Enten zahlen sich aus… oder: Onkel Dagobert zu Besuch
Fund des Monats Juni 2020


Abb. 1: Tutow, Lkr. Vorpommern-Greifswald. Drei islamische, z. T. zerhackte Silbermünzen des frühen 9. Jh. Als Prüfmarken sind teilweise Schnitte auf der Münzoberfläche erkennbar.
Foto: LAKD MV/ LA, H. Schäfer
Abb. 1: Tutow, Lkr. Vorpommern-Greifswald. Drei islamische, z. T. zerhackte Silbermünzen des frühen 9. Jh. Als Prüfmarken sind teilweise Schnitte auf der Münzoberfläche erkennbar.
Foto: LAKD MV/ LA, H. Schäfer
Bekanntlich sind Friseursalons traditionell wichtige Orte der Kommunikation, hier ist Zeit zum Austausch von Neuigkeiten und kleinen Schwätzchen1. So ist es auch in dem kleinen Ort Tutow bei Jarmen, der südlich des Flusses Peene liegt. Hier im Westen des Landkreis Vorpommern-Greifswald ist Monique Wüstenberg im "Salon Romy" mit dem Waschen, Schneiden und Legen beschäftigt. Dem ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger Mike Mähl aus Kartlow, der auch zu ihren zufriedenen Kunden gehört, erzählte sie beim Haareschneiden jüngst eine fast unglaubliche Geschichte.2
Wie viele Landbewohner haben auch die Wüstenbergs bei sich zu Hause Nutztiere, darunter Enten. Die werden übers Jahr gefüttert und auf einer Wiese hinterm Haus gemästet, um schließlich die Familie als knusprig-leckerer Festtagsbraten zu erfreuen. Zur Ausstattung einer Entenaufzucht gehört neben viel Auslauf, grünem Gras und kräftiger Körnernahrung natürlich auch Wasser. In einer regelmäßig gefüllten Schüssel baden sich die Tiere, trinken und seihen mit ihren Schnäbeln aufsammelte Erde nach Futterresten durch. Und in eben dieser Schüssel fand Frau Wüstenberg beim Wasserwechseln eines Tages eine blanke, fast vollständige silberne Münze in Größe eines 2 Euro-Stücks. Die Enten mussten das Stück aufgesammelt, im Wasser gewaschen und dann als ungenießbar verworfen haben. Allerdings konnte Frau Wüstenberg mit der merkwürdigen Schrift auf der Münze wenig anfangen. Da sie aber von Mike Mähls Engagement als ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger wusste, präsentierte sie ihm das bemerkenswerte Fundobjekt. Dieser wiederum erkannte sofort einen im frühmittelalterlichen, islamischen Raum geprägten Silberdirham und übergab ihn zur weiteren wissenschaftlichen Bearbeitung zeitnah dem zuständigen Dezernenten beim Landesamt für Kultur und Denkmalpflege3.
Umgehend wurden dann Fotos der Münze an Dr. Lutz Ilisch (Tübingen), den Experten für islamische Numismatik in Deutschland und langjährigen wissenschaftlichen Partner der Landesarchäologie in Mecklenburg-Vorpommern, weitergeleitet. Zwar war just die Zahl des Prägejahres ausgebrochen, doch gaben die erhaltenen Inschriften genaue Anhaltspunkte für die Bestimmung von Herkunft und Alter. Es handelt sich um einen silbernen Dirham aus der Zeit der Dynastie der Abbasiden unter der Herrschaft des Kalifen al-Ma'mûn. Nach dem islamischen Kalender herrschte dieser Kalif in der Zeit 195-218 der Hedschra (abgekürzt: H), die sich auf den Auszug des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina im Jahr 622 n. Chr. bezieht. Nach christlicher Zeitrechnung entspricht das Prägedatum der Münze der Zeit zwischen 810 und 833 n. Chr. Der Dirham ist eine Typenvariante von Prägungen mit Titel des Wesirs al-Fadl, welche genau in das Jahr 205 H./820-821 n. Chr. datiert werden kann. Als Münzstätte ist Samarqand im Nordosten des heutigen Usbekistan genannt. Somit hat diese Münze einen Weg von mindestens 4200 Kilometern Luftlinie hinter sich, der in Anbetracht der damaligen Handelswege über die Wolga in den Ostseeraum aber realistisch bei rund 5000 Kilometern anzusetzen sein dürfte. Auf der Münze selbst sind feine Einschnitte erkennbar, wie von einem scharfen Messer verursacht. Sie sind wohl als Prüfmarken skeptischer Zwischenhändler, z.B. im Wolgagebiet bzw. bei den Khazaren, anzusehen, die auf diese Weise die Echtheit der Münzen prüfen wollten. Denn es war wohl auch üblich, Silbermünzen mit einem Kupferkern (und damit de facto als Falschgeld) auf den Markt zu bringen.
Geprägtes Münzsilber aus dem islamischen Raum tritt im wikingerzeitlichen Skandinavien und bei ihren südlichen Nachbarn, den Slawen, seit dem späten 8. Jh. n. Chr. vermehrt und in großen Mengen auf. Es zeugt von den weit reichenden Handelsverbindungen zwischen Europa und dem Orient. Verwendet wurden Münzen und Schmuck als sogenanntes Hacksilber. Dieses Silber wurde nicht nach Münzen abgezählt, sondern unter Einschluss von zerschnittenen und zerbrochenem Edelmetall gewogen, so wie das auch in den Herkunftsgebieten der arabischen Münzen seit etwa 800 gehandhabt wurde. In Nord- und Nordosteuropa dauerte diese Handhabung von wahlweise gezähltem oder gewogenem Geld fast bis in die Zeit um 1200. Erst im Verlauf des späten 12. Jh. wird sie bei den Westslawen allmählich von einer Münzgeldwährung abgelöst. Bis dahin gehörten Feinwaagen und Gewichtssätze zur Standardausstattung von Gewerbetreibenden. Islamische Münzen des späten 8. bis in das fortgeschrittene 10. Jh. sind auch im Peeneraum als Streufunde auf Siedlungen und in einigen Schatzfunden keine Seltenheit. Besondere Bekanntheit erlangte 2010 der von der Landesarchäologie geborgene Schatzfund von Anklam aus dem frühen 9. Jhd.4, der hauptsächlich aus Dirhams bestand. Andere in den letzten Jahren geborgene Hacksilberschätze stammen unter anderem aus Drewelow5 und Görke6, Lkr. Vorpommern-Greifswald.


Abb. 2: Tutow, Lkr. Vorpommern-Greifswald. Die Flugenten an der Fundstelle der Silbermünzen mit dem Wassertopf (oben links), in dem die erste Münze entdeckt wurde.
Foto: M. Mähl
Abb. 2: Tutow, Lkr. Vorpommern-Greifswald. Die Flugenten an der Fundstelle der Silbermünzen mit dem Wassertopf (oben links), in dem die erste Münze entdeckt wurde.
Foto: M. Mähl
Doch warum kommt ein Dirham in eine Entenschüssel in Tutow? Der berühmte Entenonkel und Millionär Dagobert, der bekannter Maßen mit Geld um sich wirft, wurde hier bisher nicht gesichtet. Mike Mähl ging der Sache im November 2019 also auf den Grund und führte eine systematische Begehung der Umgebung der Fundstelle durch. Überraschend dicht neben der Schüssel entdeckte er ein weiteres Dirhamfragment und auch auf dem Nachbargrundstück wurde er fündig. Die Bestimmungen durch Dr. Ilisch ergaben für diese beiden Stücke Folgendes: Ein Dirhamfragment wurde zur Zeit der Abbasiden geprägt, mit typischen Prägeschwächen der nordafrikanischen Dirhams (vermutlich vom Typ der Dirhams des Muhallabidengouverneurs Yazîd ibn Hâtim oder zu deren Nachahmungen gehörend), eventuell im westlichen Maghrib außerhalb des Abbasidenkalifats entstanden, jedenfalls in den letzten Jahrzehnten des 8. Jhd. Und das zweite Dirhamfragment stammt aus der Zeit des Abbassidenkalifats, geprägt unter dem Kalifat des Hârûn ar-Rashîd durch al-Ma'mûn als 2. nachfolgender Kronprinz und des Gouverneurs von Khorasan 'Alî ibn 'Isâ ibn Mâhân. Es kann auf 189 H. = 805 n. Chr. Geb. datiert werden und die Münzstätte ist Madînat Balkh beim heutigen Mazar-i Sharif in Nordafghanistan. Während also zwei Münzen aus dem Osten des riesigen Kalifats nach Tutow kamen, wurde ein später fragmentierter Dirham am Westrand des Kalifats, und zwar auf dem Gebiet des heutigen Marokko oder Algerien, geprägt. Wenn diese Münze zusammen mit den beiden Stücken aus Sa marqand und Balkh über die Ostsee den Peeneraum erreichte, dann hat allein dieses unscheinbare Bruchstück Silber rund 11.000 Kilometer Wegstrecke hinter sich. Es ist damit ein anschauliches Beispiel des Münzumlaufs und Handels im Kalifat bis in das frühmittelalterliche Nord- und Nordosteuropa!
Die Fundlage der Münzfragmente insgesamt ist wohl weniger zufällig als zunächst angenommen. Denn in nur 160 m Entfernung liegt der alt- und mittelslawische Burgwall von Tutow, eine mit Wällen gesicherte Anlage von rund 1,5 Hektar Innenfläche. Die Streuung der Dirhamfunde auf einer breiten Geländezunge im heute mit Eigenheimen bebauten Vorfeld der Burg spricht für eine ehemalige Siedlung an dieser Stelle. Hier dürfte das Silber als Zahlungsmittel bei Kauf- und Verkauf von Waren aller Art im Umlauf gewesen sein, bevor es dann verloren ging und 1200 Jahre später von den Enten der Familie Wüstenberg wiedergefunden wurden. Die Entenaufzucht in Tutow zahlt sich also nicht nur wegen der leckeren Braten, sondern auch wegen des archäologischen Erkenntnisgewinns aus.
Dr. C. Michael Schirren
1 Die Schilderung bezieht sich auf die Zeit vor Ausbruch der Corona-Pandemie.
2 Dieser Titel geht auf die spontane Bemerkung von Dr. Lutz Ilisch (Tübingen) zurück, als er von der Fundgeschichte erfuhr. Ihm sei an dieser Stelle für die Erlaubnis zur Veröffentlichung sowie für die ausführliche und zeitnahe Bestimmung herzlich gedankt.
3 Tutow Fpl. 15, Lkr. Vorpommern-Greifswald. Inv.-Nr. ALM 2019/277,1-3
2026 - Funde des Monats
- April: Aus Avignon nach Usedom. Ein Bleisiegel des Papstes Johannes XXII. aus Krummin, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- März: Überraschung aus der Vitrine: Eine Axt und ein Schädel vom Hauptmannsberg bei Carwitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
- Februar: Ein mittelalterlicher Bärenzahn aus Rostock
- Januar: „Hünengrab im Schnee“… oder was ein Gemälde von Caspar David Friedrich über die Geschichte der Denkmalpflege und Archäologischen Forschung erzählen kann
2025 - Funde des Monats
- Dezember: Cold case Melz: Nach 55 Jahren aufgeklärt?
- November: Von der Dose zur Scheibe: Umgearbeitete gotländische Pracht-Dosenfibeln aus Vorpommern
- Oktober: Goldene Raubvögel aus Kittendorf, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- September: Bogislaw I. von Pommern, Bogislaw II. von Pommern oder Bogislaw (III.) von Schlawe – wer war´s? Frühe pommersche Denare aus der Gemarkung Duckow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- August: Der Keulenkopf von Crivitz – ein seltener Zufallsfund an der Warnow
- Juli: Mehr als nur Blech: Was Gefäßreste aus einer slawischen Siedlung in Murchin, Lkr. Vorpommern-Greifswald, verraten
- Juni: Spätmittelalterlicher Töpfereiabfall – jetzt auch aus Wismar
- Mai: Der Peenemünder Haken – eine Kriegslandschaft
- April: Böhmen oder nicht Böhmen, das ist hier die Frage! – Eine Scheibenkopfnadel aus Dobbertin, Lkr. Ludwigslust-Parchim
- März: Der Siegelstempel des Ritters Heinrich von Preen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts
- Februar: Pünktlich zum Jubiläum: Der Bildstein aus Klotzow, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Januar: Ausschuss und Opfergabe? Flintplanken aus Lubkow am Kleinen Jasmunder Bodden (Rügen)
2024 - Funde des Monats
- Dezember: „… der beste Kern der Bürger, bis auf den dritten Theil des ganzen, legte sich schlafen“ – Ein Notfriedhof aus den Jahren 1637/38 in Anklam, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- November: Ferien mit Findlingen – Zwei neue Schälchensteine im Landkreis Rostock
- Oktober: Heimat-Front. Das Trainingsgelände für den Grabenkampf in der „Försterhofer Heide“
- September: „mit ebenso musterhafter Treue, als seltener Sachkenntniß“. Die Custodin Amalie Buchheim und die Publikumsbetreuung in den Schweriner Altertumssammlungen
- August: Die unvollendete jungbronzezeitliche Steinaxt aus Neu Ziddorf, Lkr. Rostock – nur eine „Vorarbeit“?
- Juli: Der Münzschatz von Wustrow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte, und der brandenburgische Krieg gegen Mecklenburg-Werle um das Jahr 1276
- Juni: Europäische Verbindungen: Die Stabdolche von Melz, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Mai: Hinter dem Horizont geht’s weiter! Neues vom Feuerstellenplatz Diedrichshagen, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- April: Über einen Kamm… Ein Miniaturkamm als Anhänger aus Garftitz, Lkr. Vorpommern-Rügen
- März: Im Schatten von Gustav II. Adolf und seiner schwedischen Armee: Ein kleiner Münzschatz aus dem Dreißigjährigen Krieg von Grüssow, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Februar: Aller guten Dinge sind sieben! Ein außergewöhnlicher Schwertfund aus Mirowdorf, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Januar: Das Kreuz in der Fürstenburg: Ein frühes Zeugnis des Christentums aus Ilow, Lkr. Nordwestmecklenburg
2023 - Funde des Monats
- Dezember: Eine runde Sache - Der „Sonnenstein“ am Forsthof in Dümmerhütte, Lkr. Ludwigslust-Parchim
- November: Ein kleiner Odin in Menzlin?
- Oktober: Das Ende des Paradieses… und eine Steinkeule aus Bussin, Lkr. Vorpommern-Rügen
- September: Endlich: Nach 111 Jahren gibt es ein weiteres Lurenpaar aus Mecklenburg-Vorpommern!
- August: Der Mann mit der Schüssel – Ein ungewöhnliches Grab und seine ungewöhnliche Beigabe aus Groß Markow, Lkr. Rostock
- Juli: Das Rätsel um den Silberlöffel von Quadenschönfeld, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Juni: Eine frühe Münzwerkstatt in Mecklenburg-Vorpommern? Gegossene ‚römische‘ Denare aus Raguth, Lkr. Ludwigslust-Parchim
- Mai: Verbogen und zerbrochen. Münzen aus der Dorfkirche von Klein Rakow, Lkr. Vorpommern-Rügen
- April: Unheimlicher Beton im Wald bei Malchow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- März: Ledertasche mit Hintersinn: Ein mittelalterliches Meisterwerk aus Wismar
- Februar: Ente gut, alles gut! Bronzezeitliche Schiffe in Ostmecklenburg
- Januar: Unterirdische Gänge. Zeugnisse eines innovativen Verteidigungssystems der frühen Neuzeit in der Hansestadt Stralsund
2022 - Funde des Monats
- Dezember: Mit Almandinen und Goldfolie: Der Schmuck einer Dame aus den "besseren Kreisen" der Merowingerzeit
- November: Total verdreht und trotzdem eine runde Sache - Ein Wendelring aus der Müritz
- Oktober: Ansichtssache: Ein figürlicher Messerscheidenbeschlag aus Hohenbrünzow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- September: Wie kam der Siegelstempel des Ratzeburger Bischofs Ludolf I. (1236-1250) nach Klütz, Lkr. Nordwestmecklenburg?
- August: Digitalisierung wirkt: Das (fast) gelöste Wrack-Rätsel vor Warnemünde
- Glasur- und Malproben aus der Stralsunder Fayencemanufaktur
- Juni: Slawische Schiffbaukunst - Neues vom Darsser Weststrand
- Mai: Die Drei von der Seenplatte
- April: Ungleiche Zwillinge: Die Doppelburg in der Eldeschleife bei Kieve, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- März: Von wegen keltisch: Ur- und frühgeschichtliche Feldsysteme im Nationalpark Jasmund (Insel Rügen)
- Februar: Präpositus Schliemann rettet ein Hügelgrab
- Januar: Stierköpfe in vielen Varianten: Der Münzschatz von Gorschendorf, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
2021 - Funde des Monats
- Dezember: Und die Herde wächst immer noch… Stierfiguren der römischen Kaiserzeit aus Vorpommern und dem östlichen Mecklenburg
- November: Fund mit Folgen: Wie das Tollensetal, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte, in den Fokus der Archäologie rückte
- Oktober: Schon lange kalt… Reste eines Kalkbrennofens bei Sassnitz, Lkr. Vorpommern-Rügen
- September: Haus mit Perle: Highlights aus einer wandernden Siedlung an der Stecknitz-Niederung bei Nostorf, Lkr. Ludwigslust-Parchim
- August: Wallgräben und Schanzen. Die Postierungslinie von 1712 bei Grimmen, Lkr. Vorpommern-Rügen
- Juli: Der Priesterkamp in der Gemarkung Wilhelmshof, Lkr. Vorpommern-Greifswald, im Spiegel der Münzfunde
- Juni: Heilige Pferde, heilige Rinder, heilige Hirsche: Neue Funde slawischer Tierfiguren aus Mecklenburg-Vorpommern
- Mai: Alles hat ein Ende - auch der Feuerstellenplatz von Naschendorf, Lkr. Nordwestmecklenburg!
- April: Und es gibt sie doch - Eine "gotländische" Fibel aus Starrvitz, Lkr. Vorpommern-Rügen
- März: Ein Vogel mit "kaiserlicher" Verwandtschaft aus Rollwitz, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Februar: Zu Unzeiten versenkt und jetzt wieder aufgetaucht: Ein Kesseldepot aus Kratzeburg, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- Januar: Profis am Werk, Teil 2: Drehscheibenkeramik aus Bad Doberan, Lkr. Rostock
2020 - Funde des Monats
- Dezember: Dame mit Perlen - Ein völkerwanderungszeitliches Grab bei Steinfurth, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- November: Nur noch ein Schatten seiner selbst - Ein mittelslawisches Körpergrab bei Pasewalk, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Oktober: Profis am Werk: Bronzezeitliche Gießereigerätschaften aus Bad Doberan, Lkr. Rostock
- September: HERMANNVS - Wem gehörte das Petschaft aus Jarnitz auf Rügen?
- August: Feines Schuhwerk – Ein seltenes Miniaturgefäß aus der Nähe von Pasewalk, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Juli: "Nicht schlecht, Herr Specht!"
- Juni: Enten zahlen sich aus… oder: Onkel Dagobert zu Besuch
- Mai: Ein Blick in die Röhre - der spätbronzezeitliche Brunnen von Ferdinandshof, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- April: Dorfkirche Recknitz, Lkr. Rostock - Ein Blick(e) unter den Fußboden
- März: Trinkhorn und Schlange. Ein Bronzebeschlag aus Heinrichshof, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Februar: Zerschmolzener Luxus - ein kaiserzeitliches Grab aus Zarnekow, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Januar: Der letzte Schliff - Ein "Schleifbahnenstein" aus Pasewalk, Lkr. Vorpommern-Greifswald
2019 - Funde des Monats
- Dezember: Schwein gehabt - Ein wilder Eber aus Tribohm, Lkr. Vorpommern-Rügen
- November: Überwundene Grenzen - Landwehren in Mecklenburg-Vorpommern
- Oktober: Solide gebaut: Mittelalterliche Holzstraßen in Penzlin, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- September: Frisch geschärft - Ein bronzezeitliches Schwert aus dem Flachen See bei Sophienhof, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- August: Sieben auf einen Streich? Bronzezeitliche Gewaltopfer aus einem Grab bei Bad Doberan, Lkr. Rostock
- Juli: Versteinertes Eis – Eine Bergkristallfibel aus Vipperow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte, und ein Schmuckstein aus Gramzow, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Juni: Mittelalterliche Schiffbaukunst vom Feinsten: Das "Große Schiff von Wismar"
- Mai: Bernstein für das Jenseits. Ein trichterbecherzeitliches Flachgrab bei Pasewalk, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- April: Amulett oder Recycling? Ein keltisches Glasarmringfragment aus Groß Strömkendorf, Lkr. Nordwestmecklenburg
- März: Kleiner Fund ganz groß!
- Februar: Kulturtransfer der Völkerwanderungszeit - S-förmige Fibeln in Mecklenburg-Vorpommern
- Januar: Bouton enseigne - Knopfpilgerzeichen
2018 - Funde des Monats
- Dezember: Gold, ohne Weihrauch und Myrrhe - Ein völkerwanderungszeitliches Edelmetalldepot aus Gützkow
- November: Aus Abfall wird Geschichte… Ein Beitrag zur Entschlüsselung städtischer Wirtschafts- und Handwerksgeschichte am Beispiel von Anklam
- Oktober: Ein Dolch ist nicht genug
- September: Leider nur aus Ton – Der Geldscheißer von Anklam
- August: Von Rom bis Riga: Wallfahrten Wismarer Bürger im 13. Jahrhundert
- Juli: Eher Zeichen als Amulett? Ein Miniaturanker aus Usedom, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Juni: Drei auf einen Streich - skandinavische Schmuckstücke aus der Burg Arkona
- Mai: Das Beste kommt zum Schluss! Einzelgräber in Serie
- April: Licht im Dunkel der Geschichte: Der Kettenhalter eines romanischen Leuchters aus Zurow, Lkr. Nordwestmecklenburg
- März: Nach 246 Jahren - Kriminalfall wieder aufgerollt: Die Wiederentdeckung des Familiengrabes Hoffmann auf dem Wüsten Kirchhof in Neubrandenburg
- Februar: Lebensbaum statt Tierstil? Ein bronzenes Ortband aus Gramzow, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Januar: Stört einmal der Schalenstein, so graben wir ihn einfach ein!
2017 - Funde des Monats
- Dezember: Megalithgräber neu entdeckt: Größer und anders als bekannt…
- November: Eine ausgemalte frühneuzeitliche Gruft mit Tonnengewölbe
- Oktober: Ganz schön groß… Ein Steingerätedepot aus Friedefeld, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- September: Die Mischung macht’s! Das einzigartige Schwert von Rossow
- August: Römer diesseits der Elbe?
- Juli: An der Tafel der Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin
- Juni: Glanz in der Grube
- Mai: Hausurnen und Steinkisten
- April: Vom Suchen und Finden
- März: Spanische Uniformknöpfe - Zeugen einer Episode der Napoleonischen Kriege
- Februar: Brot und Stein… Eine gewichtige Trogmühle auf der Insel Rügen
- Januar: Römisches aus Mecklenburg! Ein Bronzebeschlag der römischen Kaiserzeit aus Basedow, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
2016 - Funde des Monats
- Dezember: Keine Ente! Ein Depot mit Askos-Gefäß aus der Tollense bei Klempenow
- November: Brandgefährlich - Töpfer vor dem Semlowertor in Stralsund
- Oktober: Brunnen ausgegraben - 2000 Jahre alte Hausteile gefunden
- September: Ein kleines Vermögen: Der Schatzfund von Tessin aus dem dreißigjährigen Krieg
- August: Ein Repräsentationsbau – "Tempel" oder "Fürstenhalle"?
- Juli: Zerstörte Pracht aus Limoges…Das Beschlagfragment eines Reliquienschreins aus der Hansestadt Stralsund
- Juni 2016: Hoch über dem Meer: Der erste wikingerzeitliche Anker aus Mecklenburg-Vorpommern
- Mai: Ein Becken aus Beckentin!
- April: Zu fein, um alt zu sein? - Das Fragment einer Hand mit Trinkhorn aus Groß Strömkendorf, Lkr. Nordwestmecklenburg
- März: Manches ist anders, als es scheint…
- Februar: Exoten aus dem Greifswalder Untergrund
- Januar: Die Landschaft unter der Landschaft
2015 - Funde des Monats
- Dezember: Eine Ausgrabung ohne Aushub
- November: Fünf auf einen Streich
- Oktober: Fingerabdrücke des "Kalten Krieges"… ein Laserscan aus dem Abtshäger Forst, Lkr. Vorpommern-Rügen
- September: Bronzemesser mit Hörnerknauf aus Vorpommern
- August: "…Lapis olei…" Ein mittelalterlicher Öl- oder Lichterstein aus dem östlichen Vorpommern
- Juli: Das Antlitz des Festungserbauers
- Juni: Bronzepferdchen - norwegische Gewichte aus dem Mittelalter
- Mai: Eine Gotländerin in der Uckermark…?
- April: Der Gadebuscher Schlossberg in neuem Licht
- März: Hacksilber aus Görke: ein Generationenprojekt
- Februar: Keine Festung ohne Brücke
- Januar: Eine neue Rarität vom Kap Arkona
2014 - Funde des Monats
- Dezember: "Tiefpflügen" in der Eisenzeit? Brunnen mit hölzerner Pflugschar aus Kasselvitz, Insel Rügen
- November: 1945 versenkt – 2013 geborgen: Ein Kanonenrohr aus Anklam
- Oktober: Ein neuer Typ! – Die bronzene Plattenfibel von dem Brandgräberfeld Schönfeld bei Demmin, Lkr. Mecklenburgische Seenplatte
- September: Schwert und Topf … ein bemerkenswerter Neufund aus Rubitz, Lkr. Vorpommern-Rügen
- August: Beckenschlägerschüssel aus der Asche des Dreißigjährigen Kriegs
- Juli: 111 im Kreis – Eine Grabanlage der vorrömischen Eisenzeit aus Sellin
- Juni: Die Eysern Rohr kan ich eynfaßn / In Hültzen Schäfft / Mit eingelegtem Helffenbein - Büchsenschäfter in Stralsund
- Mai: Bürgerlicher Glanz von Herzogs Gnaden - Ein Wappenofen aus dem renaissancezeitlichen Neubrandenburger Rathaus
- April: Archäologische Sensation in Crivitz: Bronzezeitliches Männergrab mit Goldbeigaben
- März: … Sieben auf einen Streich … - Metallgefäße aus dem Mühlenteich der Stadt Gützkow, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Februar: Falsche Pfennige
- Januar: Jungsteinzeitliches Grab unter mittelalterlichen Ackerbauschichten
2013 - Funde des Monats
- Dezember: "Wie ein Sechser im Lotto!" – Der älterbronzezeitliche Flintsichelhort von Fährdorf, Lkr. Nordwestmecklenburg
- November: Tunnelblicke oder "Ist das auch Archäologie"? - Konstruktionselemente eines Denkmals des Kalten Kriegs im Pasewalker Kirchenforst
- Oktober: Trichterbecherzeitliche Kultanlage mit Knochendepot
- September - Kulturgutaustausch: Funde vom slawischen Burgwall in Gützkow
- August: Heilige Zeichen … Ein neu entdeckter Stein mit Radkreuz
- Juli: Arkonas Geheimnissen auf der Spur
- Juni: Das Ende des Fürstentums Rügen - ein Siegelstempel schreibt Geschichte
- Mai: Weit gestreut … Ein frühmittelalterlicher Hacksilberfund
- April: Dendrodatierte Holzkonstruktionen aus der späten römischen Kaiserzeit
- März: Schmuck aus dem Norden
- Februar: Weit gereist – Eine Glasphalere aus dem Osten
- Januar: Das Urteil des Paris
2012 - Funde des Monats
- Dezember: Viel mehr als nur "gebrannter Lehm"
- November: Herzoglicher Münzstempel aus der Münzstätte Barth
- Oktober: Das Rädchen rollt
- September: Echt Spitze – Unterwasserarchäologie mal ganz anders
- August: Dicht an dicht: Brandgräber auf der NEL-Trasse
- Juli: Adler im Schild
- Juni: Reliquienkreuz in der Ackerkrume
- Mai: Freude über den verlorenen Groschen …: Archäologische Prospektionsarbeiten in der mittelalterlichen Kirche von Lüdershagen
- April: Ein langer Weg: Von Altentreptow nach Santiago de Compostela
- März: Aus der Mode gekommen
- Februar: Im besten Sinne eine große Überraschung – Ein Megalithgrab bei Plestlin, Lkr. Vorpommern-Greifswald
- Januar: Drachen auf Rügen
2011 - Funde des Monats
- Dezember: Werft am Sund
- November: 1240 Jahre alt und noch immer gut erhalten
- Oktober: Dem Feinschmied über die Schulter geschaut
- September: Ein Spielstein von der Insel
- August: Die Dänen kommen …! – Bornholmer Detektorgruppe zu Besuch in Vorpommern
- Juli: Im Schutz höherer Mächte …
- Juni: Eine seltene Gewandspange
- Mai: Eine Grube passt nicht zu den anderen
- April: Ein über Jahrtausende begehrter Bestattungsplatz
- März: Brauen und brennen im Kloster
- Februar: Momentaufnahme aus dem Dreißigjährigen Krieg: Das Stralsunder Söldnergrab von 1628
- Januar: "… unam reysam versus Stromberch …"
2010 - Funde des Monats
- Dezember: Über eine Brücke muss man gehen
- November: Blicke in die Tiefe
- Oktober: Noch ganz frisch: Frühmittelalterlicher Silberhortfund
- September: Eins gesucht, zwei gefunden: Kurioser Schmuckfund aus der Bronzezeit
- August: Bisher unbekannt: ein slawischer Burgwall bei Tribsees
- Juli: Rentierjäger – lange gesucht und jüngst entdeckt
- Juni: Überraschendes unter dem Fußboden
- Mai: Schloss, Stadtmauer und Gräben
- April: Pferdeopfer in slawischer Vorratsgrube
- März: Tauffünten, Mühlsteine und Straßenpflaster … Denkmale der Steinbearbeitung in Mecklenburg-Vorpommern
- Februar: Glaube und Pracht auf Hiddensee
- Januar: Vor Ort gefertigt und zur Körperpflege benutzt: Die Bronzepinzette von Butzow, Lkr. Ostvorpommern
2009 - Funde des Monats
- Dezember: Grab eines hinkenden Reiters
- November: Leben und Arbeiten am Ostufer des Schweriner Sees
- Oktober: Byzanz in Mecklenburg
- September: Insularer Import im Slawenland
- August: Drei auf einen Schlag
- Juli: Vom Rhein an die Ostsee: Ein Messerscheidenbeschlag aus Rottmannshagen
- Juni: Von Slawen und Deutschen - Die Burganlage Haus Demmin
- Mai: Der größte seiner Art
- April: Vom Hindukusch nach Rügen
- März: Ein Heerlager im Walde
- Februar: Glück gehabt! - Hortfund in situ dokumentiert
- Januar: In den Brunnen gefallen - ein Lederetui mit Futteral und Kamm
2008 - Funde des Monats
- Dezember: Güstrower Pilgerzeichen: gefunden in der Hansestadt Wismar
- November: Stückweise: Das Pferdegeschirrdepot von Stormsdorf (Nordvorpommern)
- Oktober: Kriegswirren und geheime Schätze
- September: Das Spargeld der "grauen Mönche"
- August: März 1759 ... und wieder ein Stadtbrand
- Juli: Ein Wolfszahnnuckel aus Stralsund
- Juni: "Blaues" aus Genua
- Mai: Ein mittelalterlicher Weg in Rerik
- April: Frühe Warmluftheizung in einem Profanbau
- März: Wo einst die Meiler rauchten...
- Februar: Ein Gast aus dem Norden
- Januar: "Musik liegt in der Luft...": Archäologisch nur schwer nachweisbar
2007 - Funde des Monats
- Dezember: Goldschmiedekunst in Perfektion: Der Goldberlock aus Netzeband
- November: Mesolithische Paddel von der Insel Rügen
- Oktober: Bei Ausgrabungen auf dem Marktplatz von Neubrandenburg wurden Teile der vermissten Städtischen Kunstsammlung freigelegt
- September: Bienenstock im Brunnen?
- August: Ein sakrales Kleinod aus Zarrentin
- Juli: Ältere römische Kaiserzeit im Binnenland
- Juni: Neues aus der Jungbronzezeit
- April: Burgherrschaft spielt Schach



