ein Landschaftspark in Pansevitz auf Rügen
- Januar: Wechselvolle Geschichte: Schloss Ludwigsburg, Lkr. Ostvorpommern
2008 - Denkmale des Monats
- Dezember: Das Orgelpositiv von Schloss Griebenow
- November: Das Flächendenkmal Peenemünde
- Oktober: Das Haus der Kultur und Bildung in Neubrandenburg
- September: Vorhaben: Abbruch. Vom Adelspalais zur Mogelpackung? – Das Haus Grunthalplatz 1–2/Wismarsche Straße 170 in Schwerin
- August: Barockes Kleinod: der Orgelprospekt in der Kirche von Serrahn, Lkr. Güstrow
- Juli: Das ehemalige Amtsgericht von Malchow
- Juni: Eine ursprünglich gewollte Einheit: bischöfliche Grabplatten im Dom zu Schwerin
- Mai: Die Klosterkirche in Verchen und ihre Wandmalereien
- April: Einfach abreißen? Abgesang auf ein Kino - die Schauburg in Schwerin
- März: Das Standbild des großen Kurfürsten in Putbus auf Rügen
- Februar: Die Rollklappbrücke in Anklam
- Januar: Ein Relikt des 18. Jahrhunderts: Das Wohnhaus in der Grünstraße 17 in Pasewalk, Lkr. Uecker-Randow
2007 - Denkmale des Monats
- Dezember: Die Stadt Güstrow
- November: 150-jähriges Bestehen des Burggartens auf der Schlossinsel Schwerin
- Oktober: Loitz, Landkreis Demmin: Umnutzung eines Bahnhofempfangsgebäudes mit Güterboden zu einer Gaststätte und zwei Wohnungen
- September: Wechselvolle Geschichte: der Hauptaltar aus der Kirche St. Georgen in Wismar
- August: Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert in der Schweriner Puschkinstraße 36
- Juli: Das Fürstenepitaph im Doberaner Münster
- Juni: Düssin, Gutsanlage, großes Viehhaus (Kuhstall)
- April: Güstrow, Lange Straße 41, Stadtpalais


